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Selbstgemachter Eierlikör

Man lernt doch nie aus! Auch über sich selbst!

Ich mag Eierlikör! Habe ich gestern festgestellt. Sehr sogar. Das hat mich erstaunt und überrascht und glatt umgehauen. Dieses cremige Zeug war mir lange suspekt und ich konnte ihm nichts abgewinnen. Dachte ich.

Da ich demnächst welchen zum Backen brauche und ich es nicht lassen kann alles selbst zu machen, liess ich mich von Steph inspirieren und bereitete meinen ersten hausgemachten Eierlikör zu.

Genau wie Steph orientierte ich mich an dem Rezept aus dem wundervollen Buch „Alles hausgemacht“. Bei dieser Variante wird die Eiermasse im Wasserbad erhitzt. Dadurch wird der Likör schön cremig und ganz nebenbei können eventuell vorhandene Keime abgetötet werden. Im Originalrezept wird Vollmilch verwendet, Steph nimmt ausschließlich Sahne und ich entschied mich für den Kompromiss halb Vollmilch halb Sahne.

Beim Alkohol habe ich im Vergleich zum Buch allerdings runtergedreht und anstatt Rum mit 54% nahm ich 40%igen. Trotzdem hat er noch genügend Kraft. Vor allem aber schmeckt er sehr natürlich und lecker, ganz im Gegensatz zu der fertig gekauften Version.

Ich befürchte allerdings, dass zum Backen keiner mehr übrig bleibt!

Selbstgemachter Eierlikör

Selbstgemachter Eierlikör
für ca. 1 Liter

Zubereitung:

Milch, Sahne, Hälfte des Zuckers, Vanillemark plus ausgekratzte Schote in einem Topf aufkochen. Gelegentlich umrühren. Beiseite stellen und etwas ziehen lassen.

Eigelb und restlichen Zucker über dem heissen, aber nicht kochenden Wasserbad mit einem Schneebesen einige Minuten lang dick und cremig aufschlagen. Milch-Sahnemischung erneut aufkochen und in einem dünnen Strahl mit einem Teigspatel unter die Eigelbmasse mischen. Langsam unter stetigem Rühren mit dem Teigspatel über dem Wasserbad erhitzen bis die Creme andickt. Es darf auf keinen Fall zu heiss werden, sonst gerinnt das Eigelb. Zur Sicherheit kontrolliere ich die Temperatur mit einem Thermometer: erhitze langsam auf 70-75°C und halte einige Minuten diese Temperatur.

Anschliessend die Creme von der Kochstelle ziehen und etwas abkühlen lassen. Durch ein feines Sieb giessen und mit dem Rum vermischen. Sollte sich Schaum bilden, diesen abschöpfen. In sterilisierte Flaschen füllen. Laut Originalrezept hält sich der Eierlikör etwa 4 Wochen im Kühlschrank.

Zutaten:

  • 250 ml Vollmilch
  • 250 ml Sahne
  • 250 g Rohrohrzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 8 sehr frische Eigelb von Bio-Eier
  • 350 ml Rum (40%)

Modifiziert nach: Alles hausgemacht GU

Selbstgemachten Eierlikör gibt es auch bei:

  • Steph von Kleiner Kuriositätenladen
  • Claudia von Fool for Food
  • Jutta von Für lecker befunden
  • zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
  • Tina von Lunch for one
  • Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche (Orangeneierlikör)
  • Peggy von multikulinarisches
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Scharfe Pasta mit Spinat, Pecorino, Feta und Pinienkernen

Der April macht was er will!

Zumindest hat er vorgestern kochtechnisch äußerst chaotisch angefangen. Nachdem das geplante Ofenrisotto definitiv alles gemacht hat, aber nicht das was ich wollte, musste umdisponiert und die vorbereiteten, restlichen Zutaten anders verarbeitet werden.

Letztendlich kam eine sehr schmackhafte Pasta dabei heraus, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Aleksandar war sie einen Tick zu scharf, ich fand es gerade richtig.

Obwohl ich sonst gerne auf tiefgekühlten Spinat zurückgreife, solltet Ihr hier unbedingt frischen verwenden. Ich hatte das Glück und fand auf dem Wochenmarkt zarten Frühlingsspinat, der quasi um die Ecke von uns angebaut wird. Zusammen mit dem würzigen Feta und den nussigen Pinienkernen ein wahrer Genuss.

Der frische, noch sehr zarte Knoblauch ist besonders mild und kann grosszügig und mit Schale verwendet werden. Der geriebene Pecorino macht die Pasta schön cremig.

Und was das Ofenrisotto angeht, da gebe ich mich noch nicht geschlagen und werde einen weiteren Versuch starten ;-)

Scharfe Pasta mit Spinat, Pecorino, Feta und Pinienkernen

Scharfe Pasta mit Spinat, Pecorino, Feta und Pinienkernen
für 2 Portionen

Zubereitung:

Spinat putzen, waschen und beiseite stellen.

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Sofort aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Pasta in reichlich Salzwasser knapp bissfest garen.

Währenddessen Knoblauch (mit der zarten Schale) und Chilischote fein hacken. Im heissen Olivenöl anbraten ohne, dass der Knoblauch Farbe annimmt. Spinat hinzufügen und zusammenfallen lassen. Salzen und pfeffern. Tropfnasse Pasta hinzugeben und schwenken. Pecorino unterrühren.

Von der Kochfläche nehmen. Feta grob zerbröseln und auf der Pasta verteilen. Pinienkerne darüberstreuen. Mit Kresse dekorieren. Nach Belieben mit gutem Olivenöl beträufeln und sofort genießen.

Zutaten:

  • 200 g junger Spinat
  • 30 g Pinienkerne
  • 250 g Tagliatelle oder Pasta nach Wahl
  • 1/4 frische Knoblauchknolle
  • 1 kleine, getrocknete Chilischote
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 70 g fein geriebener Pecorino
  • 130 g griechischer Feta
  • Kresse
  • hochwertiges Olivenöl zum Beträufeln
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Spinat-Ricotta-Muffins mit Feta und Mandeln

Hat man sich an den Geschmack von selbst gebackenem Brot gewöhnt, mag man auch in der Mittagspause keine fertig belegte Brötchen mehr kaufen. So werden jeden Morgen bei uns fleißig Brötchen, Brote, Ciabatta oder Bagels zubereitet. Manchmal gibt es auch Salate und seit kurzem leckere, herzhafte Muffins zum Mitnehmen.

Frühere Versuche brachten nicht den erwünschten Erfolg und die Muffins waren oft trocken. Diese hier sind der absolute Hammer! Schön würzig, saftig und schmackhaft. Ich vermute der Ricotta macht den Unterschied. Im Kühlschrank aufbewahrt, schmecken sie auch am zweiten Tag noch wie frisch. Reste lassen sich gut einfrieren und bei Zimmertemperatur auftauen.

Spinat-Ricotta-Muffins mit Feta und Mandeln

Das Rezept stammt ursprünglich von Cynthia Barcomi. Ich habe allerdings einige Zutaten ausgetauscht oder weggelassen und Mengenangaben adaptiert.

Ganz besonders begeistert ist Aleks über die mit Frischkäse und Salami aufgemotzte Version. Somit kommen auch Fleischliebhaber auf ihre Kosten bei den ansonsten vegetarischen Muffins.

Spinat-Ricotta-Muffins mit Feta und Mandeln

Spinat-Ricotta-Muffins mit Feta und Mandeln
für 12 Stück

Zubereitung:

Spinat auftauen, Flüssigkeit gut auspressen und grob hacken. Von den 250 g blieben noch 130 g Spinat Rest. Mandeln fettfrei in einer Pfanne rösten, abkühlen lassen und mittelfein hacken. Getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden. Feta in Würfel schneiden oder grob zerbröseln.

Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden. Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl, Backpulver, Natron, Zucker, Gewürze sowie Mandeln und getrocknete Tomaten in einer grossen Schüssel vermischen. Eier, Milch und Öl in einer kleinen Schüssel verschlagen und zügig unter die Mehlmischung verrühren. Nicht zu lange rühren.

Vorsichtig Spinat, Ricotta, Feta und Kräuter unterheben.

Teig in die Muffinförmchen verteilen – das geht am Besten mit Hilfe eines Eisportionierer – und 24 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Die Muffins 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter befördern und abkühlen lassen.

Halten sich 2 Tage im Kühlschrank frisch. Eignen sich gut zum Einfrieren.

Zutaten:

  • 250 g tiefgekühlter Blattspinat
  • 50 g ganze Mandeln
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 200 g griechischer Feta
  • 280 g Weizenmehl Type 1050
  • 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1 Teelöffel Natron
  • 2 Esslöffel Rohrohrzucker
  • 1/2 Teelöffel feines Salz
  • 1 Prise geriebene Muskatnuss
  • 2 Eier Größe M
  • 210 g Milch
  • 50 g Pflanzenöl
  • 250 g cremiger Ricotta (ich habe gute Ergebnisse mit Bio-Ricotta erzielt)
  • Basilikum oder andere Kräuter nach Wahl

Inspirationsquelle: Florentine Muffins von Cynthia Barcomi aus “Lecker Bakery”

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Hefebrezel mit Schuedi-Teig und Haselnusscreme-Füllung

Hefebrezel mit Schuedi-Teig und Haselnusscreme-Füllung

Heute ist Brezel-Sonntag.

Vor zwei Jahren hatte ich Euch schon vom Brezel-Sonntag erzählt und von der damit verbundenen Tradition hier in Luxemburg. Am 4. Sonntag der Fastenzeit schenkt der Mann seiner Liebsten eine süsse Brezel. Erwidert sie seine Liebe, revanchiert sie sich Ostern mit einem opulenten Schokoladen-Ei.

Da heuer ein Schaltjahr ist, muss die Frau die Brezel schenken und der Mann ist Ostern mit dem Schokoladen-Ei dran. Ihr könnt Euch vorstellen, dass, so oder so ich meistens für das Brezel-Backen zuständig bin ;-)

So auch diesmal.

Hefebrezel mit Schuedi-Teig und Haselnusscreme-Füllung

Gestern Abend habe ich die doppelte Menge Schuedi-Teig zubereitet, allerdings die Hefemenge auf insgesamt 6 g reduziert, damit er über Nacht im kalten Flur bei 12°C sein Volumen verdoppeln kann.

Den Teig habe ich heute morgen entgast, zu zwei Kugeln geformt und 20 Minuten entspannen lassen. Dann beide Teiglinge schmal und sehr lang ausrollen, mit Haselnusscreme bestreichen und mit grob gehackter Schokolade bestreuen. Eng aufrollen und versuchen eine Brezel zu formen; bei mir – wie jedes Jahr – werden es eher Knoten.

Zugedeckt 75-90 Minuten gehen lassen. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen, Brezeln mit Milch einpinseln und mit grobem Rohrohrzucker bestreuen. 15 Minuten anbacken, dann die Temperatur auf 160°C reduzieren und 20 Minuten fertig backen.

Kurz abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und geniessen.

Hefebrezel mit Schuedi-Teig und Haselnusscreme-Füllung

Da ich diese Tradition so sehr liebe, beteilige ich mich damit zum ersten Mal an der initiative sonntagssüß, diesmal gesammelt von Nina – Fräulein Text und hier gepinnt.

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