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Kartoffel-Quiche mit Möhren und Zwiebeln

Ich habe immer noch nicht genug von Kartoffeln und die passen sogar vorzüglich in eine Quiche.

Von Nickys wunderbarem Quicheteig habe ich ja bereits bei der Brunnenkresse-Ziegenkäse-Quiche geschwärmt und ihr Rezept lässt sich leicht veganisieren. Auch ohne Butter, und mit Sojajoghurt anstelle von Quark, wird der Teig schön blättrig und schmackhaft.

Den veganen Guss habe ich von Roland Rauter abgeguckt, dessen Anleitung man in seinem tollen Kochbuch „einfach vegan – Genussvoll durch den Tag“ finden kann, oder auch hier. Lediglich die Hefeflocken habe ich weggelassen – für mich immer noch zu nah am Glutamat – und etwas Knoblauch hinzugefügt. Da die Kartoffelscheiben in der Flüssigkeit garen sollen, habe ich auch die Menge der Sojamilch leicht erhöht. Der Guss ist absolut lecker und schon beim Abschmecken ahnte ich, dass es gut wird. Bin wieder begeistert, wie leicht man doch ohne Milchprodukte und Eier auskommen kann. Das Gemüse, vor allem die Kartoffeln, werde ich allerdings beim nächsten Mal raspeln und nicht in Scheiben hobeln damit die Struktur feiner wird.

Die Quiche verströmte schon beim Backen einen betörenden Duft, der mir das Wasser im Munde zusammen laufen lies. Unbedingt ausprobieren!

Kartoffel-Quiche mit Möhren und Zwiebeln

Kartoffel-Quiche mit Möhren und Zwiebeln
für eine ∅ 24 cm Tarteform

Zubereitung:

Für den Teig Margarine 15-20 Minuten in den Tiefkühler geben. Anschliessend grob in Stücke teilen und zusammen mit Mehl und Salz im Food Processor 2-3 Mal pulsierend mixen. Sojajoghurt zufügen und wieder kurz pulsierend mixen bis der Teig anfängt zusammenzuklumpen.

In Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten kühlen. Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und eine gefettete und mit Mehl bestäubte Tarteform damit auskleiden. Wiederum kühl stellen.

Derweil die Füllung zubereiten.

Zwiebel schälen. Möhren und Kartoffeln schrubben, wer mag kann auch schälen. Alles auf einem Gemüsehobel in ganz feine Scheiben schneiden (Alternativ die Kartoffeln und Möhren grob raspeln). Für den Guss alle Zutaten in einen Mixer geben und pürieren. Nochmals abschmecken.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Form aus dem Kühlschrank nehmen und den Boden dünn mit Semmelbrösel bestreuen. Abwechselnd mit Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln belegen. Guss darüber giessen und mit Sonnenblumenkernen bestreuen.

In den vorgeheizten Backofen geben und ca. 45 Minuten backen bis die Füllung gestockt ist und die Kartoffeln weich sind. Hierbei gegebenenfalls etwas mit der Temperatur und Backzeit spielen, damit die Kartoffeln gar werden können, ohne dass die Oberfläche zu dunkel wird.

Leicht abgekühlt mit einem Salat genießen. Schmeckt auch kalt sehr gut.

Zutaten für den Teig:

  • 100 g Pflanzenmargarine
  • 80 g Sojajoghurt
  • knapp 1/2 Teelöffel feines Salz
  • 160 g Weizenmehl Type 1050

für den Belag:

  • 2-3 Esslöffel Semmelbrösel
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Möhren
  • 2 große Kartoffeln
  • Sonnenblumenkerne

für den Guss:

  • 250 g Seidentofu
  • 100 ml Sojamilch
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • 1 Teelöffel Tahini
  • 2 Teelöffel Speisestärke
  • 1 Teelöffel feines Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  • 2 Teelöffel getrockneter Majoran
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Kartoffelmöhrenstampf mit Tomaten-Kokos-Sauce

“Alle Menschen, groß und kleine,
leben nicht vom Brot alleine,
auch Kartoffeln müssen sein,
denn die schmecken immer fein.”

Ich liebe Kartoffeln. Ich bin mit ihnen aufgewachsen. Bei uns Zuhause gab es sie fast täglich. Nudeln und Reis waren eher die Ausnahme. Mit einem guten Kartoffelpüree macht man mich froh und bildet es die Hauptspeise bin ich glückselig und schwelge im Genuss.

So war unser heutiges Sonntagsgericht – ein im Prinzip sehr einfaches Gericht – für mich absolutes Soul Food. Die Idee stammt aus der Januar/Februar-Ausgabe von “Vegetarisch-Fit”, nur aus Mandelsplittern wurde Sesamsaat und Sonnenblumenkerne, den Stampf habe ich mit Olivenöl angereichert und der Sauce fügte ich Zwiebeln und Knoblauch hinzu.

Die Sauce war recht dünnflüssig, so dass ich sie mit Tomatenmark etwas eindickte. Die Kombination Tomatensauce und Kokosmilch muss ich mir unbedingt merken, denn das war traumhaft lecker!

Kartoffelmöhrenstampf mit Tomaten-Kokos-Sauce

Kartoffelmöhrenstampf mit Tomaten-Kokos-Sauce
für 2 Portionen als Hauptspeise

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und halbieren, bzw. vierteln. Möhren putzen, schälen und in grosse Stücke schneiden. Zusammen in wenig Salzwasser kochen (mit Deckel), bis sie weich sind. Abgiessen, grob stampfen und mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Zeitgleich für die Sauce Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. In etwas Öl glasig dünsten, dabei salzen. Tomaten zufügen und 5 Minuten köcheln lassen. Kokosmilch hinzugiessen und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Ist die Sauce zu dünn, etwas Tomatenmark zugeben und kurz eindicken lassen. Mit Kreuzkümmel, Salz und Chiliflocken abschmecken.

Kurz vor dem Anrichten Sesamsaat, Sonnenblumenkerne und Schnittlauchröllchen über den Stampf streuen. Sauce separat reichen. Als Beilage passt ein Endiviensalat mit Knoblauch-Vinaigrette hervorragend.

Zutaten für den Stampf:

  • 600 g Kartoffeln, ich nehme immer festkochende
  • 600 g Möhren
  • 2 Esslöffel sehr gutes Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • 60 g Sesamsaat und Sonnenblumenkerne gemischt, fettfrei in einer Pfanne geröstet
  • eine Handvoll Schnittlauchröllchen

für die Sauce:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Öl zum Anschwitzen
  • 400 g passierte Tomaten
  • 200 g Kokosmilch
  • 1-2 Esslöffel Tomatenmark
  • Kreuzkümmel, frisch gemahlen
  • Salz
  • Chiliflocken

Inspirationsquelle: Vegetarisch Fit 01/2012

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Saftiger Zwetschgenkuchen mit Hefeteig, Mandelcreme und Mohnstreuseln

Zwetschgen-Schuedi mit Mohnstreuseln

Aus dem Schuedi, bzw. aus dem Basis-Rezept lassen sich natürlich auch jede Menge Freestyle-Versionen zaubern. Hier sind der Lust und Fantasie keine Grenzen gesetzt. Nach dem Zupf-Schuedi und den Schuedi-Zimt-Waffeln folgt nun der Zwetschgen-Schuedi mit Mohnstreuseln.

Da dieses Jahr unsere Zwetschgenbäume fast keine Früchte getragen haben, musste ich welche auf dem Markt besorgen. Die waren von bester Qualität und es entstand ein saftiger und aromatischer Kuchen.

Als Mandelcreme diente der breiige Rest, der bei der selbst zubereiteten Mandelmilch entsteht und zum Wegwerfen zu schade ist. Beim Teig habe ich mich an der veganisierten Version orientiert, natürlich funktioniert es auch mit dem klassischen Rezept.

Zwetschgen-Schuedi mit Mohnstreuseln
für eine rechteckige Backform von 42x31cm

Zubereitung:

Hefe in 3 Esslöffel Mandelmilch auflösen und beiseite stellen.

Restliche Mandelmilch mit der Margarine langsam erhitzen, bis die Margarine geschmolzen ist. Handwarm abkühlen lassen, damit anschliessend die Hefekulturen nicht absterben.

Zusammen mit den Mehlen und der aufgelösten Hefe in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. 4 Minuten auf Stufe 1 (von 4) kneten, bis der Teig zusammenkommt. Zucker und Salz vermischen und hinzugeben. Auf Stufe 2 weitere 6 Minuten kneten. Der Teig ist leicht klebrig, löst sich aber gut vom Schüsselrand und Boden.

Zugedeckt 40 Minuten ruhen lassen.
Backform einfetten oder mit Backpapier auskleiden.

Den Teig kurz entgasen, rund formen und mit den Händen in die Form drücken. Den Teig gehen lassen, währenddem man den Belag vorbereitet.

Für die Streusel alle Zutaten zügig miteinander vermengen und kalt stellen.

Für die Mandelcreme alle Zutaten gut vermischen und auf den Teigboden streichen. Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und dachziegelartig auf die Creme legen.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die gekühlte Streuselmasse mit den Fingern zerrupfen und auf den Zwetschgen verteilen.

In den vorgeheizten Backofen schieben und ca. 35-40 Minuten backen bis der Kuchen die gewünschte Bräune hat und die Streusel knusprig sind.

Zutaten für den Teig:

  • 20 g Frischhefe
  • 220 g Mandelmilch
  • 50 g Pflanzenmargarine
  • 250 g Weizenmehl Type 550
  • 100 g Dinkel-Vollkornmehl, wenn möglich frisch gemahlen
  • 30 g Rohrohrzucker
  • 1 Teelöffel feines Salz

für die Streusel:

  • 80 g weiche Pflanzenmargarine
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 100 g Weizenmehl 1050
  • 20 g Mohn
  • 2-3 Esslöffel Haferflocken
  • wer mag: etwas Zimt

für die Mandelcreme:

  • 120 g gut ausgepresstes Mandelpüree (entsteht bei selbst zubereiteter Mandelmilch, alternativ: gemahlene Mandeln)
  • 30 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Teelöffel Vanillepulver

für den Belag:

  • 1,2-1,5 kg Zwetschgen
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• Tofu-Kräuter-Aufstrich

Tofu-Kräuter-Aufstrich

Seit ich mich mit der veganen Küche beschäftige, entdecke ich immer wieder neue Ideen, Aromen und Kombinationen. Obwohl ich es von Anfang an vermutet habe, bin ich doch immer wieder überwältigt wie schmackhaft und vielfältig vegane Gerichte sein können.

Einer meiner liebsten Aufstriche habe ich bei “Vegan und Lecker” gefunden. Er ist nicht nur schnell zubereitet, sondern schmeckt auch traumhaft lecker. Man kann ihn nach Lust und Laune variieren. Ganz besonders gut hat uns eine Abwandlung mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Olivenöl gefallen. Zusammen mit frischem, selbstgebackenem Brot und man schwebt im 7. kulinarischen Himmel und kann gar nicht mehr aufhören zu schlemmen.

Tofu-Kräuter-Aufstrich

Hier habe ich frische Petersilie und Schnittlauch verwendet, die ich mit püriert habe. Man kann die Kräuter aber auch fein hacken und nach dem Mixen unter die Masse mischen.

Tofu-Kräuter-Aufstrich

Tofu-Kräuter-Aufstrich

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben (oder man nimmt einen Zauberstab) und fein pürieren bis eine cremige Masse entstanden ist. Alternativ kann man die Kräuter separat fein hacken und anschliessend mit der pürierten Creme vermischen. Nochmals abschmecken, in ein verschliessbares Gefäss umfüllen und einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Ist mindestens 3-4 Tage gekühlt haltbar.

Variante: 5-7 getrocknete Tomaten und ein paar Basilikumblätter mit pürieren. Dann aber das Salz weglassen. Rapsöl durch Olivenöl ersetzen.

Zutaten:

  • 200 g Bio-Tofu, in grobe Würfel geschnitten
  • 3 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
  • 3-4 Esslöffel Rapsöl
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz
  • frische Kräuter nach Wahl (Petersilie, Dill, Schnittlauch, Basilikum, Kerbel)

Quelle: Vegan und Lecker

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