• Bananen-Zitronenkuchen
22. Februar 2013 von paule
eine saftig-süsse und erfrischende Verführung
Kann man diesen Bildern widerstehen?
Ich konnte es nicht und habe den Kuchen innerhalb kurzer Zeit zweimal nachgebacken.
Dabei muss ich gestehen, dass er mir das erste Mal am besten gelungen ist. Ich war gezwungen mit nur 3 kleinen Bananen vorliebzunehmen und fügte deshalb noch 2-3 Esslöffel selbstgemachtes Quittenmus hinzu. Dieser Hauch von Quittenaroma war einfach traumhaft.
Nichtsdestotrotz schmeckt der Kuchen auch nur mit Bananen ausgesprochen gut. Anstelle des Frischkäse-Frostings vom original Rezept, versah ich den Kuchen mit einer klassischen Puderzucker-Glasur und verpasste dem Teig noch eine zusätzliche Zitrusnote. Somit entsteht eine angenehme, frische Säure, die hervorragend zu den süssen Bananen passt.
Der Kuchen schmeckt frisch genauso lecker wie nach einer Nacht durchziehen und ist auch am 3. Tag noch saftig und frisch. In kleine, quadratische Stücke geschnitten, auch als Nachspeise geeignet.
4 grosse Bananen, wie im original Rezept angegeben, sind mir zu viel. Da leidet meiner Erfahrung nach auch die Kuchenkonsistenz darunter. Anstelle der Zitrusnote kann ich mir auch ein Aromatisieren mit Orangenschale und Saft vorstellen. Dabei spart man eventuell noch 1-2 Esslöffel Zucker.
Bananen-Zitronenkuchen
für eine rechteckige, ca. 21×18 cm Backform
Zubereitung:
Backform mit Backpapier auskleiden oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz vermischen und beiseite stellen.
In der Küchenmaschine Butter, Öl, Zucker und Vanillemark ca. 5 Minuten zu einer hellen Masse schlagen. Ein Ei nach dem anderen unterrühren.
Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Bananen mit einer Gabel zermanschen und mit Zitronenabrieb und Saft vermischen.
Auf kleinster Stufe die Hälfte der Mehlmischung unterrühren, dann die Bananen und die Hälfte der Milch und zum Schluss das restliche Mehl. Nicht zu lange rühren. Ist der Teig noch zu zäh, die restliche Milch zugeben.
Anschliessend den Teig in die vorbereitete Form füllen und 35-40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen.
Für die Glasur, Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben. Zuerst nur 1-2 Esslöffel Zitronensaft zufügen und gut verrühren. Nach Bedarf noch etwas Saft zugeben. Auf dem abgekühlten Kuchen verstreichen und trocknen lassen.
Geniessen!
Schmeckt frisch genau so gut wie am 2. und 3. Tag. Zugedeckt und kühl aufbewahren.
Zutaten:
- 200 g Weizenmehl Type 550
- 40 g Speisestärke
- 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
- 1/2 Teelöffel feines Salz
- 40 g Butter oder Pflanzenmargarine
- 2 Esslöffel neutrales Pflanzenöl
- 140 g Rohrohrzucker
- 1 Vanillestange
- 3 grosse Bio-Eier
- 3 grosse, reife Bananen
- Abrieb von 1 Zitrone
- 2-3 Esslöffel Zitronensaft
- 50 ml Milch oder Pflanzenmilch, eventuell auch weniger
für die Glasur:
- 100 g Puderzucker, z.B. aus Rohrohrzucker
- Zitronensaft nach Belieben, 2-3 Esslöffel
Inspirationsquelle: bake or break




• Einfaches Weizenbrot mit Weizen-Sauerteig und Vorteig


Das werde ich bestimmt nachbacken, obwohl ich es mit dem Backen nicht so habe. Ich versuche es wenigstens, denn der Kuchen sieht wahrhaft verführerisch aus.
Das hört sich super lecker an! Und Du hast recht, zuviele Bananen vertragen sich nicht mit der Konsitenz, das habe ich neulich auch festgestellt als ich Bananenmuffins gebacken habe. Ich werde mir also Deinen Tipp mit dem Quittenmus und der Zitrone für´s nächste Mal merken :)
Ach sieht das lecker aus!!!
Glg
Ich liebe Bananenkuchen!!!!
Wirst du ihn noch mal machen??
Wenn ja…dann teste vielleicht mal, das Öl und die Butter durch natives Kokosöl auszutauschen.
Wenn du Kokos magst, ein Traum! :)
Der Kuchen wäre auch etwas für mich, leider isst mein Freund keine Bananen, auch nicht versteckt im Kuchen – da muss ich wohl erst das richtige “Event” abwarten um den backen zu können, aber der lacht mich so an!
Wenn ich das bei Sybille grad so lese.. nen Schokoguss mit Kokosflocken drüber wäre sicher der Hit!
LG, Stephi
Oh Paule, damit sprichst du meinen derzeitigen Jieper auf Banane im Kuchen voll an! Ich habe letztens ja ein veganes Bananenbrot gebacken, das sehr lecker war, aber dieser Kuchen sieht verboten schmackhaft aus. Irgendwie so schön weich und kuschelig… Mhm, na, da wird es wenigstens noch einmal gebackene Banane geben, nam nam. : )
Ich wünsch dir ein schönes Wochenende,
liebste Grüße, Maike
@ Kochbuch für Max und Moritz & Merle: Dankeschön ;-)
@ Sybille: Vielen Dank für den Tipp, werde ich ausprobieren. Ich bin sicher, dass es diesen Kuchen noch öfters geben wird ;-)
@ Stephi: tja, dann ist der Kuchen vermutlich nichts für Deinen Freund, denn die Bananen schmeckt man schon noch. Aber der ist gar nicht soooo gross, den schaffst Du auch alleine :-)
@ Maike: interessant, dass Du das ansprichst, denn ich wollte den Kuchen eigentlich noch vor dem posten veganisieren. Hat sich dann aber doch nicht mehr ergeben. Dein veganes Bananenbrot ist sehr ähnlich und der Beweis, dass es auch ohne Eier und Butter geht ;-)
Auch Dir noch ein schönes, erholsames Wochenende, LG
Liebe Paule,
“Yummy”, fiel mir als Erstes ein, als ich das Foto auf Deinem Blog gesehen habe. Den Kuchen werde ich mal nachbacken, aber in Deiner Erstversion mit Quitte und Zitrone. Das stelle ich mir sehr erfrischend vor.
In türkischen Supermärkten habe ich Quitten schon oft gesehen. Übrigens hast Du das Quittenmus schon öfter erwähnt. Wie bereitest Du das Mus zu? Eher wie Konfitüre oder Kompott?
Viele Grüße, Dani
@ Dani: die Quitten genauso wie Äpfel vorbereiten, dann mit einem Schuss Wasser und etwas Zucker weich dünsten. Anschliessend pürieren, passieren, zerstampfen oder so lassen. Zum Haltbarmachen heiss in sterilisierte Gläser einfüllen. Hier in Luxemburg nennen wir diese Zubereitung Kompott, in Deutschland nennt man es wohl eher Mus.
LG
Hallo,
dein Kuchen sieht sehr lecker aus. Besonders die Variante mit Quittenmus ist für uns interessant, da öfter mal Bananen “übrig” bleiben, die keiner mehr so essen will und die dann in einem Kuchen o.ä. verschwinden müssen – aber leider mag ich dan den Bananengeschmack nicht mehr, wenn er zu stark ist (wird bei uns deshalb meistens mit Schoko “verdeckt”)
Liebe Grüße,
Barbara
Sieht köstlich aus.
Liebe Grüsse
Nesrin
hab den kuchen ohne ei gebacken und stattdessen 3 EL seidentofu genommen. superlecker! <3
Hallo Paule,
ein toller Kuchen! Meinst Du, ich kann ihn auch in der Kastenform backen?
LG
Siggi
@ Barbara: die Variante mit Quittenmus war nicht ganz so “bananig”, aber Banane und Schoggi passt sehr gut ;-) Ich habe die Erfahrung gemacht, dass extrem überreife Bananen auch geschmacklich dominieren. Deshalb verwende ich am liebsten zwar unbedingt reife Früchte, aber sie sollten nicht schon schwarz sein.
@ nesrin: dankeschön ;-)
@ naomi: ich war mir sicher, der lässt sich problemlos veganisieren. Danke für Deine Rückmeldung.
@ Siggi: aber ja doch. Eventuell Backzeit anpassen. LG
Just the right amount of everything! Thanks
Sieht traumhaft aus, wirklich!
Tolles Rezept, werde ich auf jeden Fall ausprobieren! :)
Schönes Wochenende dir!
Liebe Paule,
Foto auf Deinem Blog gesehen – Rezept gelesen – gleich nachgebacken – ein Traum!!
Ich bin eigentlich kein Fan von Bananankuchen, diese Variante hat mich allerdings doch sehr angesprochen wegen der Zitrusnote. Die Milch habe ich allerdings durch übriggebliebene Kokosmilch ersetzt.
Werde definitiv noch eine komplett vegane Variante versuchen!
Lecker, lecker!
Liebe Grüße
Sabine
Hach, deine Fotos!
Und Bananenkuchen habe ich nun einigen gegessen, aber so edel sah er nie aus… vorgemerkt…
Nein, diesem Foto kann ich auch nicht widerstehen! Deshalb wird meine umfangreiche Sammlung von Kuchenrezepten nun auch noch um ein weiteres ergänzt werden müssen.
Ihr Lieben; freut mich sehr, dass der Kuchen Euch gefällt und vielen Dank für all die lieben Worte ;-)
Superduperkuchen, 1a – habe das Rezept ein klitzekleines Bißchen angepasst und den Kuchen gleich 2x nacheinander gebacken ;).