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• Weihnachtsplätzchen 2012

Weihnachtsplätzchen 2012

Mit dem ersten Schnee Ende November kam heuer sehr früh die Weihnachtsvorfreude. Leider war sie dann genau so schnell wieder weg und bei den fast frühlingshaften Temperaturen die heute herrschen, fällt es mir schwer in absolute Weihnachtsstimmung zu kommen.

So begab ich mich auch auf den letzten Drücker an die Plätzchenbäckerei. Trotzdem möchte ich sie Euch nicht vorenthalten und Euch zumindest eine kleine Zusammenfassung bieten, die mir auch als Erinnerung dienen soll.

Inspiriert habe ich mich bei Foodblog-Kolleginnen; was diese getestet und als gut befunden haben, kann nur funktionieren.

Angefangen habe ich bei Christina. Ihre Plätzchen aus Zimt und Zucker sehen nicht nur verführerisch aus, sondern sind auch schnell gemacht und schmecken traumhaft.

Bei Juliane habe ich mir die Schoko-Schnee-Kugeln gestibitzt. Den Zimt habe ich durch geriebene Tonkabohne ersetzt. Leider ist die Oberfläche bei meinen Kugeln nicht so schön aufgerissen. Ich war auch zu sparsam mit dem Puderzucker, der dadurch beim Backen einfach weggeschmolzen ist. Schmecken tun sie trotzdem und durch eine nachträgliche Puderzuckerdusche sind sie doch noch recht ansehnlich geworden.

Aus Petras zahlreichen Plätzchendosen habe ich mich gleich zwei Mal bedient. Die Butter-Zimtplätzchen sind nur dezent süss und machen optisch umso mehr was her. Petras Mokka-Marmor-Kringel habe ich spontan zu Orangen-Stäbchen umgewandelt, indem ich den Teig mit geriebener Orangenschale und frisch gepresstem Saft aromatisiert habe. Nach dem Backen wurden die Stäbchen mit Puderzuckerglasur und Blütenzucker versehen.

Alle Rezepte sind gelingsicher, unkompliziert und die Plätzchen schmecken hervorragend. Ein grosses Dankeschön an Christina, Juliane und Petra fürs Teilen.

Weihnachtsplätzchen 2012

Das grosse Finale der Weihnachtsbäckerei steht aber noch an. Seit Samstag laufen die Vorbereitungen und wenn mein Sauerteig, oder besser gesagt seine Triebkräfte mich in der Endphase nicht im Stich lassen, wird heute Nachmittag noch ein Panettone vollendet. Den hat Marla mir schmackhaft gemacht. Das Rezept hat sie im Sauerteig-Forum veröffentlicht. Bin schon sehr gespannt ;-)

Ihr Lieben, Euch allen wünsche ich von Herzen ein wunderschönes, besinnliches Fest im Kreise Eurer Familie.

Frohe Weihnachten, Eure Paule

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Steckrübensuppe mit Salbei-Gremolata

Nach dem Kürbisragout und dem Feldsalatpesto ein weiteres Rezept aus dem inspirierenden Kochbuch “Herbst & Winter Gemüse” von Anne Rogge.

Ich muss gestehen, dass ich wenig Erfahrung mit Steckrüben habe. Schade, denn die Knollen sind ein wunderbares, heimisches Wintergemüse mit wertvollen Inhaltsstoffen.

Sie schmecken auch roh ausgezeichnet und man kann sie wie Möhren oder Knollensellerie zu Rohkostsalat verarbeiten.

Die Suppe bekommt durch die Salbei-Gremolata einen besonderen Pfiff. Allerdings fand ich die Salbei Note etwas zu dominant – bei mir waren es ca. 3-4 grosse Stängeln – und ich würde nächstes Mal den Salbei reduzieren.

Steckrübensuppe mit Salbei-Gremolata
für 4 kleine Portionen

Zubereitung:

Steckrübe, Kartoffeln und Zwiebel schälen und grob zerkleinern. Im heissen Öl kurz anbraten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen.

Rosmarinzweig zufügen und alles ca. 25 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

Derweil für die Gremolata Cashewkerne ohne Fett in der Pfanne rösten. Abkühlen lassen und hacken. Mit den fein gehackten Salbeiblättern und klein geschnittenen, getrockneten Tomaten vermischen. Beiseite stellen.

Rosmarinzweig aus der Suppe nehmen. Ingwer schälen und sehr fein hacken. Zusammen mit der Milch zur Suppe geben.

Die Suppe grob mit dem Pürierstab mixen und mit Salz, Pfeffer und Balsamico-Essig (ich habe hellen genommen) abschmecken.

Mit der Gremolata anrichten.

Zutaten für die Suppe:

  • 1 Steckrübe von ca. 750 g
  • 200 g Kartoffeln (mehligkochende)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Esslöffel Öl
  • 700 ml Gemüsebrühe (Gemüsefond)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 20 g Ingwer
  • 300 ml Hafermilch (Vollmilch)
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 2-3 Esslöffel Balsamico-Essig

für die Gremolata:

  • 60 g Cashewkerne (Pinienkerne)
  • 1/2 Bund Salbei
  • 60 g getrocknete Tomaten

Inspirationsquelle: Kürbisragout mit getrockneten Tomaten aus “Herbst & Winter Gemüse” von Anne Rogge

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Spaghetti mit Grünkern-Linsenbällchen und Tomatensauce

Klassische Fleischbällchen gab es hier bereits vor zwei Jahren. Die Idee fanden wir so gut, dass ich dachte das geht auch vegetarisch.

Grünkernschrot und rote Linsen bilden die Basis für die pflanzlichen Bällchen. Der Grünkernschrot hat einen großartigen Eigengeschmack und gibt den Bällchen eine angenehme, hackfleischähnliche Konsistenz. Die Linsen werden nicht gekocht, sondern nur über Nacht eingeweicht und anschließend püriert. Dies sorgt für die nötige Bindung, auch ohne Eier. Somit ist das Gericht sogar vegan, vorausgesetzt man verzichtet beim Anrichten auf den Parmesan. Wichtig ist, die Bällchenmasse kräftig zu würzen und gut anzubraten.

Das Gericht schmeckt so lecker, dass man nicht aufhören mag mit Essen. Sollten trotzdem Reste bleiben, lassen sich diese problemlos aufwärmen.

Spaghetti mit Grünkern-Linsenbällchen und Tomatensauce

Spaghetti mit Grünkern-Linsenbällchen und Tomatensauce
für 4 große Portionen

Zubereitung:

Linsen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen.

Am Kochtag für die Grünkernmasse Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Im heißen Olivenöl glasig dünsten. Grünkernschrot zufügen, kurz anrösten und mit Gemüsebrühe aufgießen. Langsam köcheln lassen, bis fast keine Flüssigkeit mehr da ist. Von der Kochstelle nehmen und zugedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen.

Derweil die eingeweichten Linsen mit 2-3 Esslöffel Wasser im Mixer pürieren. Zusammen mit dem gekochten Grünkernschrot in eine große Schüssel geben. Gut verrühren. Semmelbrösel untermischen. Kräftig mit Salz, Pfeffer, Sojasauce, geräuchertem Paprikapulver, Sumach, Muskat und Majoran würzen.

Mit einem kleinen Eisportionierer oder einem Löffel etwas von der Masse abstechen und mit nassen Händen zu Bällchen formen. Im heißen Öl rundherum knusprig anbraten, Hitze reduzieren und die Bällchen ein paar Minuten ziehen lassen, bzw. warm halten.

Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Im heißen Öl glasig dünsten. Passierte Tomaten und Lorbeerblätter zufügen. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken. 10 Minuten leicht köcheln lassen.

Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest garen. Wasser abgießen und Nudeln mit etwas Tomatensauce und einem Schuss Olivenöl vermengen. Die Grünkern-Linsenbällchen entweder mit der restlichen Tomatensauce vermischen, oder alles separat reichen.

Wer mag gibt frisch geriebenen Parmesan über die Pasta, mir hat die Kresse gereicht.

Zutaten für die Grünkern-Linsenbällchen:

  • 200 g rote Linsen
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1-2 Esslöffel Olivenöl
  • 200 g Grünkernschrot
  • 400 g Gemüsebrühe
  • 50 g Semmelbrösel
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1-2 Esslöffel Sojasauce
  • 1-2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • 1 Teelöffel Sumach
  • geriebene Muskatnuss
  • 1 Esslöffel Majoran
  • 3-4 Esslöffel Pflanzenöl zum Anbraten

für die Tomatensauce:

  • 1 große Zwiebel
  • Knoblauchzehen nach Belieben
  • 1-2 Esslöffel Olivenöl
  • 1000 ml passierte Tomaten
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • getrockneter Oregano, oder frische Kräuter je nach Saison

für die Pasta:

  • 500 g Spaghetti
  • Olivenöl
  • für die Deko ein wenig Kresse
  • wer mag: frisch geriebener Parmesan
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Apfel-Karamell-Konfitüre mit Fleur de Sel

Bereits letztes Jahr stach mir Julianes „Apfel-Karamell-Konfitüre“ ins Auge. Nachdem ich das Rezept, das Juliane bei Maria entdeckt hatte und ursprünglich von Elly stammt, auf die Nachmach-Liste setzte, geriet es erstmal in Vergessenheit. Erst durch Julianes kürzlich veröffentlichte Birnen-Variante erinnerte ich mich wieder und begab mich endlich ans Nachkochen.

Mir schmeckt die Konfitüre vorzüglich. Die ungewöhnliche Kombination von säuerlichem Apfel, süßer Karamell und Salznote bringt alle Mal Abwechslung auf den Frühstückstisch.

Die Konsistenz geriet mir etwas zu fest, sodass ich das nächste Mal mehr Apfelsaft verwenden würde.

Eine originelle Idee, ideal auch für in den weihnachtlichen Präsentkorb.

Apfel-Karamell-Konfitüre mit Fleur de Sel

Apfel-Karamell-Konfitüre mit Fleur de Sel

ergibt 6 Gläser à 200 ml

Zubereitung:

Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. In kleine Würfel schneiden und mit etwas Zitronensaft vermischen.

Zucker in einem großen Topf ohne Rühren schmelzen und hellbraun karamellisieren lassen. Mit Apfelsaft ablöschen. Kurz aufkochen lassen, dann die Äpfel und den Gelierzucker zugeben. Unter Rühren aufkochen und die Konfitüre mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen.

Topf vom Herd nehmen und Fleur de Sel gut unterrühren. Konfitüre heiß randvoll in vorbereitete und sterilisierte Gläser füllen. Sofort verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen. Dann die Gläser wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Zutaten:

  • 1 kg Äpfel, z.B. Boskop
  • Zitronensaft
  • 200 g feiner Rohrohrzucker
  • 100 ml naturtrüber Apfelsaft (würde nächstes Mal die Menge verdoppeln)
  • 
500 g Bio Gelierzucker 2:1, aus Rohrohrzucker
  • 
2 knapp gehäufte Teelöffel Fleur de Sel

Quelle: Schöner Tag noch!

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