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Zucchini-Spaghetti Carbonara mit Mandel-Petersilien-Gremolata

Zucchini-Spaghetti sind ein Klassiker der veganen Küche und fast auf jedem Veggie-Blog vertreten. Richtig populär wurde das Gericht durch Attila Hildmann. Von ihm stammt auch die Rezeptvorlage, an der ich mich inspiriert habe. Die Carbonara habe ich mit Hafersahne anstelle des Mandelmuses gemacht, dafür gab es obendrauf eine Mandel-Petersilien-Gremolata.

Um die Zucchini in Spaghetti-Form zu bringen, braucht man einen Spiralschneider. Nach langem Hin und Her, habe ich mich letztendlich für ein ganz einfaches Model entschieden. Funktioniert wie ein Bleistiftspitzer und zumindest mit Zucchini und dicken Möhren klappt es wunderbar. Auch die Menge des “Abfalls” der in der Mitte beim Drehen zwangsläufig entsteht, hält sich in Grenzen. Den knabbert man entweder gleich weg, oder friert ihn ein bis man genügend hat um daraus z.B. eine Suppe zu kochen.

Mir schmecken die Zucchini-Spaghetti außergewöhnlich gut und sogar Aleksandar, der sich nicht wirklich für Zucchini begeistern kann, isst sie ohne Murren. Noch lieber mag er aber, wenn zumindest eine kleine Menge Hartweizenspaghetti darunter gemischt ist. Für 2 Personen berechne ich dann 100 g Hartweizenspaghetti (separat gekocht) und ca. 600 g Zucchini.

Übrigens: die Zuchini-Nudeln haben ungefähr 19-mal weniger Kalorien als normale Hartweizennudeln ;-)

Zucchini-Spaghetti Carbonara mit Mandel-Petersilien-Gremolata

Zucchini-Spaghetti Carbonara mit Mandel-Petersilien-Gremolata
für 2 grosse Portionen

Zubereitung:

Tofu in kleine Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilienstängel klein schneiden. Zucchini durch den Spiralschneider drehen.

Tofu im heissen Olivenöl knusprig anbraten. Temperatur reduzieren. Zwiebeln, Knoblauch und Petersilienstängel zufügen und glasig dünsten. Salzen, pfeffern und mit Hafersahne ablöschen. Zitronenabrieb zugeben. Aufkochen und etwas eindicken lassen.

Zucchini-Spaghetti mit Rapsöl vermischen und in die Sauce geben. Nach Belieben 1-3 Minuten erhitzen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Für die Gremolata, Mandeln und Petersilienblätter mit einem Blender mixen. Mit Salz vermengen. Zu den Zucchini-Spaghetti reichen.

Zutaten:

  • 160 g Räuchertofu
  • 1 grosse Zwiebel
  • nach Belieben 1-3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund glatte Petersilie, die feinen Stängel
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Abrieb und Saft von 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 kg Zucchini (ca. 5-6 Stück)
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 300 ml Hafersahne (alternativ: 100 g weisses Mandelmus mit 240 g Wasser glatt rühren)
  • 1-2 Esslöffel Rapsöl

für die Gremolata:

  • 40 g blanchierte, gehäutete ganze Mandeln
  • 1/2 Bund glatte Petersilie, die Blätter
  • Salzflocken oder Fleur de Sel

Inspirationsquelle: Pasta Carbonara aus “Vegan for fun” und Zucchini-Spaghetti alla Carbonara aus “Vegan for fit” von Attila Hildmann

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Caviar de carotte à l’huile de sésame

Möhrenkaviar und Spaghetti

Möhren sind bekanntlich gesund, farblich ein Hingucker in jedem Gericht und sie schmecken fast allen. Ausserdem sorgen sie für eine frische, jugendliche Haut. Grund genug sie regelmässig auf den Tisch zu bringen.

Beim Durchblättern einer alten Ausgabe von der französischen Saveurs, fiel mir ein Möhrenrezept auf, das ich so noch nicht kannte. Die rohen Möhrenstückchen werden über Nacht in Öl und Sesam mariniert und später im Mixer klein gehackt.

Alles in allem total unkompliziert, aber sehr lecker. Bei den Ölen – wie auch bei den Kräutern – kann man sich nach Lust und Laune austoben und so das Gericht abwechslungsreich variieren. Ich habe, wie im Originalrezept angegeben, Oliven- und Sesamöl verwendet, kann mir das ganze aber auch wunderbar mit Walnuss- oder Kürbiskernöl vorstellen. Frische Kräuter hatte ich diesmal keine vorrätig, freue mich allerdings, sobald der Garten was hergibt, das Rezept mit frischer Petersilie, Schnittlauch, Basilikum oder Kerbel auszuprobieren.

Bei uns gab es den Möhrenkaviar das erste Mal als Füllung für kalte Sommerrollen, er passt aber auch hervorragend zu Pasta. Ursprünglich war er als Belag für Aperitifhäppchen gedacht.

Möhrenkaviar und Spaghetti

Möhrenkaviar und Spaghetti
für 2 grosse Portionen

Zubereitung:

Am Vortag Möhren, Öle, Sesam und Korianderblätter (wenn vorhanden) vermengen. Salzen und pfeffern und zugedeckt über Nacht kühl stellen.

Am nächsten Tag alles im Mixer fein hacken, gegebenenfalls noch etwas Öl zufügen und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Abrieb abschmecken.

Pasta nach Packungsanweisung bissfest kochen. Ein Schuss Kochwasser zum Möhrenkaviar geben und verrühren.

Abgetropfte Pasta mit dem Möhrenkaviar vermengen und anrichten.

Zutaten:

  • 2 grosse Möhren, in kleine Stücke geschnitten
  • 40 ml helles Sesamöl (original: 50 ml)
  • 40 ml Olivenöl (original: 80 ml)
  • 50 g Sesam
  • Salz und Pfeffer
  • (original: 1 kleiner Bund Koriandergrün)
  • 1 Zitrone, Abrieb und Saft
  • 300 g Spaghetti

Inspirationsquelle: Saveurs N° 196 oct/nov 2012

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• Linsen-Aufstrich

Linsen-Aufstrich

Ich liebe Aufstriche die ganz ohne tierische Produkte auskommen und freue mich jedes Mal, wenn ich ein neues, viel versprechendes Rezept entdecke.

Bei “Vegan und Lecker” fand ich einen tollen Linsen-Aufstrich und ich liess mich sofort von der allgemeinen Begeisterung anstecken.

Bis dahin kannte ich die sogenannte “Falsche Leberwurst” nur mit Kidneybohnen und Räuchertofu. Diese Linsen Variante schmeckt noch besser und somit kann ich mich der grossen Begeisterung nur anschliessen. Die Rezeptur habe ich nur leicht modifiziert.

Ein gutes Beispiel wie lecker, gesund und preiswert die vegane Küche sein kann. Für viele keine grosse Neuigkeit, trotzdem immer wieder erwähnenswert.

Linsen-Aufstrich

Linsen-Aufstrich (vegane Leberwurst)

Zubereitung:

Linsen in ein Sieb geben, kurz abbrausen und abtropfen lassen.

Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten.

Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Im Kokosöl glasig dünsten.

Linsen, geröstete Sonneblumenkerne, Zwiebeln und Knoblauch inklusive Kokosöl in einen Mixer geben. Mandelmuss und Gewürze zufügen und alles gut pürieren. Gegebenenfalls etwas Wasser zugeben und abschmecken.

Gekühlt mindestens 4-5 Tage haltbar.

Zutaten:

  • 200-250 g vorgekochte braune Linsen (z.B. aus dem Glas von De Rit)
  • 25 g Sonnenblumenkerne
  • 1 grosse Zwiebel
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 25 g Kokosöl (z.B. von Rapunzel)
  • 1 Esslöffel Mandelmuss oder 1Teelöffel Rapsöl
  • 1 Teelöffel Majoran
  • 1/2-1 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • 2-3 Pimentkörner, fein gemörsert
  • Muskatnuss
  • Pfeffer und Salz
  • Zitronenabrieb
  • Zitronensaft
  • je nach Saison: frische Kräuter

Inspirationsquelle: “Vegan und Lecker

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• Bananen-Zitronenkuchen

eine saftig-süsse und erfrischende Verführung

Bananen-Zitronenkuchen

Kann man diesen Bildern widerstehen?
Ich konnte es nicht und habe den Kuchen innerhalb kurzer Zeit zweimal nachgebacken.

Dabei muss ich gestehen, dass er mir das erste Mal am besten gelungen ist. Ich war gezwungen mit nur 3 kleinen Bananen vorliebzunehmen und fügte deshalb noch 2-3 Esslöffel selbstgemachtes Quittenmus hinzu. Dieser Hauch von Quittenaroma war einfach traumhaft.

Nichtsdestotrotz schmeckt der Kuchen auch nur mit Bananen ausgesprochen gut. Anstelle des Frischkäse-Frostings vom original Rezept, versah ich den Kuchen mit einer klassischen Puderzucker-Glasur und verpasste dem Teig noch eine zusätzliche Zitrusnote. Somit entsteht eine angenehme, frische Säure, die hervorragend zu den süssen Bananen passt.

Der Kuchen schmeckt frisch genauso lecker wie nach einer Nacht durchziehen und ist auch am 3. Tag noch saftig und frisch. In kleine, quadratische Stücke geschnitten, auch als Nachspeise geeignet.

4 grosse Bananen, wie im original Rezept angegeben, sind mir zu viel. Da leidet meiner Erfahrung nach auch die Kuchenkonsistenz darunter. Anstelle der Zitrusnote kann ich mir auch ein Aromatisieren mit Orangenschale und Saft vorstellen. Dabei spart man eventuell noch 1-2 Esslöffel Zucker.

Bananen-Zitronenkuchen

Bananen-Zitronenkuchen
für eine rechteckige, ca. 21×18 cm Backform

Zubereitung:

Backform mit Backpapier auskleiden oder einfetten und mit Mehl bestäuben.

Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz vermischen und beiseite stellen.

In der Küchenmaschine Butter, Öl, Zucker und Vanillemark ca. 5 Minuten zu einer hellen Masse schlagen. Ein Ei nach dem anderen unterrühren.

Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Bananen mit einer Gabel zermanschen und mit Zitronenabrieb und Saft vermischen.

Auf kleinster Stufe die Hälfte der Mehlmischung unterrühren, dann die Bananen und die Hälfte der Milch und zum Schluss das restliche Mehl. Nicht zu lange rühren. Ist der Teig noch zu zäh, die restliche Milch zugeben.

Anschliessend den Teig in die vorbereitete Form füllen und 35-40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen.

Für die Glasur, Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben. Zuerst nur 1-2 Esslöffel Zitronensaft zufügen und gut verrühren. Nach Bedarf noch etwas Saft zugeben. Auf dem abgekühlten Kuchen verstreichen und trocknen lassen.

Geniessen!

Schmeckt frisch genau so gut wie am 2. und 3. Tag. Zugedeckt und kühl aufbewahren.

Zutaten:

  • 200 g Weizenmehl Type 550
  • 40 g Speisestärke
  • 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1/2 Teelöffel feines Salz
  • 40 g Butter oder Pflanzenmargarine
  • 2 Esslöffel neutrales Pflanzenöl
  • 140 g Rohrohrzucker
  • 1 Vanillestange
  • 3 grosse Bio-Eier
  • 3 grosse, reife Bananen
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • 2-3 Esslöffel Zitronensaft
  • 50 ml Milch oder Pflanzenmilch, eventuell auch weniger

für die Glasur:

  • 100 g Puderzucker, z.B. aus Rohrohrzucker
  • Zitronensaft nach Belieben, 2-3 Esslöffel

Inspirationsquelle: bake or break

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