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Spinat-Ricotta-Muffins mit Feta und Mandeln

Hat man sich an den Geschmack von selbst gebackenem Brot gewöhnt, mag man auch in der Mittagspause keine fertig belegte Brötchen mehr kaufen. So werden jeden Morgen bei uns fleißig Brötchen, Brote, Ciabatta oder Bagels zubereitet. Manchmal gibt es auch Salate und seit kurzem leckere, herzhafte Muffins zum Mitnehmen.

Frühere Versuche brachten nicht den erwünschten Erfolg und die Muffins waren oft trocken. Diese hier sind der absolute Hammer! Schön würzig, saftig und schmackhaft. Ich vermute der Ricotta macht den Unterschied. Im Kühlschrank aufbewahrt, schmecken sie auch am zweiten Tag noch wie frisch. Reste lassen sich gut einfrieren und bei Zimmertemperatur auftauen.

Spinat-Ricotta-Muffins mit Feta und Mandeln

Das Rezept stammt ursprünglich von Cynthia Barcomi. Ich habe allerdings einige Zutaten ausgetauscht oder weggelassen und Mengenangaben adaptiert.

Ganz besonders begeistert ist Aleks über die mit Frischkäse und Salami aufgemotzte Version. Somit kommen auch Fleischliebhaber auf ihre Kosten bei den ansonsten vegetarischen Muffins.

Spinat-Ricotta-Muffins mit Feta und Mandeln

Spinat-Ricotta-Muffins mit Feta und Mandeln
für 12 Stück

Zubereitung:

Spinat auftauen, Flüssigkeit gut auspressen und grob hacken. Von den 250 g blieben noch 130 g Spinat Rest. Mandeln fettfrei in einer Pfanne rösten, abkühlen lassen und mittelfein hacken. Getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden. Feta in Würfel schneiden oder grob zerbröseln.

Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden. Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl, Backpulver, Natron, Zucker, Gewürze sowie Mandeln und getrocknete Tomaten in einer grossen Schüssel vermischen. Eier, Milch und Öl in einer kleinen Schüssel verschlagen und zügig unter die Mehlmischung verrühren. Nicht zu lange rühren.

Vorsichtig Spinat, Ricotta, Feta und Kräuter unterheben.

Teig in die Muffinförmchen verteilen – das geht am Besten mit Hilfe eines Eisportionierer – und 24 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Die Muffins 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter befördern und abkühlen lassen.

Halten sich 2 Tage im Kühlschrank frisch. Eignen sich gut zum Einfrieren.

Zutaten:

  • 250 g tiefgekühlter Blattspinat
  • 50 g ganze Mandeln
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 200 g griechischer Feta
  • 280 g Weizenmehl Type 1050
  • 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1 Teelöffel Natron
  • 2 Esslöffel Rohrohrzucker
  • 1/2 Teelöffel feines Salz
  • 1 Prise geriebene Muskatnuss
  • 2 Eier Größe M
  • 210 g Milch
  • 50 g Pflanzenöl
  • 250 g cremiger Ricotta (ich habe gute Ergebnisse mit Bio-Ricotta erzielt)
  • Basilikum oder andere Kräuter nach Wahl

Inspirationsquelle: Florentine Muffins von Cynthia Barcomi aus “Lecker Bakery”

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Hefebrezel mit Schuedi-Teig und Haselnusscreme-Füllung

Hefebrezel mit Schuedi-Teig und Haselnusscreme-Füllung

Heute ist Brezel-Sonntag.

Vor zwei Jahren hatte ich Euch schon vom Brezel-Sonntag erzählt und von der damit verbundenen Tradition hier in Luxemburg. Am 4. Sonntag der Fastenzeit schenkt der Mann seiner Liebsten eine süsse Brezel. Erwidert sie seine Liebe, revanchiert sie sich Ostern mit einem opulenten Schokoladen-Ei.

Da heuer ein Schaltjahr ist, muss die Frau die Brezel schenken und der Mann ist Ostern mit dem Schokoladen-Ei dran. Ihr könnt Euch vorstellen, dass, so oder so ich meistens für das Brezel-Backen zuständig bin ;-)

So auch diesmal.

Hefebrezel mit Schuedi-Teig und Haselnusscreme-Füllung

Gestern Abend habe ich die doppelte Menge Schuedi-Teig zubereitet, allerdings die Hefemenge auf insgesamt 6 g reduziert, damit er über Nacht im kalten Flur bei 12°C sein Volumen verdoppeln kann.

Den Teig habe ich heute morgen entgast, zu zwei Kugeln geformt und 20 Minuten entspannen lassen. Dann beide Teiglinge schmal und sehr lang ausrollen, mit Haselnusscreme bestreichen und mit grob gehackter Schokolade bestreuen. Eng aufrollen und versuchen eine Brezel zu formen; bei mir – wie jedes Jahr – werden es eher Knoten.

Zugedeckt 75-90 Minuten gehen lassen. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen, Brezeln mit Milch einpinseln und mit grobem Rohrohrzucker bestreuen. 15 Minuten anbacken, dann die Temperatur auf 160°C reduzieren und 20 Minuten fertig backen.

Kurz abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und geniessen.

Hefebrezel mit Schuedi-Teig und Haselnusscreme-Füllung

Da ich diese Tradition so sehr liebe, beteilige ich mich damit zum ersten Mal an der initiative sonntagssüß, diesmal gesammelt von Nina – Fräulein Text und hier gepinnt.

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Schokocupcakes mit Himbeerfüllung und Black&White Cupcakes

Schokocupcakes

Cupcakes, naja mit Cupcakes ist das so eine Sache, manche schwören auf sie und widmen sogar ganze Blogs den bunten Törtchen, andere sind der Meinung, dass dieses “Trendgebäck aus Amerika” nur “viel zu süße aufwändig verkleidete Muffins sind” (wie Sarah Kuttner in ihrem Buch Wachstumsschmerz schreibt).

Schokocupcakes

Wir, Sophie (13) und Hannah (16), Paules Nachbarinnen haben uns eigentlich noch nicht viel mit dem Thema Cupcakes beschäftigt, bis Paule uns das Buch: “Cupcakes, 55 unwiderstehliche Törtchen” von Katharina Saheicha & Stefanie Bartsch geliehen hat. Schon beim ersten Durchblättern sind uns die Schokoladen-Oreo Cupcakes mit Ganache aufgefallen, echte Prachtstücke. Wir waren total begeistert von diesen Cupcakes … LECKER!

Schokocupcakes

Naja und dann hat Paule uns gefragt ob wir Lust hätten einen Gastbeitrag für ihren Blog zu verfassen. Wir fanden die Idee genial und machten uns ans ‘Testbacken’. Ideen hatten wir genug: Schokocupcakes mit Cornflakes, Marshmallows, Keksen,.… Schlussendlich standen unsere Favoriten fest: Schokocupcakes mit Himbeerfüllung und Black&White Cupcakes (auch noch Zebracupcakes genannt). Das Rezept für den Teig und die Ganache haben wir größtenteils aus dem Buch: “Cupcakes, 55 unwiderstehliche Törtchen“.

Schokocupcakes

Schokocupcakes mit Himbeerfüllung und Black&White Cupcakes
für ca. 12 Cupcakes

Zutaten für den Teig:

  • 3 Eier
  • 180 g Zucker
  • 150 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 3 Esslöffel Kakao
  • 35 ml Milch
  • 50 g weisse Schokolade
  • 250 g gefrorene Himbeeren
  • Speisestärke

Zubereitung:

Den Zucker und die 3 Eier schaumig rühren. Am besten in der Küchenmaschine, dann die weiche Butter in kleinen Stücken unterrühren. Vanillezucker, Mehl und Backpulver untermischen. Dann ¼ des Teiges in eine extra Schüssel tun. Und ¼ der Milch hinzufügen. In diese Mischung die geschmolzene weissen Schokolade hinzufügen. Den restlichen Teig mit der restlichen Milch und dem Kakao vermischen.

Dann die Himbeeren mit etwas Speisestärke aufkochen und abkühlen lassen. (Man kann ein wenig Ahornsirup zum Süssen benutzen)

Für die Black&White Cupcakes zuerst die Hälfte der Förmchen abwechselnd mit weisser und brauner Teigmasse füllen.

Für die Cupcakes mit Himbeerfüllung zuerst einen grossen Klecks braune Teigmasse in die Förmchen machen und dann einen EL Himbeeren, den Rest der Form mit braunem Teig füllen.

Dann die Formen mit dem Teig etwa 20-30 Minuten im vorgeheizten Ofen (180°C Ober-/Unterhitze) backen lassen.

Zutaten für die Ganache:

  • 250 g Schlagsahne (Fettgehalt über 32%)
  • 250 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Die Sahne zum Kochen bringen. Die Schokolade zerkleinern, dann die Sahne über die Schokolade giessen. Nach 5 Minuten kann man die Sahne umrühren. Dann alles in der Küchenmaschine 20-30 Minuten schlagen.

Die Ganache 15-30 Minuten in den Kühlschrank stellen, wenn die Ganache eine gute Konsistenz hat, in den Spritzbeutel tun und die Cupcakes bespritzen.

Dann die Cupcakes mit Zuckerperlen bestreuen.

Inspirationsquelle: Schokoladen-Oreo Cupcakes aus “Cupcakes, 55 unwiderstehliche Törtchen” von Katharina Saheicha & Stefanie Bartsch

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Hatte ich schon erwähnt, dass wir das unbeschreibliche Glück haben, nicht nur in einer (fast) autofreien, ruhigen Wohnsiedlung im Grünen zu leben, sondern auch mit den allerbesten Nachbarn gesegnet zu sein? Hier herrscht nicht nur große Hilfsbereitschaft und ehrliche Freundlichkeit, sondern man teilt auch gerne die gleichen Interessen. Vor allem als Foodblogger freut man sich über einen regen Austausch übers Kochen und Backen, aber noch überzeugender sind die vielen Leckereien die hin und her gereicht werden.

Cité Princesse Amelie

Eine Familie fällt da ganz besonders auf. Die Nachbarin bäckt das beste Laugengebäck, das ich je gegessen habe. Alleine der Duft haut einen schon um. Ihr Mann – ja, ja, hier steht auch der Mann am Herd – überrascht einen mit leckerem indischen Essen und sein letzter Käsekuchen hat mich in den 7. Käsekuchenhimmel schweben lassen.

Als wäre das nicht schon genug, haben vor einigen Jahren auch ihre zwei Töchter angefangen die Küche ergebnisreich in Beschlag zu nehmen. Ich kann mich noch gut erinnern, als sie das erste Mal mit einem Stück “Kalter Hund” vor mir standen und es mir stolz überreichten. Einfach köstlich und ich bin echt kein Fan von diesem Kuchen.

Cité Princesse Amelie

Vor einigen Wochen, kamen wir dann wieder in den überwältigenden Genuss von einem ihrer Gebäcke, wo ich eigentlich dachte, dass ich es gar nicht mag. Ich war dermaßen begeistert, dass ich sie fragte, ob sie nicht Lust hätten einen Gastbeitrag auf meinem Blog zu veröffentlichen. Spontan haben sie ja gesagt und sich sofort an die Arbeit gemacht.

Wie es weiter geht? Demnächst hier. Ihr könnt gespannt sein.

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