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• Rocky Road Brownies

Rocky Road Brownies

Brownies sind nicht nur verführerisch lecker, sondern auch ideal, wenn man, eingeladen zur grossen Grillparty, einen Dessert beisteuern möchte. Sie sind schnell gemacht, lassen sich gut transportieren, sind anspruchslos bezüglich Kühlung und werden quasi ausnahmslos von Gross und Klein geliebt.

Ein besonderer Hingucker, der zusätzlich für Gesprächsstoff am Büffet sorgt sind die Rocky Road Brownies. Sie haben ein Topping aus Marshmallows, Nüssen und Schokolade, das kurz vor Ende der Backzeit über die Brownies kommt und zu einer wundervollen weichen und zeitgleich knackigen Krönung verschmilzt.

Das Rezept habe ich nach eigenen Vorlieben aus mehreren Brownies-Anleitungen von “Joy of baking” zusammengestellt. Die Brownies sind hochgradig schokoladig, geschmacklich wie auch vom Geruch her. Die Verwendung einer hochwertigen Schokolade lohnt sich auf jeden Fall.

Für eine kleine Backform (20x20cm) die Zutatenmenge halbieren und die Backzeit insgesamt auf ca. 25-30 Minuten reduzieren.

Rocky Road Brownies

Rocky Road Brownies
für eine 32×24 cm grosse Form (ca. 36 Stück)

Zubereitung:

Schokolade und Butter bei niedriger Temperatur im Wasserbad schmelzen.

Mehl, Kakaopulver, Salz und geriebene Tonkabohne in einer kleinen Schüssel vermischen. Beiseite stellen.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine viereckige, 32×24 cm grosse Form mit Backpapier auskleiden. Wer Brownies weniger dick mag, sollte eine etwas grössere Form nehmen.

Eier und Zucker 1-2 Minuten mit dem Handmixer schaumig schlagen. Geschmolzene Schokolade und Vanille-Extrakt bei mittlerer Geschwindigkeit unterrühren.

Mit dem Teigschaber Mehlmischung unterheben und zum Schluss zerhackte Schokolade.

Teig in die Form füllen und 40 Minuten backen. Nicht zu lange backen. Die Oberfläche sollte trocken sein, aber sich noch weich anfüllen. Bei der Stäbchenprobe sollten noch einige feuchte Krümel sichtbar sein. Auch bedenken, dass sie anschliessend noch weitere  5-8 Minuten backen müssen.

Derweil für das Topping Schokolade mittelfein und Walnüsse und Mandeln grob hacken und in einer kleinen Schüssel vermischen.

Brownies aus dem Ofen nehmen, zuerst mit Schoko-Nuss-Mischung bestreuen, dann Marshmallows darüber verteilen und zum Schluss Pistazienkerne.

Zurück in den Backofen stellen und noch weitere 5-8 Minuten backen.

Herausnehmen und in der Form auskühlen lassen. Anschliessend in Quadrate schneiden oder bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.

Nach Geschmack gekühlt oder bei Zimmertemperatur geniessen. Sind mehrere Tage gekühlt haltbar.

Zutaten für den Teig:

  • 400 g dunkle Schokolade, z.B. Valrhona Pur Caraibe, 66% Kakao
  • 225 g Butter
  • 190 g Weizenmehl Type 405 oder 550
  • 30 g Kakaopulver, z.B. von Valrhona
  • 1/2 Teelöffel feines Salz
  • 1/2 Tonkabohne, gerieben
  • 6 Eier Grösse L
  • 350 g Rohrohrzucker
  • 1 Esslöffel Vanille-Extrakt
  • 200 g dunkle Schokolade in mittelgrosse Stücke zerhackt

für das Topping:

  • 170 g dunkle Schokolade
  • 50 g Walnüsse
  • 50 g ganze Mandeln
  • 2 Esslöffel Pistazienkerne
  • 150 g Mini Marshmallows
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Moelleux aux pommes, raisins et amandes

Moelleux aux pommes, raisins et amandes

Unser Nachbar nennt ihn liebevoll “Nopeschfest-Kuch” (Nachbarschaftsfest-Kuchen), da es den Kuchen anlässlich dieses Festes am 27. Mai gab.

Es war wieder eine spontane Backaktion. Das Rezept hatte ich morgens beim Durchblättern einer alten “Saveurs” entdeckt und da es sich lecker und unkompliziert las, machte ich mich schnell ans Nachbacken.

Ein wundervoller Kuchen, der in der Tat rasch zubereitet ist. Das einzig Knifflige besteht darin die ideale Garzeit zu bestimmen. Ähnlich wie Brownies sollte der Kuchen innen leicht feucht sein und eher einen Tick zu früh als zu spät aus dem Ofen kommen. Eine Stäbchenprobe ist unerlässlich, da die genaue Backzeit von der Form abhängt und je nach Backofen variiert.

Die Hälfte der vorgeschlagenen Mandeln habe ich durch Walnüsse ersetzt. Wer mag kann auch Haselnüsse nehmen. Die Äpfel schmeckt man nicht wirklich heraus, machen den Kuchen aber besonders saftig. Gekühlt hat er mir am zweiten Tag besonders gut geschmeckt. Auch Aleks war begeistert und unserem Nachbarn hat er so gut gefallen, dass er selbst für Nachschub sorgte und schon nachgebacken hat bevor das Rezept online gehen konnte.

Moelleux aux pommes, raisins et amandes

Moelleux aux pommes, raisins et amandes
Saftiger Apfelkuchen mit Rosinen und Mandeln
für eine viereckige Backform +/- 18x24cm

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backform mit Backpapier auslegen oder buttern.

Mandeln und/oder Nüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz rösten. Abkühlen lassen. Wer möchte hackt sie anschliessend grob durch.

In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz vermischen.

Eier in einer kleinen Schüssel aufschlagen, etwas verquirlen und mit dem Schneebesen unter die Mehlmischung rühren.

Geschmolzene Butter nach und nach hinzufügen.

Zum Schluss Vanille-Extrakt, geriebene Äpfel und Rosinen unterheben.

In eine mit Backpapier ausgelegte viereckige Form füllen und im vorgeheizten Backofen ca. 35-40 Minuten backen. Die Backzeit ist stark von der gewählten Backform abhängig. Deshalb unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Ähnlich wie Brownies sollte der Kuchen Innen noch leicht feucht und das Holzstäbchen so gerade eben trocken sein beim Herausziehen.

Den fertigen Kuchen kurz in der Form ruhen, dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

Lässt sich 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten:

  • 100 g ganze Mandeln (oder Walnüsse und Mandeln gemischt)
  • 250 g Weizenmehl Type 550 oder 405 (eine Mischung von beiden geht auch)
  • 200 g Rohrohrzucker
  • 1 1/2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1/4 Teelöffel feines Salz
  • 4 Eier Grösse M
  • 220 g Butter, geschmolzen und lauwarm abgekühlt
  • 1 Teelöffel Vanille-Extrakt
  • 300 g Äpfel, geschält, entkernt und fein gehobelt
  • 60 g Rosinen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Inspirationsquelle: Saveurs – Le magazine de l’art de vivre gourmand, N°174 mars-avril 2010

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Sauerrahm-Quark-Eis mit Johannisbeersirup

Dieses Rezept ist willkürlich entstanden. Mir war nach einer fruchtig-leichten Eissorte und ich liess mich von den Vorräten im Kühlschrank inspirieren.

Das Eis ist eifrei und dennoch sehr cremig. Wie schon beim Kirsch-Joghurt-Eis habe ich Fruchtzucker (für die Cremigkeit), Milchpulver (reduziert die Eiskristallbildung) und Johannisbrotkernmehl (als Bindemittel, damit es beim “Temperieren” im Kühlschrank nicht davon läuft) verwendet. Der selbst gemachte Johannisbeersirup ist nicht so süss, aber sehr aromatisch und macht das Eis wunderbar fruchtig.

Der Geschmack weckt Kindheitserinnerungen in mir. Damals gab es ein Eis in einer Plastik-Röhre, mit einem Stiel zum Hochdrücken, das ganz ähnlich schmeckte. Ich habe jahrzehntelang nicht mehr an dieses Eis gedacht, bis mich dieser Geschmack wieder daran erinnerte.

Sauerrahm-Quark-Eis mit Johannisbeersirup

Sauerrahm-Quark-Eis mit Johannisbeersirup
ergibt ca. 800 ml ungefrorene Eismasse

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf Johannisbrotkernmehl in einen hohen Behälter geben und glatt rühren.

Johannisbrotkernmehl hinzugeben und sofort mit dem Zauberstab mixen. 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Eismasse in die vorbereitete Eismaschine geben und nach Anleitung des Herstellers fest werden lassen. Gegebenenfalls die Eiscreme im Tiefkühler nachgefrieren lassen.

Das Eis wird nach mehrstündigem Aufenthalt im Tiefkühler recht hart. Deshalb 15-30 Minuten vor dem Verzehr, das Eis im Kühlschrank “temperieren” lassen. Dies dient dem besseren Geschmack und der Konsistenz.

Zutaten:

  • 200 g Sauerrahm
  • 250 g Quark 20-40%
  • 200 g Sahne
  • 2 Esslöffel Milchpulver
  • 8 Esslöffel Johannisbeersirup
  • 2 Teelöffel Vanille-Extrakt
  • 60 g Fruchtzucker (Menge an die Süsse des Sirups anpassen)
  • 1 Teelöffel Johannisbrotkernmehl
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Nudelsalat mit getrockneten Tomaten und Rucola

Habe ich vor unzähligen Jahren bei einem Studienkollegen kennengelernt. Es war Liebe auf den ersten Biss – damit das klar ist, ich bin immer noch beim Salat – und meine Begeisterung hat in all den Jahren nicht abgenommen.

Ohne Mayonnaise und cremige Sauce trifft dieser Salat mit leichter Vinaigrette voll meinen Geschmack. Gepaart noch mit der frischen Zitronennote und jeder Menge Grünzeug, und ich fühle mich wie im Paradies.

Ausserdem ist er ideal für Grillfeste und Partys, da er keine leicht verderblichen Zutaten hat und eine Zeit lang ohne Kühlung auskommt.

Nudelsalat mit getrockneten Tomaten und Rucola

Der Rezeptidee bin ich bis heute treu geblieben, lediglich ein paar kleine Änderungen wurden vorgenommen und so entstand mein allerliebster

Nudelsalat mit getrockneten Tomaten und Rucola
2-3 grosse Portionen

Zubereitung:

Nudeln in reichlich Salzwasser sehr bissfest garen.

In der Zwischenzeit Cashewkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten. Abkühlen lassen und grob hacken. Getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden.

In einer Schüssel Olivenöl, Zitronensaft und -abrieb, so wie Salz und Pfeffer verrühren.

Nudeln abgiessen und mit kaltem Wasser abschrecken. Nudeln, Tomatenstreifen und Cashewkerne mit der Vinaigrette vermengen. Eine halbe Stunde durchziehen lassen.

Rucola 1-2 Mal hacken, damit die Blätter nicht zu lang sind. Petersilienblätter nach belieben fein oder grob hacken. Beides unter den Salat mischen. Gegebenenfalls noch mal abschmecken.

Reste lassen sich problemlos 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten:

  • 250 g kurze Pasta, z.B. Farfalle
  • 60 g Cashewkerne
  • 10-12 Stück getrocknete Tomaten
  • 2 Esslöffel Bärlauchöl, alternativ Olivenöl und eine zerdrückte, konfierte Knoblauchzehe
  • 1,5-2 Esslöffel Zitronensaft
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • eine Handvoll Rucola
  • ein kleiner Bund Petersilie
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