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Zucchini-Chili Tagliatelle mit Zitrone

Ein weiteres Zucchini-Rezept, das auch Aleksandar wieder geschmeckt hat.

Gefunden habe ich es im GoodFood Magazin und zwar in der digitalen Ausgabe fürs iPad. Bei Foodfreak gab es dazu vor einigen Monaten einen ausführlichen Bericht. Eine wunderbare Möglichkeit vor allem schwer auffindbare Magazine zu erwerben und sie anschliessend mit einer überwältigenden Bildqualität zu bewundern. Da springen einem die Gerichte noch mehr ins Auge und lassen einem das Wasser im Munde zusammen laufen.

Das Rezept habe ich nur sehr wenig modifiziert und das Ergebnis hat uns begeistert. Eine schnelle, unkomplizierte Pasta, die vorzüglich geschmeckt hat.

Zucchini-Chili Tagliatelle mit Zitrone

Zucchini-Chili Tagliatelle mit Zitrone
2 Portionen

Zubereitung:

Zucchini in eine Schüssel grob reiben. Falls Flüssigkeit entsteht, diese abgiessen.

Speck in Streifen schneiden und in einer grossen Pfanne knusprig braten. Zucchini hinzugeben und einige Minuten anbraten. Mit Chili-Flocken würzen.

Währenddessen Tagliatelle in reichlich Salzwasser gut bissfest garen.

Ei, Sahne, Parmesan und Zitronenabrieb in einer kleinen Schüssel vermengen. 2-3 Esslöffel Nudelkochwasser unterrühren.

Die gekochten, tropfnassen Nudeln und Sahnemischung in die Pfanne geben und vermengen. Gegebenenfalls noch etwas Kochwasser hinzugeben. Frisch gemahlener Pfeffer und Thymianblättchen nach Belieben darüber geben.

Zutaten:

  • 3 mittelgrossse Zucchini
  • 4 Scheiben Speck
  • geräucherte Chili-Flocken (z.B. Chilies ‘Chipotle’ Jalapeno)
  • 250 g Tagliatelle
  • 1 Eigelb
  • 2 Esslöffel Sahne
  • 40 g Parmesan frisch gerieben
  • Abrieb von 1 kleinen Zitrone
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • frischer Thymian

Quelle: GoodFood Magazine, June 2011

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Nektarinentarte mit Mandelcreme

Die französische Zeitschrift “Saveurs” gibt es nun auch in einer deutschen Fassung. Zumindest wurde letzte Woche eine Test-Ausgabe veröffentlicht und erstaunlicherweise fand ich sie auf Anhieb bei uns im Zeitschriftenladen.

Einige Rezepte klingen so verlockend, dass ich gleich mit dem Nachmachen anfing.

Die fotogene Nektarinentarte sprang mir beim Durchblättern schon ins Auge und man wird auch geschmacklich nicht enttäuscht. Fruchtig, säuerliches Obst gepaart mit einer süssen Mandelcreme, genussreicher kann man den Sommer nicht einfangen.

Aleksandar’s Meinung war kurz und klar: “So muss eine Tarte schmecken”! Sprach’s und vertilgte genüsslich sein(e) Stück(e).

Im Originalrezept wird auf fertigen Mürbeteig verwiesen – was ich etwas schade finde – deshalb bereitete ich einen Mandelmürbeteig zu. Der passt hervorragend. Die Menge ist grosszügig berechnet, bei einer ∅ 26 cm Tarteform bleibt noch etwas Teig übrig.

Nektarinentarte mit Mandelcreme

Nektarinentarte mit Mandelcreme
für eine ∅ 26-28 cm Tarteform

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Mandeln, Zucker und Salz in einen Food Processor geben und kurz mischen. Butter in Würfel geschnitten zum Mehl geben und 2-3 Mal pulsierend mixen. Ei hinzugeben und nur so lange pulsierend mixen bis der Teig anfängt zusammenzuklumpen.

Den Teig zur Kugel formen, etwas platt drücken und in Frischhaltefolie einwickeln. Mindestens 1 Stunde oder über Nacht kühlen.

Der Teig lässt sich kalt sehr schlecht ausrollen, deshalb 10 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen. Dann gut mehliert auf einem Stück Backpapier vorsichtig ausrollen und mit dem Papier in die Backform geben. Anschliessend zurück in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder Intensivhitze vorheizen.

Für den Belag Nektarinen in Viertel schneiden, dabei entkernen. In einer Schüssel mit Puderzucker vermischen und beiseite stellen.

Alle Zutaten für die Creme kräftig mit dem Schneebesen verschlagen bis eine homogene Masse entsteht.

Die vorbereitete Form aus dem Kühlschrank nehmen und den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die Creme gleichmässig darauf verstreichen. Nektarinenviertel eng und mit der Hautseite nach unten auf der Creme verteilen.

In den vorgeheizten Backofen geben und 35-40 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Schmeckt lauwarm, aber auch gekühlt sehr gut.

Zutaten für den Teig:

  • 200 g Mehl Type 550 oder 405
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 120 g kalte Butter
  • 1 kleines Ei

für den Belag (in Klammern meine Änderungen):

  • 6 Nektarinen
  • 50 g Puderzucker (ich habe nur die Hälfte genommen)
  • (Puderzucker zum Bestäuben)

für die Mandelcreme

  • 50 g weiche Butter
  • 40 g Zucker (Rohrohrzucker)
  • 1 Ei
  • 20 g Mehl (Type 550)
  • 50 g gemahlene Mandeln

Inspirationsquelle: Saveurs (D) Juli/August 2011

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Rindfleisch-Nudelsalat Asia-Style

Letztes Wochenende gab es Roastbeef von dem jede Menge übrig blieb. Da ich gerade ein kreatives Tief hatte, fragte ich in dem tollen, neuen Forum “Alles Hausgemacht” von Steph nach Ideen zur Resteverwertung. Ich wurde nicht enttäuscht, denn nachdem das Wort Salat gefallen war, sprudelte meine Fantasie nur so über.

Mit dem was Kühlschrank, Vorratskammer und Kräutergarten so hergaben, entstand frei nach Schnauze ein asiatisch angehauchter Rindfleisch-Nudelsalat. Der hat uns so gut geschmeckt, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten möchte.

Koriandergrün ist nicht jedermanns Sache, sorgt aber zusammen mit dem gerösteten Sesamöl für das gewisse Etwas in diesem Salat. Da ich keine Frühlingszwiebeln da hatte, die sicher hervorragend passen würden, nahm ich zur Not Schnittlauch aus dem Garten.

Rindfleisch-Nudelsalat Asia-Style

Rindfleisch-Nudelsalat Asia-Style
für 3-4 Personen

Zubereitung:

Konfierte Knoblauchzehe mit einer Gabel zerdrücken und in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten für die Salatsauce verrühren.

Roastbeef in sehr dünne Scheiben und anschliessend in Streifen schneiden. Möhren putzen und auf einem Gemüsehobel in feine Stifte reiben. Gurke schälen und ebenfalls fein reiben. Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Abkühlen lassen und grob hacken. Reisnudeln nach Packungsanweisung kochen, anschliessend in ein Sieb schütten und unter kaltem Wasser abschrecken. Mit einer Schere 2-3 Mal durchschneiden.

Alles mit der Salatsauce vermengen und eine halbe Stunde ziehen lassen.

Schnittlauch fein hacken. Blättchen vom Koriandergrün abzupfen. Beides unter den Salat mischen. Gegebenenfalls mit geröstetem Sesamöl und Chiliflocken nochmals abschmecken.

Zutaten für die Salatsauce:

1 konfierte Knoblauchzehe
1 Esslöffel helle Sojasauce
1 Esslöffel Fischsauce
1-2 Limetten, Saft und Abrieb
3 Esslöffel helles Sesamöl
1 Teelöffel Sesamöl aus geröstetem Sesam
1 Teelöffel frischer, geriebener Ingwer
frisch gemahlener Pfeffer
frisch gemahlene Chiliflocken
1 Teelöffel Honig

für den Salat:

300 g kaltes Roastbeef, Reste vom Vortag
3 junge Möhren
1 kleine Schäl- oder Landgurke
80 g Cashewkerne
150 g Reisnudeln
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Koriandergrün

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Rustikale Zucchinitarte mit Ricottacreme

Ich liebe Herausforderungen. Eine besteht darin, Zucchini derart zu verarbeiten, dass auch Aleksandar sie mag. Es ist nicht so, dass er sie von vornherein ablehnt, er findet sie einfach nur stinklangweilig und fad. Ich hingegen mag sie sehr, da sie sich ohne grossen Aufwand putzen und verarbeiten lassen und vielseitig verwendbar sind.

Wie zum Beispiel für diese Tarte, die ich bei “smitten kitchen” entdeckt habe und die auch Monika von “Meine bunte Tortenwelt” schon inspiriert hat. Die rustikale Tarte (in amerikanischen Blogs gerne als Galette bezeichnete) kannte ich bis dahin nur in der süssen Variante und da ich diese sehr liebe, war ich sofort begeistert von dem Rezept. Ein paar Änderungen habe ich vorgenommen, die Grundidee ist geblieben.

Der Teig, den ich zur Hälfte mit Vollkornmehl gemacht habe, ist der Knaller. Schön luftig-blättrig, fast wie Blätterteig, aber nicht ganz so deftig und fettig. Ganz neu für mich war die Verwendung von Sauerrahm und Zitronensaft im Tarteteig.

Dieser wundervoller Teig in Kombination mit der leckeren Ricotta-Parmesan-Cheddar-Creme und den Zucchini ist für mich ein kleiner, kulinarischer Geheimtipp und dies nicht nur aus dem Grund, dass es auch Aleksandar vorzüglich geschmeckt hat.

Rustikale Zucchinitarte mit Ricottacreme

Rustikale Zucchinitarte mit Ricottacreme
für 2-3 Personen als Hauptspeise

Zubereitung:

Für den Teig Mehle und Salz in einen Food Processor geben und kurz mischen. Butter in Würfel geschnitten zum Mehl geben und 2-3 Mal pulsierend mixen. Sauerrahm, Zitronensaft und Wasser verrühren, hinzugeben und nur so lange pulsierend mixen bis der Teig anfängt zusammenzuklumpen.

Den Teig mit einem Teigspachtel auf ein Stück Frischhaltefolie geben, zur Kugel formen, einwickeln und mindestens 1 Stunde kühlen.

Der Teig ist sehr feucht, lässt sich aber mit etwas Übung bändigen. Deshalb auch unbedingt gut kühlen. Man kann ihn auch einige Stunden vorher oder am Vortag zubereiten und bis zur Fertigstellung in den Kühlschrank geben.

Für die Füllung Zucchini putzen und auf einem Gemüsehobel in feine Scheiben schneiden. Diese mit etwas Salz bestreuen und Flüssigkeit ziehen lassen. Anschliessend mit Küchenpapier trocken tupfen. Da meine Zucchini sehr fest waren und wenig wässerig schienen, habe ich mir diesen Schritt erspart.

Knoblauch fein hacken und mit einer Prise Fleur de Sel zur Paste zerreiben. Mit Olivenöl verrühren und beiseite stellen.

Ricotta mit geriebenem Parmesan und Cheddar vermischen. Die Hälfte des Knoblauch-Öls unterrühren. Nach Belieben abgerupfte Thymianblättchen hinzufügen. Mit Pfeffer und falls nötig mit Salz abschmecken.

Backofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig dünn ausrollen. Da er recht feucht ist, funktioniert dies am Besten, wenn man die Teigkugel leicht platt drückt, gut mit Mehl bestäubt und zwischen einem Stück Backpapier unten und Frischhaltefolie oben ausrollt. Anschliessend kann man ihn dann leicht mit dem Backpapier auf das Backblech ziehen.

Ricotta-Käsemischung auf dem Teig verstreichen, dabei einen Rand von einigen Zentimetern frei lassen. Zucchinischeiben schuppenförmig vom Rand bis zur Mitte hin auf der Creme anordnen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und darüber streuen. Restliches Knoblauch-Öl darübergeben.

Den Rand zur Mitte hin umklappen. Eigelb und Wasser verrühren und den Rand damit einpinseln.

In den vorgeheizten Backofen schieben und 35-40 Minuten backen. Herausnehmen, 5 Minuten ruhen lassen und geniessen.

Schmeckt auch lauwarm oder kalt.

Zutaten für den Teig:

100 g Vollkornweizenmehl
100 g Weizenmehl Type 550
1/4 Teelöffel feines Salz
120 g kalte Butter
60 g Sauerrahm 10%
2 Esslöffel Zitronensaft
60 g sehr kaltes Wasser

für den Belag:

2 kleine Zucchini
1-2 Knoblauchzehen
1 Prise Fleur de sel
2 Esslöffel Olivenöl
160 g Ricotta
30 g Parmesankäse, frisch gerieben
50 g Cheddar, frisch gerieben
frischer Thymian
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
1 grosse Frühlingszwiebel

zum Einpinseln:

1 kleines Eigelb
1 Teelöffel Wasser

Quelle: smitten kitchen

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