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nach einem Rezept von Cornelia Poletto

Gelegentlich sucht mein Mann sich ein Kochbuch im Bücherladen aus, mit Vorliebe eins mit jeder Menge Fotos, aus dem ich dann nachkochen soll. Mir gefällt das, vergrössert es doch meine Kochbuchsammlung wieder um einige Exemplare.

Cornelia Polettos Buch “Polettos Kochschule” aus dem dieses Rezept stammt, gefiel nicht nur meinem Mann sehr gut und es werden sicher noch einige Rezepte daraus hier folgen.

Dieses Nudelgericht ist sehr lecker, die Beschreibung klar und verständlich. Lediglich die Zutatenmenge habe ich leicht modifiziert (mehr Flüssigkeit) und den Ablauf etwas vereinfacht.

Penne mit Kalbsleber, Radicchio und Speck

Zubereitung:
für 2 Personen

Die Speckscheiben in einer Pfanne von beiden Seiten kross ausbraten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Nudeln im Salzwasser sehr bissfest garen. Abgiessen, kalt abbrausen und beiseite stellen.

Den Radicchio in einzelne Blätter zerteilen und den weissen Strunk entfernen. Die Blätter waschen, trocknen und in dünne Streifen schneiden.

Die Zwiebeln in etwas Butter glasig dünsten, salzen und pfeffern. Mit dem Wein und dem Porto ablöschen und etwas einkochen lassen. Den Kalbsfond angiessen und aufkochen lassen.

Die Leber putzen, kalt abspülen und mit Küchenpapier abtrocknen. In Streifen oder Würfel schneiden und in etwas Butter rundherum anbraten. Salzen und pfeffern.

Nun die Nudeln und den Radicchio zu den Zwiebeln geben, umrühren und aufkochen lassen. Dann die Leber und die Kräuter hinzufügen und verrühren.

Mit Salz, Pfeffer und dem Aceto Balsamico abschmecken. Die Speckscheiben in Stücke brechen und darüber streuen. Mit Parmesan anrichten.

Zutaten:

  • 200 g Penne
  • 4 dünne Scheiben Tiroler Schinkenspeck
  • 1 rote Zwiebel, in dünne Ringe geschnitten
  • 1 Kopf Radicchio
  • Butter zum Anbraten
  • 100 ml trockener Rotwein (Poletto: 100 ml für 4 Personen)
  • 50 ml roter Porto (Poletto: 50 ml für 4 Personen)
  • ca. 200 ml Kalbsfond (Poletto: 50 ml Kalbsjus für 4 Personen)
  • 2 Esslöffel alter Aceto Balsamico
  • 1 Teelöffel getrockneter Thymian (Poletto: frischer Thymian)
  • 1 Esslöffel frische, gehackte Petersilie
  • 200 g Kalbsleber (Poletto: 200 g für 4 Personen)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Parmesan zum Anrichten

Quelle: Polettos Kochschule von Cornelia Poletto

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Mein erster gelungener Kartoffelsalat.

Es gibt zweifellos vieles was ich nicht beherrsche, aber, dass so etwas Einfaches wie Kartoffelsalat mir Jahrzehnte lang das (Koch)-Leben schwer macht, ist schon peinlich. Nun, dem wurde heute ein ende gesetzt.

Wie gesagt, jedes Mal, wenn ich versuchte einen Kartoffelsalat zuzubereiten, endete es in einem Desaster. Natürlich kenne ich den Unterschied zwischen festkochenden und mehligkochenden Sorten, aber heraus kam immer eine langweilig schmeckende Pampe. Irgendwann gab ich es dann auf und konzentrierte mich auf Nudel- und Couscous-Salat.

Seit ich meinen Foodblog führe und mich intensiver denn je mit Rezepten und Lebensmitteln auseinander setze, kreuzen dementsprechend öfters Anleitungen zum gelingsicheren Kartoffelsalat meinen Weg. Ich wollte es ein letztes Mal versuchen, besorgte mir kleine, festkochende Kartoffeln (La Ratte), kochte sie mit Garprobe und schälte sie so warm wie möglich. Dann selbst gemachte Hühnerbrühe erwärmen, mit Senf, Leinöl (mein kleiner Geheimtipp), Essig, Salz und Pfeffer verrühren, über die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln giessen, vorsichtig umrühren und ziehen lassen. Vorm Anrichten nochmals abschmecken und frische Petersilie unterrühren.

Und… es hat funktioniert! Der Beweis, dass man die Hoffnung nicht aufgeben soll.

Dazu gab es selbst gebeizter Whisky-Lachs. Das Rezept fand ich bei Steph im “Kleiner Kuriositätenladen” und ist echt ein Knüller. Wer Whisky mag wird diese Version vom Lachs vergöttern. Ich nahm einen 12 jährigen Single Malt Whisky von der Insel Islay: Caol Ila (frisch, weich und etwas rauchig im Geschmack).

Gebeizter Whisky-Lachs, Rezept hier!

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Danken möchte ich allen Foodbloggern für die unzähligen tollen Beiträgen, die sooft als Inspirationsquelle dienen, den Testessern, vor allem in der Nachbarschaft und auf der Arbeit und meiner Familie, im Besonderen meinem Mann, für die Unterstützung und Geduld.

Alles Liebe, Paule

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