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Vollkorntagliatelle mit Auberginenpüree, Anchovis, Oliven und Feta

Nach einem erholsamen Wanderurlaub im traumhaften Schwarzwald geht es hier gleich weiter mit einem Beitrag für den aktuellen Garten-Koch-Event.

Sus möchte Rezepte mit Auberginen. Nichts leichter als das, denn ich mag diese hübsche, meist dunkelviolette, glatte Frucht sehr. Nur darf sie nicht vor Fett triefen.

Das kann bei dieser Zubereitung nicht passieren, da die Aubergine zuerst im Backofen gegrillt wird. Genau wie bei der scharfen Bohnenpasta passen auch hier hervorragend Vollkornnudeln. Anchovis, Oliven und Feta sorgen für die nötige Würze.

Alles in allem eine sehr schmackhafte Pasta, die es sicher noch öfters bei uns geben wird.

Vollkorntagliatelle mit Auberginenpüree, Anchovis, Oliven und Feta

Vollkorntagliatelle mit Auberginenpüree, Anchovis, Oliven und Feta
für 2 Personen

Zubereitung:

Aubergine mehrmals mit einer Gabel einstechen und im Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze backen bis sie ganz weich ist und die Schale leicht angekohlt ist. Der Länge nach aufschneiden und das Fruchtfleisch auslöffeln. Mit einem grossen Messer fein hacken und beiseite stellen.

Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.

Öl in einem grossen Topf oder Pfanne bei mittlere Temperatur erhitzen. Anchovis hinzugeben und unter Rühren braten bis sie zerfallen. Knoblauch hinzufügen und 1-2 Minuten mit braten. Auberginenpüree unterrühren und einige Minuten dünsten. Mit Wasser verrührtes Tomatenmark und Oregano untermischen und die Sauce 5-10 Minuten köcheln lassen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Salzen ist meist nicht nötig. Zum Schluss Oliven und Petersilie hinzugeben.

In der Zwischenzeit Tagliatelle in reichlich Salzwasser sehr bissfest garen. Etwas Kochwasser zurückbehalten. Tropfnass zur Sauce geben und vermischen. 1 Minute ziehen lassen. Wenn nötig noch etwas vom Kochwasser hinzufügen. Auf Teller oder Platte anrichten. Mit Feta bestreuen und Chiliflocken darüber mahlen.

Zutaten:

  • 1 grosse Aubergine
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 4-6 in Öl eingelegte Anchovis
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 120 ml Wasser
  • 1 Teelöffel getrockneter Oregano
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas frisch gepresster Zitronensaft
  • 50 g schwarze, entsteinte Oliven in Ringe geschnitten
  • 2-3 Esslöffel gehackte, frische Petersilie
  • 250 g Vollkorntagliatelle
  • 100 g Feta
  • frisch gemahlene Chiliflocken

Inspirationsquelle: Kitchen 22

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Süsses Basilikum-Eis mit Olivenöl und Zitrusnote

Eiscreme ist zurzeit in aller Munde und genauso wie das Speck-Eis, polarisiert auch das Basilikum-Eis. Nur mit dem Unterschied, dass zumindest in unserem Haushalt diesmal Einigkeit herrscht.

Als ich vor Jahren das erste Mal bei einer Freundin Basilikum-Eis probierte, war ich hin und weg. Mein Tischnachbar hingegen, musste sich überwinden es runterzuschlucken und hätte es am liebsten im hohen Bogen wieder ausgespuckt.

Aleksandar verzog jedes mal das Gesicht, wenn ich vorschlug ein Basilikum-Eis zu machen. Zu seinem und meinem Erstaunen war er dann doch sehr begeistert. War ja klar, wenn man weiss, dass das Basilikum-Eis geschmacklich und von der Konsistenz her an das Avocado-Eis erinnert.

Süsses Basilikum-Eis mit Olivenöl und Zitrusnote

Die Idee etwas Olivenöl zu verwenden guckte ich mir bei Simone von “pi mal butter” ab und auch wenn man es nicht bewusst herausschmeckt rundet es die Sache perfekt ab. Um einen Kontrast zu setzten aromatisierte ich noch mit Bergamotte- und Zitronenöl.

Übrigens: die hübschen Schüsseln auf den Fotos kann man nicht kaufen, die muss man sich verdienen, z.B. mit Katzensitting. Dafür gab es nämlich von den zwei Nachbarmädels als Dankeschön diese wunderbaren, selbst gestalteten Schüsseln und obendrein selbst gebackene Eiswaffeln bzw. Körbchen. Und die waren absolut lecker! Über talentierten Nachwuchs in der Koch- und Backszene braucht man sich hier keine Sorgen zu machen.

Süsses Basilikum-Eis mit Olivenöl und Zitrusnote

Süsses Basilikum-Eis mit Olivenöl und Zitrusnote
ergibt ca. 750 ml gefrorene Eismasse

Zubereitung:

250 g Milch, Sahne, ausgekratzte Vanilleschote und Mark in einem mittelgrossen Topf erhitzen.

Eier mit dem Handmixer auf höchster Stufe 1 Minute schaumig schlagen. Zucker langsam hinzugeben und 2 Minuten lang cremig aufschlagen. Unter stetigem Rühren, die warme Mischung langsam in einem dünnen Strahl hinzugiessen.

Diese Masse zurück in den Topf geben. Mit einem hitzebeständigem Plastikschaber rühren und bei mittlerer Hitze erwärmen bis die Creme leicht eindickt bzw. 77-79°C erreicht hat. Es darf auf keinen Fall kochen, sonst gerinnt die Eiermasse!

Basilikum, restliche Milch und Olivenöl pürieren (Stabmixer) und unter die Grundmasse rühren. Mit Bergamotte- und/oder Zitronenöl abschmecken. Durch ein Sieb geben und zugedeckt 2-3 Stunden, oder über Nacht kalt stellen.

Eismasse in die vorbereitete Eismaschine geben und nach Anleitung des Herstellers fest werden lassen.

Eiscreme in einen passenden Behälter umfüllen und gegebenenfalls im Tiefkühler nachfrieren lassen. Vor dem Verzehr 15 Minuten im Kühlschrank temperieren lassen.

Zutaten:

  • 300 g Vollmilch
  • 250 g Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 3 frische Eier Grösse L
  • 140 g Zucker
  • 25 g Basilikumblätter
  • 50 g fruchtiges Olivenöl
  • einige Tropfen Bergamotte- und/oder Zitronenöl
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• Sweet Dreams

Gewürzmischung für süsse Träume oder Not macht erfinderisch!

Sweet Dreams Gewürzmischung

Delifrut von Brecht war jahrelang meine Lieblingsgewürzmischung für Süsses. Das Aroma machte mich einfach glücklich. Dann wurde es immer schwerer dieses Produkt aufzutreiben. Schliesslich fand ich es nur noch in Trier in einem Bioladen, wo es aber immer öfters ausverkauft war. Auf die Dauer wurde mir das zu stressig und letzte Woche beschloss ich selbst zu produzieren.

Erfreulicherweise hatte ich noch eine (fast) leere Packung Delifrut da, auf der die Zutatenliste gedruckt war und die zur Geruchskontrolle für das optimale Mischverhältniss diente.

Obwohl ich auf gut Glück den ersten Versuch startete, war dieser sogleich höchst zufriedenstellend. Der Geruch ist überwältigend und viel intensiver als die gekaufte Gewürzmischung. Den Cassia-Zimt ersetzte ich durch den anscheinend – ich vertraue da mal den Aussagen der Fachleuten – hochwertigeren Ceylon-Zimt. Für den Vanilleanteil nahm ich getrocknete Schoten, die ich nach dem Auskratzen übrig habe und an der Luft einige Tage trocknen lasse und dann verschlossen für weitere Verwendungszwecke aufbewahre. Die Nelken, die bei Delifrut vorkommen, habe ich weggelassen, da ich sie schlichtweg übersehen habe. Die Zutaten habe ich teilweise fertig gemahlen oder ganz verwendet, so wie ich sie gerade vorrätig hatte. Um etwas Abwechslung zu erhalten, habe ich gleich eine Zitrus-Variante gemischt.

Die Gewürzmischung kann man überall dort einsetzen, wo man auch Zimt verwenden würde: Carrot Cake mit Ananas und Orange Curd, Pumpkin CheesecakeCremiges Joghurteis mit Pflaumen-Swirl. Ich mag sie auch sehr gerne im Müsli oder Griesbrei, für Apfelmus, mit Zucker vermischt über Pfannkuchen oder Pflaumenkuchen, … und zum Verschenken!

Sweet Dreams Gewürzmischung

Zubereitung:

Alle ungemahlenen Gewürze in einer Gewürzmühle – ich habe eine Kaffeemühle zweckentfremdet – fein mahlen. Achtung, dass es nicht zu heiss wird. Öfters pausen. Durch ein feines Sieb geben, um eventuell grobe Stücke von der Vanille-Schote auszusortieren. Mit den restlichen Gewürzen gut vermischen.

Für die Zitrus-Variante 50 g Sweet Dreams Mischung mit 2 Teelöffel fein gemahlener Orangenschale und 1 Teelöffel fein gemahlener Zitronenschale vermischen.

Zutaten:

  • 100 g Ceylon-Zimt gemahlen
  • 20 g Sternanis
  • 1 Teelöffel Korianderkörner
  • 1/2 Teelöffel grüner Kardamom, geschält
  • 3-4 getrocknete, leere Vanilleschoten
  • 1/2 Teelöffel Ingwer, gemahlen

für die Zitrus-Variante:

  • 50 g Sweet Dreams Mischung
  • 2 Teelöffel getrocknete Orangenschalen, fein gemahlen
  • 1 Teelöffel getrocknete Zitronenschalen, fein gemahlen
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Schuedi Variation No. 1

Schuedi mit Mirabellen und Mohnbutter

Grossmutters Schuedi von vor ein paar Wochen hat eingeschlagen wie eine Bombe und es wurde fleissig und erfolgreich nachgebacken. Davon könnt ihr euch selbst ein Bild machen bei missboulette, Für lecker! befunden, Petra auf facebook und Vorspeisenplatte. (Falls ich jemanden vergessen habe, bitte melden!)

Die hübschen Fotos und die lieben Worte haben mich zutiefst berührt. Weiss ich doch, dass meine Oma sich über alle Maßen freuen würde, dass ihr Schuedi weit über die Grenzen ihrer Heimat Anklang findet und erstklassig nachgemacht wird.

Auch bei uns wurde er in den letzten Wochen unzählige Male gebacken und dabei stellte sich heraus, dass – so vollkommen das Original auch ist – er sich wunderbar variieren lässt. Das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und damit war die Idee geboren eine Schuedi-Reihe zu starten. In den nächsten Wochen werde ich regelmäßig eine neue Version vorstellen. Wer weiß, was sich daraus noch ergeben wird und vielleicht lasst auch ihr eurer Fantasie freien Lauf und macht mit.

Schuedi mit Mirabellen und Mohnbutter

Damit wir die Mirabellen-Saison schnell noch nutzen können, fange ich mit dem Schuedi an, der mit Mirabellen und Mohnbutter aufgemotzt wird. Eine sehr saftige Angelegenheit, die sicher auch mit Kirschen oder Trauben funktioniert. Zur Abwechslung habe ich diesmal in einer rechteckigen Form gebacken, somit kann man den Kuchen auch in hübsche, quadratische Stücke schneiden.

Die Idee habe ich bei “essen & trinken” entdeckt, modifiziert und schuedigemäss umgesetzt ;-)

Schuedi mit Mirabellen und Mohnbutter

Schuedi mit Mirabellen und Mohnbutter
für eine rechteckige Form 25x32cm

Zubereitung:

Hefe in 3 Esslöffel Milch auflösen und beiseite stellen.

Restliche Milch, Butter und Zucker erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Auf mindestens 38°C abkühlen lassen, sonst sterben die Hefekulturen ab.

Mehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Milchmischung hinzugeben, sowie Ei und aufgelöste Hefe. Alles 4 Minuten auf Stufe 1 (von 4) kneten. Salz hinzugeben und auf Stufe 2 weitere 8 Minuten kneten. Zugedeckt 40 Minuten ruhen lassen.

Backform buttern und mehlieren oder mit Backpapier auskleiden.

Den Teig kurz entgasen, rund formen und mit den Händen in die Form drücken. Zugedeckt ca. 40 Minuten gehen lassen.

Backofen rechtzeitig auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

In der Zwischenzeit Mohn in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis er anfängt zu duften. Abkühlen lassen.

Mirabellen, waschen, trocknen und entsteinen.

Butter, Mohn, Zucker und Zitronenabrieb mit einem Schneebesen gut verrühren.

Mit dem Daumen dicht nebeneinander Vertiefungen in den Teig drücken. Buttermohnmischung mit einem kleinen Löffel in die Löcher verteilen und entsteinte Mirabellen reindrücken.

In den Backofen geben und ca. 24 Minuten backen. Durch den saftigen Belag braucht er etwas länger.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Schmeckt auch noch am zweiten Tag und bei sommerlichen Temperaturen Reste kühl aufbewahren.

Zutaten für den Teig (wenn möglich zimmertemperiert):

  • 350 g Mehl Type 550
  • 160 g Milch
  • 20 g Frischhefe
  • 50 g Butter
  • 30 g Rohrohrzucker
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Salz

für den Belag:

  • 15 g Mohn, ganz oder gemahlen
  • +/- 400 g Mirabellen
  • 80 g sehr weiche Butter
  • 2 Esslöffel Rohrohrzucker
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • Puderzucker zum Bestäuben
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