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Passend zum Gründonnerstag

Green Smoothie mit Spinat und Mango

Eigentlich wollte ich nur meinem Vorsatz für 2011 treu bleiben und diesen quietschgrünen Smoothie testen über den ich zufällig im Internet gestolpert bin. Nun stelle ich fest, dass hinter den grünen Smoothies eine ganze Ernährungsphilosophie steckt und beim Versuch mich Schlau zu machen, dreht mir der Kopf.

Chlorophyll heisst das Zauberwort. Es ist der Hauptbestandteil von grünen Blättern und soll ein wahrer Alleskönner sein. Die Grundidee der grünen Smoothies ist mit einer Handvoll Grünzeug (Spinat, Mangold, Rucola, Feldsalat, Kohl, usw. usf.) als Basis und einer beliebigen Auswahl an Früchten einen geschmackvollen und in höchstem Masse gesunden Smoothie zu mixen.

Wie gesagt, ich bin nur zufällig über das Foto gestolpert und mich reizte vor allem der Geschmackstest. Ich habe einen Versuch mit Spinat, Banane und Mango gestartet und noch etwas frisch gepressten Orangensaft hinzugefügt. Es kann zwar geschmacklich nicht mit meinem heissgeliebten Rote-Bete-Apfelsaft mithalten, schmeckt aber sehr erfrischend lecker. Bei dieser Mischung kann ich mir zusätzlich süsse Honigmelone sehr gut vorstellen.

Fügt man noch etwas Vollmilchjoghurt oder einen Spritzer Pflanzenöl hinzu, ist auch die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine gesichert.

Überraschender Weise fand Aleksandar den Smoothie überaus lecker: Mein Mann, das unbekannte Wesen ;-)

Green Smoothie mit Spinat und Mango

“Green Smoothie” mit Spinat und Mango
für 2 Gläser

Zubereitung:

Spinat waschen und putzen. Mango schälen und Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Banane schälen und in Scheiben schneiden. Orange auspressen. Alles zusammen mit Eiswürfel und Agavensirup im Standmixer pürieren, dabei soviel Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz entstanden ist.

Zutaten:

  • eine Handvoll junge Spinatblätter
  • 1/2 Mango
  • 1 Banane
  • 1 Orange
  • 1 Esslöffel Agavensirup
  • Wasser
  • 4-5 Eiswürfel

Inspirationsquelle: Linda Wagner

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Scones mit getrockneten Cranberries und Sauerteig

Beim Füttern und Auffrischen eines Sauerteiges entsteht schnell eine grosse Masse, die sich alleine zum Brotbacken nicht aufbrauchen lässt. Obwohl es “nur” Wasser und Mehl ist, tut es mir leid den überflüssigen Ansatz weg zu schmeissen. Umso mehr freute es mich, als ich Rezeptideen entdeckte, wobei Sauerteigansatz in grösseren Mengen verbraucht wird. Ein solches Rezept habe ich euch bereits bei den wundervollen Sauerteigwaffeln vorgestellt.

Heute gab es Scones mit Sauerteig zum Frühstück und ich war wieder mal hin und weg.

Die Idee habe ich bei Susan von Wild Yeast abgeguckt, die Rezeptur aber etwas verändert. Susan basiert sich auf Buttermilch-Scones-Rezepte, ersetzt aber die Buttermilch durch den Sauerteigstarter und passt die Mehlmenge an.

Die Scones sind ein Traum! Aussen schön knusprig und innen weich und locker. Im Geschmack sehr aromatisch, buttrig und sie duften unvergleichlich gut. Die Konsistenz ist wie bei normalen Scones, nur irgendwie einen Tick besser ;-)

Beim Backen laufen sie etwas mehr als gewohnt auseinander, deswegen genügend Abstand auf dem Blech halten.

Scones mit getrockneten Cranberries und Sauerteig

Scones mit getrockneten Cranberries und Sauerteig
8 Stück

Zubereitung:

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Weizenmehl, Magermilchpulver, Weinsteinbackpulver, Backnatron, Salz und Rohrohrzucker im Food Processor kurz mixen. Kalte Butter in Stückchen hinzugeben und pulsierend 2-3 Mal für einige Sekunden mixen.

Alles in eine Rührschüssel umfüllen, Cranberries und Sauerteigstarter hinzugeben und mit dem Teigschaber zügig vermischen.

Auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, grob zu einer Kugel formen, dann ca. 3 cm dick platt drücken. Mit dem Teigspachtel 8 Segmente (wie Tortenstücke) abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Dabei genügend Abstand halten, der Teig dehnt sich noch etwas aus beim Backen. Mit Sahne bepinseln und mit grobem Zucker bestreuen.

In den vorgeheizten Backofen schieben und bei 200°C 18 Minuten backen bis die Scones knusprig und goldbraun sind.

Lauwarm oder abgekühlt mit Clotted Cream und Marmelade geniessen. Ich mag sehr gerne Doppelrahmfrischkäse dazu.

Zutaten:

  • 150 g Weizenmehl Type 550
  • 15 g Magermilchpulver
  • 1 1/2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1 Prise Salz
  • 40 g Rohrohrzucker
  • 115 g kalte Butter
  • 50 g getrocknete Cranberries
  • 340 g Sauerteigstarter, idealerweise am Vortag gefüttert
  • Sahne und grober Rohrohrzucker

Inspirationsquelle: Wild Yeast

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Schnelle Pasta mit Käsesauce und Gemüseeinlage

Macaroni mit Taleggio und Brokkoli

Ich mag unkomplizierte Rezepte, die durch erstklassige Zutaten auffallen.

Das Herzstück dieser Pasta ist der Taleggio Käse, ein wunderbar cremiger, aromatischer Weichkäse aus Norditalien. Das Gericht entstand vor einigen Wochen zufällig als schnelle Resteverwertung. Es hat uns aber dermassen gut geschmeckt, dass ich es heute noch einmal bewusst nachkochen wollte um die genauen Mengenangaben festzuhalten.

Wieder mal ein einfaches aber sehr schmackhaftes Gericht, ideal für die schnelle Feierabendküche.

Macaroni mit Taleggio und Brokkoli
für 2 Personen

Zubereitung:

Brokkoliröschen und zarte Stängel fein schneiden. Käse sparsam entrinden und in kleine Würfel schneiden. Milch und Sahne in einem Topf erhitzen. Käse hinzugeben – Temperatur reduzieren, es sollte nicht kochen – und schmelzen lassen. Brokkoli hinzufügen und langsam gar ziehen lassen. Mit Salz und Muskatblüte abschmecken.

In der Zwischenzeit Macaroni in reichlich Salzwasser sehr bissfest garen. Abgiessen und mit der Sauce vermengen. Kurz ziehen lassen.

Anrichten und mit frischen Kräutern bestreuen und frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben.

Zutaten:

  • 1 kleiner Kopf Brokkoli
  • 150 g Taleggio
  • 200 g Vollmilch
  • 100 g Sahne
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • gemahlene Muskatblüte
  • 250 g kurze Macaroni
  • 2 Esslöffel gehackte Kräuter, z.B. Schnittlauch oder Petersilie, oder das Grüne von Frühlingszwiebeln
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• Mini Donut Muffins

Mini Donut Muffins

Wir haben kein Fritteuse. Ich habe noch nie eine besessen und vermisse sie auch nicht.

Allerdings liebe ich Donuts, sogar sehr und ich möchte sie natürlich auch gerne selber machen. Als ich das erste Mal sah, dass man Donuts auch im Backofen zubereiten kann, war meine Neugierde mal wieder geweckt.

Folgendes Rezept ist mit Backpulverteig gemacht, der in Muffinförmchen gebacken wird. Eine unkomplizierte und schnelle Zubereitungsweise. Geschmack und Konsistenz erinnern tatsächlich an frittierte Donuts. Lediglich einen Tick zu trocken sind sie mir geraten, also rechtzeitig aus dem Ofen nehmen.

Im Grossen und Ganzen eine schöne Alternative der Donut-Zubereitung und ohne Fritteuse.

Mini Donut Muffins

Mini Donut Muffins
18 Stück

Zubereitung:

Muffinförmchen mit geschmolzener Butter auspinseln. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zucker und Ei mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer kräftig schlagen bis eine helle, cremige Masse entsteht.

Mehl, Backpulver und Muskatnuss in einer Schüssel vermischen und auf kleiner Stufe unter die Zucker-Ei-Mischung rühren.

Abschliessend Öl, Milch und Vanille-Extrakt hinzufügen.

Den Teig gleichmässig in die Förmchen verteilen – sie sollten ca. 3/4 gefüllt sein – und bei 180°C Ober-/Unterhitze 10-12 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Butter schmelzen. Zucker mit gemahlene Vanille in einem tiefen Teller vermischen.

Die fertig gebackenen Muffins aus dem Ofen nehmen und die Oberfläche mit geschmolzener Butter einpinseln. Aus der Form nehmen und noch warm in der Zuckermischung wälzen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Zutaten für den Teig:

  • Butter für die Form
  • 120 g Rohrohrzucker
  • 1 Ei Grösse L
  • 220 g Weizenmehl Type 405 und 550 gemischt
  • 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 50 g neutrales Pflanzenöl
  • 140 g Vollmilch
  • 1 Teelöffel Vanille-Extrakt

für die Fertigstellung:

  • 2 Esslöffel Butter
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 3/4 Teelöffel gemahlene Vanille

Quelle: Baking Bites

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