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• Pinto-Dal mit Mango

Pinto-Dal

Letztes Wochenende gab’s indisch! Das war so lecker, dass ich es Euch nicht vorenthalten möchte und für mich als Erinnerungsstütze hier niederschreiben möchte.

Weder Aleksander noch ich mögen eigentlich Obst in herzhaften Speisen. Das Rezept aus meinem neuen Lieblingskochbuch «Vegan vom Feinsten» machte mich allerdings so neugierig, dass wir über unseren Schatten gesprungen sind und es probiert haben. Zum Glück, denn es schmeckt vorzüglich und zusammen mit den indischen Gewürzen ist alles harmonisch aufeinander abgestimmt.

Im Original wird das Dal von Chili-Koriander-Rotkraut und mariniertem Tempeh begleitet. Bei uns gab es einfachheitshalber Basmati-Vollkornreis dazu und für mich ein Klecks Sojajoghurt obendrauf.

Pinto-Dal mit Mango
für 4 Portionen

Zubereitung:

Am Vortag Bohnen in reichlich Wasser über Nacht einweichen.

Am folgenden Tag Bohnen in reichlich frischem Wasser leicht sprudelnd 45 Minuten vorkochen. Anschliessend in ein Sieb geben.

Derweil Zwiebeln und Chilischote putzen und klein schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. Mango vom Kern befreien, schälen und in kleine Würfel schneiden. Gewürze nach Belieben entweder ganz lassen oder grob mörsern.

In einem Topf Öl erhitzen und die Gewürze bei mittlerer Hitze 30 Sekunden anrösten. Zwiebeln, Chili, Ingwer und Knoblauch zufügen und kurz anbraten. Kokosmilch und 200 ml Wasser angiessen. Bohnen hinzugeben, salzen und alles 25 Minuten langsam köcheln lassen.

Zum Schluss Mangowürfel unterrühren. Mit Salz, Zitronensaft und Agavensirup abschmecken.

Vor dem Anrichten mit kleingeschnittenem Koriandergrün bestreuen.

Passt hervorragend zu Reis. Auch ein Klecks (Soja-) Joghurt kann nicht schaden ;-)

Zutaten:

  • 400 g getrocknete Pintobohnen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln (ich habe 2 kleine Zwiebeln verwendet)
  • 1 rote Chilischote
  • 40 g frischer Ingwer
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Mango
  • 3 Teelöffel gelbe Senfsamen
  • 3 Teelöffel Schwarzkümmelsamen
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 3 Teelöffel indisches Currypulver
  • 1 Esslöffel Pflanzenöl
  • 400 ml Kokosmilch
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 Teelöffel Agavensirup
  • Koriandergrün nach Belieben
  • Salz

Quelle: «Vegan vom Feinsten» von Nicole Just und Martin Kintrup

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Risotto mit Ingwer und Auberginen

Wieder ein Rezept aus dem Naturkostmagazin “Schrot&Korn”, das uns gänzlich überzeugt hat.

Ingwer, Aubergine, Basilikum und Zitrone mag ich sehr gerne, wäre aber nicht auf die Idee gekommen sie zusammen in einem Risotto zu kombinieren. Während der Zubereitung war ich auch noch leicht skeptisch, am Ende wurden wir aber mit einem vorzüglichen Essen belohnt. Die Aromen passen perfekt zusammen. Zitronenabrieb und Ingwer geben das gewisse Etwas.

Das Originalrezept habe ich nur minimalst abgewandelt und veganisiert, indem ich den Ziegenfrischkäse durch vegane Sauerrahm ersetzt habe. Ein absolut schmackhaftes Risotto, bei dem man weder Butter noch Parmesan vermisst.

Risotto mit Ingwer und Auberginen

Risotto mit Ingwer und Auberginen
für 2 grosse Portionen als Hauptspeise

Zubereitung:

Ingwer und Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Zwiebel schälen und klein schneiden. Aubergine in Würfel schneiden. Gemüsebrühe erhitzen.

Olivenöl in einem schweren Topf erhitzen. Ingwer, Knoblauch, Zwiebel und Aubergine bei mittlerer Temperatur unter Rühren 3 Minuten anbraten. Leicht salzen. Reis hinzufügen und rühren bis er vom Fett überzogen ist. Nach und nach die Brühe angiessen.

Regelmässig rühren und die Flüssigkeit immer wieder einkochen lassen, bevor neue hinzugefügt wird, bis der Reis gar aber noch gut bissfest ist.

Zitronenabrieb und vegane Sauerrahm unterrühren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Zugedeckt 2 Minuten ruhen lassen.

Kurz vor dem Anrichten mit Basilikumblätter bestreuen.

Zutaten:

  • 40 g frischer Ingwer
  • 2 grosse Knoblauchzehen
  • 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 1 grosse Aubergine
  • 850 ml Gemüsebrühe
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 200 g Risottoreis
  • 1 Zitrone, Saft und Abrieb
  • 2 Esslöffel vegane Sauerrahm, z.B. von Soyananda (alternativ: Ziegenfrischkäse)
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Basilikumblätter nach Belieben

Quelle: Schrot&Korn N° 10/2013

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• Melonen-Gurken-Salat

Cocktail melon-concombre

Melonen-Gurken-Salat

Bevor der Sommer sich verabschiedet, möchte ich Euch noch schnell einen köstlichen und erfrischenden Salat vorstellen.

Es war DIE grosse Überraschung. Eigentlich mögen weder Aleksandar noch ich allzu sehr Obsteinlagen in herzhaften Speisen. Nachdem wir den Salat auf einem Brunch – eigentlich mehr aus Versehen – gekostet hatten, waren wir aber dermaßen begeistert, dass ich ihn auch zu Hause nachmachen musste. Rezept gab es nämlich fertig ausgedruckt zum Mitnehmen. Es stammt ursprünglich aus der französischen Zeitschrift “Cuisine et Vins de France”.

Ich habe dem Salat noch etwas frischen Dill hinzugefügt, muss aber zugeben, dass er mir ausschließlich mit Minze doch besser geschmeckt hat.

Melonen-Gurken-Salat
für 4 Personen als Vorspeise

Zubereitung:

Feldgurken schälen, halbieren und in Stücke schneiden. Verwendet man Salatgurken, sollte man diese entkernen und nach dem Zerkleinern in etwas Salz 10-15 Minuten Wasser ziehen lassen. Wasser anschliessend abgiessen.

Melone halbieren, entkernen und mit einem Kugelausstecher das Fruchtfleisch entnehmen.

Für die Sauce alle Zutaten in einer Schüssel vermengen. Gurken- und Melonenstücke vorsichtig unterheben.

Im Kühlschrank kurz ziehen lassen.

Wer mag, kann den Salat auch in kleinen Gläsern anrichten und mit Pfefferminzblätter dekorieren.

Zutaten:

  • 2 kleine Feldgurken oder 1 Salatgurke
  • 1 reife Melone (Charentais)

für die Salatsauce:

  • 300 g griechischer Schafsjoghurt, 10% Fett (vegane Alternative: 300 g Sojajoghurt + 2 Esslöffel Leinöl oder Rapsöl)
  • 1 Bio-Zitrone, Saft und Abrieb
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • nach Belieben feingehackte frische Minze und/oder Dill

Quelle: “Cuisine et Vins de France”

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Möhren-Bananen-Smoothie

Immer wieder gerne lasse ich mich von dem Naturkostmagazin “Schrot&Korn”, welches in den meisten Bio- und Reformläden kostenlos erhältlich ist, inspirieren.

Die Rezepte sind gelingsicher, aber raffiniert und laden nicht nur durch die schönen Bilder zum Nachmachen ein. Die bisher nachgemachten und verbloggten Rezepte, die “scharfe Bohnenpasta mit Pinienkernen” und die “Orangenringe” haben mich bereits sehr begeistert.

In der aktuellen Ausgabe hat die Möhre ihren grossen Auftritt. Besonders angetan war ich von dem Möhren-Bananen-Smoothie und ich wurde abermals nicht enttäuscht.

Der Drink schmeckt traumhaft lecker. Die süssen Bananen, die Säure vom Joghurt und Zitronensaft und die leichte Schärfe vom Ingwer passen hervorragend zusammen. Zum Reintauchen!

Möhren-Bananen-Smoothie

Möhren-Bananen-Smoothie
für 2 Portionen

Zubereitung:

Bananen schälen und in Scheiben schneiden. Ingwer schälen und fein reiben.

Zusammen mit Möhrensaft und Joghurt fein pürieren. Mit Zitronensaft abschmecken. In Gläser füllen, dekorieren und sofort geniessen.

Zutaten:

  • 2 grosse, reife Bananen
  • 10 g (ca. 1 Teelöffel gerieben) frischer Ingwer
  • 150 ml Möhrensaft (frisch gepresst oder Direktsaft)
  • 100 g Sojajoghurt natur
  • Zitronensaft
  • essbare Blüten zum Dekorieren (z.B. Borretschblüten)
  • wer mag: Eiswürfel

Quelle: Schrot&Korn N° 07/2013

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