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mit Zitrone, Speck und Pinienkernen

Von wegen: Viele Köche verderben den Brei! Bei dieser, wie ich finde sehr leckeren Pasta habe ich mich von sage und schreibe 8 (!!) Foodblogger inspirieren lassen.

Angefangen hat alles mit einem kleinen, virtuellen Spaziergang:

Bei “Deichrunner’s Küche”, wo mir ein leckeres Rosenkohl-Pasta-Rezept aufgefallen war, das ursprünglich von “Chili und Ciabatta” stammt, lernte ich die Idee des Shreddern und Rösten des Rosenkohls. Mein Interesse war geweckt. Bei Petra blieb ich dann etwas hängen und entdeckte immer weitere Rosenkohl-Rezepte, so auch eins mit Rigatoni und Speck. Schnell noch einen Umweg gemacht zu “Mestolo”, bzw. “Sanssouci-Kochen”, hier kamen die Champignons ins Spiel, und zu “Schöner Tag noch”, wo ich Zwiebeln und Feta mitnahm, die aber eigentlich von “Kochfrosch” stammen. Zum Schluss noch schnell einen Abstecher in die Ferne gemacht zu “Closet Cooking”, wo mir die Zitrone wie das i-Tüpfelchen vorkam.

Jetzt aber schnell in die Küche, denn wenn schon nicht viele Köche den Brei verderben, dann bitte auch nicht zu viele Zutaten! Aber waren da bei “Küchenlatein” nicht noch Pinienkerne…?!

Rigatoni mit geröstetem Rosenkohl, gebratenen Champignons und Feta

Zubereitung:
für 2 Personen

Den Ofen mit Blech auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Rosenkohl putzen, indem man die unansehnlichen, äusseren 2-3 Blätter entfernt und den Strunk leicht einkürzt. Dann die Röschen in der Küchenmaschine fein häckseln oder mit einem Messer zerhacken (ich habe ihn portionsweise in der Moulinette zerhackt). Mit 2 Esslöffel Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen. Auf das heisse Blech verteilen, ich tat noch ein Stück Backpapier drunter, in den Ofen schieben, die Temperatur auf 200°C runter schalten und ca. 15 Minuten rösten. Gelegentlich umrühren und im Auge behalten, damit der Rosenkohl nicht zu dunkel wird. Kurz vor dem Ende der Röstzeit den Schinkenspeck grob zerschneiden und auf dem Rosenkohl verteilen.

Tipp: mag man es fleischlos, kann man den Speck durch klein geschnittene, getrocknete Tomaten ersetzen, die ich aber dann eher den Champignons beifügen würde.

Zwischenzeitlich die Champignons in etwas Olivenöl scharf anbraten, salzen und pfeffern. Eventuell austretende Flüssigkeit verdampfen lassen. Die Temperatur etwas herunterschalten, die Zwiebel hinzufügen und einige Minuten mitbraten. Eventuell etwas Wasser, oder Nudelwasser, wenn schon vorhanden angiessen. Mit Zitronenabrieb und etwas Zitronensaft abschmecken.

Parallel dazu die Nudeln im Salzwasser sehr bissfest garen. Abgiessen, dabei etwas Nudelwasser auffangen und mit den Nudeln zu der Champignons-Zwiebel-Mischung geben. Einmal aufkochen lassen und abschmecken.

Den gerösteten Rosenkohl mit dem Schinkenspeck unter die Nudeln heben und mit dem zerbröckelten Feta, den Pinienkernen und der Petersilie bestreuen.

Gehäckselter und gerösteter Rosenkohl ist eine Wucht. Unbedingt ausprobieren!

Zutaten:

  • 400 g frischer Rosenkohl
  • 5 dünne Scheiben Tiroler Schinkenspeck
  • 250 g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 1 Zwiebel, geschält und gewürfelt
  • 1 Zitrone (Abrieb und etwas Saft)
  • 2 Esslöffel Pinienkerne, ohne Öl in einer Pfanne geröstet
  • 2 Esslöffel fein gehackte Petersilie
  • 200 g Rigatoni
  • 100 g Feta
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
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Hat ein Gericht mein Herz erobert, liebe ich es verschiedene Abwandlungen davon auszuarbeiten bzw. herzustellen.

Die Financiers haben auf jeden Fall mein Herz erobert. Sie schmecken köstlich, sind schnell gemacht, bestehen aus viel Eiweiss (ihr kennt das Problem!) und sehen harmlos putzig aus. Folgende Version ist ein Zufallsprodukt, geprägt durch die Auswahl der Zutaten die ich noch da hatte.

Financiers mit karamellisierten Äpfeln und Pistazienkrokant
ergibt 18 Stück in der Mini-Muffinform (∅ 40 mm)

Zubereitung:

Für den Krokant den Zucker mit dem Wasser in einer kleinen Pfanne schmelzen. Pistazien und Mandeln hinzufügen und leicht rösten bzw. karamellisieren. Sofort auf ein Stück Alufolie geben, glatt streichen und auskühlen lassen. Im Mörser zerkleinern.

Für den Belag, den Apfel schälen, entkernen und in ganz kleine Würfel schneiden. Einen halben Esslöffel Butter mit dem Esslöffel Zucker in einer Pfanne schmelzen. Die Apfelwürfel hinzugeben und einige Minuten karamellisieren. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Für den Teig die Butter schmelzen und abkühlen lassen.

Die Mandeln mit dem Mehl und Zucker in der Moulinette zu Pulver mixen.

Die Eiweisse mit dem Salz leicht schaumig schlagen. Die Mandel-Mehl-Zucker-Mischung und einige Tropfen Zitronenöl unterrühren. Zum Schluss die geschmolzene Butter hinzufügen und verrühren.

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig in die Förmchen verteilen. Die karamellisierten Apfelwürfel obendrauf geben und mit dem Pistazienkrokant bestreuen.

12-14 Minuten backen. Herausnehmen und 5 Minuten ruhen lassen, dann vorsichtig aus den Vertiefungen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zutaten:

für den Pistazienkrokant:

  • 2 Esslöffel Rohrohrzucker
  • 1-2 Teelöffel Wasser
  • 2 Esslöffel ungesalzene, gehackte Pistazienkerne

für die karamellisierten Äpfel:

  • 1 kleiner Apfel (Jazz oder Pink Lady)
  • 1/2 Esslöffel Butter
  • 1 Esslöffel Rohrohrzucker

für die Teigmasse:

  • 80 g Butter
  • 45 g Mandeln (Pulver, Blättchen oder gehackt)
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 40 g Weizenmehl
  • 2 Eiweiss (60-70 g)
  • 1 Prise Salz
  • ein paar Tropfen Zitronenöl (Bioladen)
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Nach all den köstlichen aber oft mächtigen Festtagsspeisen, freute ich mich auf etwas Leichtes und Fruchtiges. Da kam mir das Rezept “Grapefruit and Pomegranate In White Tea Jelly” auf Helens Seite “my tartelette” gerade gelegen.

Den Weissen Tee tauschte ich durch Wasser mit Holunderblütensirup aus und fügte den Grapefruits noch eine Orange hinzu.

Das Entkernen eines Granatapfels gehört nicht unbedingt zu den angenehmsten Beschäftigungen in der Küche! Claudia von “Fool for Food” hat schon darüber berichtet und wertvolle Tipps gegeben. Einen weiteren interessanten Link diesbezüglich fand ich bei Helen.

Alles in allem eine sehr wohlschmeckende und erfrischende Nachspeise, die sich leicht nach Lust, Laune und Geschmack variieren lässt.

Zitrusfrüchte mit Granatapfel in Holunderblütengelee
ergibt 4 Gläser à 200 ml

Zubereitung:

Die Zitrusfrüchte filetieren, indem man am Blütenansatz und an der Unterseite mit einem scharfen Messer einen Deckel abschneidet, die Schale rundherum bis zum Fruchtfleisch wegschneidet und dann die Filets zwischen den Trennhäuten herausschneidet.

Den Granatapfel entkernen (Tipp s. oben).

Die Zitrusfrüchtefilets und die Granatapfelkerne abwechselnd in die Gläser schichten.

Für das Gelee die Gelatine 5 Minuten in kaltes Wasser einweichen.

Mineralwasser, Zucker und Sirup in einem kleinen Topf leicht erwärmen, vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Kurz abkühlen, eventuell noch einmal mit Sirup abschmecken und in die vorbereiteten Gläser giessen.

Zum Erstarren in den Kühlschrank stellen.

Zutaten:

  • 2 rosa Grapefruits
  • 1 weisse Grapefruit
  • 1 Orange
  • 1 Granatapfel
  • 3 Blatt Bio-Gelatine
  • 250 ml stilles Mineralwasser
  • 50 ml Holunderblütensirup
  • 1-2 Esslöffel Rohrohrzucker

Inspirationsquelle: my tartelette

Garten-Koch-Event

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