• Schéin Chrëschdeeg!
24. Dezember 2011 von paule
24. Dezember 2011 von paule
21. Dezember 2011 von paule
Sablés au citron
Weihnachten rast mit Riesenschritten auf uns zu und jeder halbwegs gut organisierter Mensch wird seine Plätzchen gebacken und diesen Punkt abgehakt haben.
Ich möchte euch trotzdem schnell noch die Lemon Meltaways vorstellen, die eigentlich Lime Meltaways waren und ich bei Steph entdeckt habe. Ursprünglich stammen sie von Martha Stewart, sind wunderbar mürbe und noch zitroniger geht wohl kaum. Leider fiel mir erst nach dem Backen ein, dass ein Hauch Anis hervorragend passen würde.
Und nun (wer mag) hurtig ans Nachbacken, die Zeit rennt ;-)
Lemon Meltaways – Sablés au citron
für 2 Backbleche
Zubereitung:
Mehl, Speisestärke und Salz vermischen.
Butter und Puderzucker in der Küchenmaschine 5 Minuten auf höchster Stufe hell schaumig schlagen. Zitronenabrieb, -saft und Vanille-Extrakt hinzufügen.
Auf kleiner Stufe Mehlmischung zügig unterrühren. Nur so lange wie nötig mixen.
Den Teig in 2-3 Portionen teilen, jeweils auf ein grosses Stück Frischhaltefolie oder Pergamentpapier geben. Zu Rollen formen und fest einschlagen. Mindestens eine Stunde, besser über Nacht, kalt stellen.
Aus dem Kühlschrank nehmen und 15-30 Minuten ruhen lassen, damit der Teig beim Schneiden nicht zerbröselt. In 5 mm dicke Scheiben schneiden und auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche bzw. Grillroste verteilen. Wenn möglich noch einmal kalt stellen. Bei winterlichen Außentemperaturen geht das sehr gut auf der Terrasse oder Balkon.
Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Die gekühlten Plätzchen in den Backofen schieben, Backblech auf die unterste Schiene und den Grillrost auf die 3. Schiene von unten. 10-12 Minuten backen ohne, dass sie braun werden.
Noch warm im Puderzucker wälzen. Auskühlen lassen und in einer Blechdose verschlossen aufbewahren. Wenn möglich 2-3 Tage durchziehen lassen.
Zutaten:
Quelle: Kleiner Kuriositätenladen bzw. Martha Stewart
Gesehen auch bei: Nina, Christina, Restaurant am Ende des Universums und zorra.
19. Dezember 2011 von paule
Eiscreme hat für mich das ganze Jahr über Saison. Nur die Sorten passen sich der Jahreszeit an. Das Maroni-Eis ist perfekt für die kalte Jahreszeit. Trotz seines gefrorenen Zustandes erwärmt es das Herz. Seine Cremigkeit und Aromen lassen die Seele Purzelbäume schlagen.
Ausgeprägte Maroni-Liebhaber sollten den Schokoladenanteil halbieren oder ganz weg lassen. Das Schoko-Aroma ist sehr dominant und die Maronencreme merkt man eher von der Konsistenz her.
Mag man es weihnachtlicher fügt man einfach noch etwas Zimtstange, Sternanis und Kardamom zur Milch-Sahne-Mischung bevor man diese erhitzt.
Ein wundervolles, cremiges Eis, dessen Aromen-Kombination mich schon bei der Schokoladen-Maronen-Tarte begeistert hat.
Maroni-Eis mit Schokolade und Tonkabohne
ergibt ca. 1000 ml gefrorene Eismasse
Zubereitung:
Schokolade reiben oder sehr fein hacken.
Milch, die Hälfte der Sahne, Zucker, Salz und Tonkabohnen erhitzen. Beiseite stellen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Dann noch einmal kurz erwärmen.
Eigelb mit dem Schneebesen in einer Schüssel aufschlagen. In einem dünnen Strahl erwärmte Milch-Zuckermischung inklusive Tonkabohnen langsam hinzugiessen und stetig rühren.
Diese Masse zurück in den Topf geben. Mit einem hitzebeständigem Plastikschaber rühren und bei mittlerer Hitze erwärmen bis die Creme 77-79°C erreicht hat. Es darf auf keinen Fall kochen, sonst gerinnt die Eiermasse! Von der Kochfläche ziehen und gehackte Schokolade hinzufügen und schmelzen lassen. Crème de Marrons mit dem Schneebesen unterrühren.
Durch ein Sieb giessen (Tonkabohnen abwaschen und trocknen lassen, man kann sie so bis zu 7 Mal verwenden) und zugedeckt 2-3 Stunden, oder über Nacht kalt stellen.
Restliche Sahne halbfest schlagen und unter die gekühlte und noch einmal mit dem Mixer kurz aufgeschlagene Grundmasse heben. Eismasse in die vorbereitete Eismaschine geben und nach Anleitung des Herstellers fest werden lassen. Durch die geschlagene Sahne und das erneute Aufmixen der Grundmasse wird das Eis besonders cremig.
Eiscreme in einen passenden Behälter umfüllen und gegebenenfalls im Tiefkühler nachfrieren lassen.
Mit Marrons glacés anrichten.
Zutaten:
16. Dezember 2011 von paule
Schokoplätzchen mit Glühweingelee
Überall duftet es nach Glühwein, da konnte ich mich nicht zurück halten.
Begeistert von Plätzchen mit Glühweingelee war ich schon bei Kathi (Kochfrosch), Juliane (Schöner Tag noch) und Petra (Chili und Ciabatta). Als ich dann noch in der aktuellen Ausgabe der französischen Saveurs ein verlockendes Rezept für Marmeladenplätzchen erblickte musste ich mich endlich ans Werk machen.
Den Schoko-Sandteig entnahm ich der Saveurs und gab noch etwas Tonkabohne hinzu. Nachdem ich bei Petra lass, dass sie ihr Glühweingelee mit im Sommer eingefrorenem Johannisbeersaft frisch zubereitet hat, entsann ich mich, dass bei mir noch Pflaumensaft im Tiefkühler schlummerte. Ich hatte im Spätsommer eine Phase, wo ich alles im Schnellkochtopf entsaftete, was mir unter die Finger kam. Funktioniert übrigens auch hervorragend mit Trauben, die ich mir als Basis für dieses Gelee auch sehr gut vorstellen kann.
Um es kurz zu machen: das Glühweingelee ist ein Traum und hübsch in kleine Gläser abgefüllt, eignet es sich hervorragend als kleines Mitbringsel. Die Schokoplätzchen wären pur etwas langweilig, zusammen mit dem Gelee allerdings sind sie ein wahrer Genuss.
Sablés au cacao et à la gelée de vin chaud
für 2 volle Backbleche
Zubereitung:
Mehl, Kakaopulver, Mandeln, Nüsse, Salz und geriebene Tonkabohne in einer Schüssel vermischen und beiseite stellen.
Butter und Zucker mit dem Handmixer 1-2 Minuten auf höchste Stufe verrühren. Ei unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Mehlmischung hinzufügen und auf kleinster Stufe zügig verkneten. Nicht zu lange rühren.
Auf der Arbeitsfläche den Teig zur Kugel formen, platt drücken und in Frischhaltefolie einwickeln. Mindestens 3 Stunden kühlen, besser noch über Nacht.
Den Teig 30 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.
Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.
Den Teig auf der gut bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und beliebige Formen ausstechen. Dabei beachten, dass die Plätzchen immer paarweise zusammen passen sollten. Auf zwei mit Backpapier belegte Bleche bzw. Grillroste legen und je nach Grösse 8-10 Minuten lang backen.
Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Glühweingelee glatt rühren und eventuell leicht erwärmen. Jeweils ein Plätzchen dünn mit Gelee bestreichen, ein weiteres darauf setzen und leicht festdrücken. Etwas trocknen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Anschließend in Dosen füllen und verschlossen aufbewahren.
Zutaten:
Pflaumen-Glühweingelee
für Weihnachtsplätzchen oder zum Verschenken
reicht für 1 grosses Glas und 6 Mini-Gläser + die Füllung der Plätzchen
Zubereitung:
Pflaumensaft und Rotwein in einen Topf geben. Sternanis, Gewürznelken und Zimtstange grob im Mörser zerstossen. Vanilleschote auskratzen. Alles, inklusive leere Vanilleschote in den Topf geben und zum Kochen bringen. 5 Minuten köcheln lassen, Mandarinensaft hinzufügen und noch einmal kurz aufkochen lassen. Von der Herdplatte ziehen und abkühlen lassen.
Durch ein Sieb in einen großen Topf umgiessen, dabei die Gewürze entfernen und die Flüssigkeit abmessen. Auf drei Teile Saft kommen zwei Teile Gelierzucker. Bei mir blieben noch 600 ml Saft übrig, die ich mit 400 g Gelierzucker vermischte.
Gläser sterilisieren und bereit stellen. Ich gebe sie hierfür 2-3 Minuten auf höchster Stufe in die Mikrowelle.
Unter ständigem Rühren aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen. Zitronensaft und Orangenöl hinzufügen und weitere 3 Minuten kochen. Gegebenenfalls die Anweisungen auf der Packung des Gelierzuckers beachten. Heiss in die vorbereiteten Gläser füllen. Verschliessen und je nach Grösse der Gläser 5-10 Minuten auf den Deckel stellen.
Zutaten für das Glühweingelee:
Inspirationsquellen:
Sablés au cacao – Saveurs N°188 décembre 2011/janvier 2012
Glühweingelee – Cili und Ciabatta