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• Maronikuchen mit Schokolade

Eine traumhafte (glutenfreie) Verführung

Maronikuchen mit Schokolade

Gleich vorweg gesagt: dieser Kuchen ist der Hammer!

Gesehen bei Claudia von Fool for Food und schnellstens nachgemacht, denn bei Maroni-Rezepten werde ich stets hellhörig. Ich finde ihr Aroma umwerfend. Egal ob herzhaft, wie das schmackhafte Maronenrisotto oder süss, wie das cremige Maroni-Eis.

Das Rezept von Claudias Maronikuchen habe ich fast identisch übernommen, lediglich ein paar Schokoladentropfen habe ich dem Teig hinzugefügt und deswegen die Zuckermenge etwas reduziert. Ein Hauch Tonkabohne gab den letzten Schliff.

Belohnt wurden wir mit einer traumhaften Süßspeise, die in Richtung Fondant geht. Die Schokoladennote hat uns gut gefallen und ich würde sie nicht missen wollen. Durch die Haselnüsse wird der Kuchen sehr nussig, ich vermute, dass es auch mit geriebenen Mandeln funktioniert.

Das Maronenpüree habe ich online bei madavanilla geordert, man kann es aber auch über amazon beziehen.

Maronikuchen mit Schokolade

Die Haselnüsse stammen von dennree und genauso wie die geriebenen Mandeln haben diese ein dermaßen intensives Aroma, dass ich Euch diese Marke unbedingt empfehlen möchte.

Ein herzliches Dankeschön an Claudia für diesen wundervollen Kuchen.

Maronikuchen mit Schokolade

Maronikuchen mit Schokolade (glutenfrei)
für eine ∅ 20 cm Springform

Zubereitung:

Backform einfetten und mit Mehl bestäuben.

Eigelb und Puderzucker mit dem Handmixer 2 Minuten lang weiss-cremig schlagen. Maronenpüree und flüssiges Fett unterrühren.

Haselnüsse, Tonkabohne und Schokoladentropfen vermischen und mit einem Teigschaber drunterrühren.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eiweiss mit Salz steif schlagen und vorsichtig mit dem Teigschaber unter den Teig heben. In die Backform füllen, glatt streichen und ca. 45 Minuten backen.

10 Minuten ruhen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit Marrons glaçés dekorieren.

Zutaten:

  • 3 frische Bio-Eier, getrennt
  • 120 g Puderzucker, gesiebt
  • 200 g Maronenpüree, natur ohne Zucker
  • 100 g flüssige Pflanzenmargarine, oder Butter
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 1/3 geriebene Tonkabohne
  • 80 g Schokoladentropfen, zartbitter
  • 1 Prise Salz

für die Deko:

  • Puderzucker und 2-3 Marrons glacés

Quelle: Fool for Food

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Torchiette mit Kürbisragout und getrockneten Tomaten

Auch dieses Rezept stammt aus dem wunderbaren Kochbuch „Herbst & Winter Gemüse“ von Anne Rogge. Allerdings habe ich mich diesmal nur inspiriert und das Gericht an unsere Vorräte angepasst. Die getrockneten Steinpilze musste ich weglassen, dafür gaben Kürbiskerne und Kürbiskernöl das gewisse Etwas. Ebenfalls ignoriert wurde der Weißwein zum Ablöschen, die fehlende Säure wurde zum Schluss mit ein paar Spritzer Zitronensaft ausgeglichen. Anstelle von Rosmarin habe ich mit Thymian aromatisiert.

Der Kürbis kam wieder aus Mamas Garten und mir scheint, dass er ihr dieses Jahr ganz besonders gut gelungen ist. Geschmeckt hat es uns hervorragend und eine Wiederholung ist sehr wahrscheinlich.

Gleichwohl reizt mich ein Nachmachen des original Rezeptes mit den getrockneten Steinpilzen. Zum Glück hat meine Mama noch ein paar Kürbisse auf Lager.

Torchiette mit Kürbisragout und getrockneten Tomaten

Torchiette mit Kürbisragout und getrockneten Tomaten
für 2 Portionen

Zubereitung:

Kürbis mit der Schale – das geht nur beim Hokkaidokürbis – in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und klein hacken. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Getrocknete Tomaten in dünne Streifen schneiden.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln zufügen und glasig dünsten. Kürbis zugeben und rundherum anbraten. Dabei etwas salzen. Tomaten und Knoblauch kurz unterrühren und anschließend mit Wasser oder Brühe ablöschen. Auf kleiner Flamme 5-10 Minuten köcheln lassen.

Derweil die Nudeln in reichlich Salzwasser gut bissfest garen. Tropfnass zum Ragout geben, gegebenenfalls etwas vom Kochwasser zufügen.

Thymian und Kürbiskerne untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Kürbiskernöl darüber tröpfeln.

Zutaten:

  • 300 g Hokkaidokürbis, entkernt und mit Schale
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 25 g getrocknete Tomaten
  • 1-2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 kleines Glas Wasser oder Gemüsebrühe
  • 250 g Torchiette oder andere kurze Pasta nach Wahl
  • 1 Teelöffel getrockneter Thymian
  • 40 g Kürbiskerne, fettfrei in der Pfanne geröstet
  • Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1-2 Esslöffel Kürbiskernöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Inspirationsquelle: Kürbisragout mit getrockneten Tomaten aus “Herbst & Winter Gemüse” von Anne Rogge

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Feldsalatpesto mit Spaghetti

Es war mal wieder Liebe auf den ersten Blick in der Buchhandlung. Und wenn man beim Durchblättern, jedes Rezept am liebsten sofort Nachmachen möchte, dann muss man zugreifen. Ich spreche von Anne Rogges “Herbst & Winter Gemüse” aus dem Kosmos Verlag, eines meiner neusten Schätze im Kochbuchregal.

Das erste Rezept, das ich ausprobiert habe, hat uns bereits voll überzeugt. Unkompliziert in der Zubereitung, sehr schmackhaft und obendrein gesund. Eine tolle Alternative um auch in der kalten Jahreszeit frisches Pesto zuzubereiten. Aus Allergiegründen musste ich allerdings die im Rezept angegebenen Walnüsse durch Cashewkerne ersetzen. Anstelle des Walnussöls habe ich Leinöl verwendet. Sehr gut könnte ich mir auch eine Variante mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl vorstellen.

Feldsalatpesto mit Spaghetti

Feldsalatpesto mit Spaghetti
für 4 Portionen

Zubereitung:

Cashewkerne fettfrei rösten und abkühlen lassen. Feldsalat gut waschen und trocken schleudern. Wurzelenden abschneiden. Knoblauch schälen und grob zerkleinern. Bergkäse fein reiben.

Cashewkerne, ca. 3/4 des Feldsalates, Knoblauch, die Hälfte des Käses und Öl mit dem Mixer oder Zauberstab fein pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Beiseite stellen.

Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen, abgiessen, dabei etwas vom Kochwasser auffangen. Nudeln sofort mit dem Pesto vermengen und soviel Wasser hinzugeben wie nötig. Restlichen Feldsalat unterheben. Nach Belieben mit Käse bestreuen.

Anmerkung: bei mir ist der gesamte Feldsalat und Käse im Mixer gelandet, war auch in Ordnung ;-)

Zutaten:

80 g Cashewkerne (original: Walnüsse)
250 g Feldsalat
1 Knoblauchzehe
150 g Bergkäse, Gruyère oder Comté
80 ml Leinöl (original: Walnussöl)
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
ein paar Spritzer Zitronensaft (nicht im original Rezept)
500 g Spaghetti (original: 500 g frische Tagliatelle)

Quelle: Feldsalatpesto mit Tagliatelle aus “Herbst & Winter Gemüse” von Anne Rogge

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• Omas Apfelkuchen mit Guss

Lëtzebuergesch Äppeltaart

Omas Apfelkuchen mit Guss

Was für ein Wochenende!
Unser Erbgroßherzog Guillaume hat seine große Liebe, Stéphanie geheiratet. Auch wir haben Stéphanie sofort in unser Herz geschlossen, haben fleißig mitgefeiert und wünschen dem sympathischen Paar alles Gute für ihre gemeinsame Zukunft.

Zu diesem Anlass passt natürlich etwas typisch luxemburgisches. Ich würde jetzt nicht darauf wetten, dass dieser Apfelkuchen original Luxemburgisch ist, aber da er von meiner Oma und meiner Mutter so oft gebacken wurde, ist er für mich ein Stück Heimat und erinnert mich an eine glückliche Kindheit.

Da mir gerade mal wieder Eier und Milchprodukte ausgegangen sind, habe ich das Rezept kurzerhand veganisiert. Ehrlich, man schmeckt da keinen Unterschied zum klassischen Sahne-Eierguss. Der Hefeteig ist der gleiche wie beim Schuedi, mit halber Hefemenge, dafür mit längerer Gehzeit.

Die Mengenangaben im Rezept reichen für einen Kuchen, es lohnt sich aber mindestens die doppelte Menge zu machen.

Omas Apfelkuchen mit Guss – Lëtzebuergesch Äppeltaart
für eine ∅ 28-30 cm Kuchenform

Zubereitung:

Hefe in 2 Esslöffel Pflanzenmilch auflösen und beiseite stellen.

Restliche Pflanzenmilch mit der Margarine langsam erhitzen, bis die Margarine geschmolzen ist. Handwarm abkühlen lassen, damit anschliessend die Hefekulturen nicht absterben.

Zusammen mit den Mehlen und der aufgelösten Hefe in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. 4 Minuten auf Stufe 1 (von 4) kneten, bis der Teig zusammenkommt. Zucker und Salz vermischen und hinzugeben. Auf Stufe 2 weitere 6 Minuten kneten. Der Teig ist leicht klebrig, löst sich aber gut vom Schüsselrand und Boden.

Zugedeckt 2 Stunden ruhen lassen.
Backform einfetten und mit Mehl bestäuben.

Den Teig kurz entgasen, rund ausrollen und die Form damit auskleiden.

Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Anschliessend in dünne Spalten schneiden. Den Teig damit belegen. Für den Guss die restlichen Zutaten im Mixer oder mit dem Zauberstab pürieren und über die Äpfel giessen.

In den vorgeheizten Backofen auf die mittlere Schiene geben und ca. 35 Minuten backen bis die Masse gestockt und die Oberfläche trocken ist. Abkühlen lassen und geniessen.

Zutaten für den Teig:

  • 5 g Frischhefe
  • 110 g Pflanzenmilch
  • 25 g Pflanzenmargarine
  • 125 g Weizenmehl Type 550
  • 50 g Dinkel-Vollkornmehl, wenn möglich frisch gemahlen
  • 15 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Teelöffel feines Salz

für den Belag:

  • 4-5 kleine Äpfel, z.B. Cox Orange
  • 250 g Seidentofu
  • 100 g Pflanzenmilch
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 1 Esslöffel Speisestärke
  • Mark von 1/2 Vanillestange
  • ein paar Spritzer Zitronensaft

Anmerkung: 

Mag man lieber einen klassischen Sahne-Eierguss, nimmt man 2-3 Eier, 200 g flüssige Sahne und 60-80 g Zucker.

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