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Pasta mit Avocadocreme und Räucherlachs

Bereits beim Avocado Bergamotte Eis wurde mir bewusst, wie vielseitig Avocados einsetzbar sind und sich nicht nur zu der beliebten Guacamole verarbeiten lassen.

Um meinem Vorsatz für 2011 gerecht zu werden, versuchte ich nun eine weitere für mich ganz neue Kombination und verband cremige Avocados und würzigen Räucherlachs mit Pasta und einem Hauch Zitrone. Einen nicht nur geschmacklichen Akzent setzte der Lachskaviar, der das ganze auch optisch krönte.

Entstanden ist ein köstliches Pastagericht, das uns hervorragend geschmeckt hat und ich mir auch sehr gut als stilvoll angerichtete Vorspeise in einem festlichen Menü vorstellen kann. Lässt man Räucherlachs und Kaviar weg, hat man ein stimmiges, vegetarisches Gericht.

Da die Zubereitung nicht nur schnell sondern auch noch unkompliziert ist, wird dies somit mein Februarbeitrag zum Dauer-Blog-Event “Cucina rapida”.

Pasta mit Avocadocreme und Räucherlachs
für 2 Personen als Hauptspeise

Zubereitung:

Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Räucherlachs in Streifen schneiden.

Pasta in reichlich Salzwasser bissfest kochen.

Währenddessen Knoblauch in Olivenöl bei niedriger bis mittlerer Hitze anschwitzen, bis er weich ist. Damit er nicht bitter wird, sollte er nur ganz leicht Farbe annehmen.

Avocado halbieren, entsteinen und Fruchtfleisch entnehmen. Zusammen mit Petersilienblätter pürieren. Mit Zitronensaft abschmecken. 4-6 Esslöffel vom Kochwasser der Nudeln unterrühren.

Abgetropfte, noch heisse Pasta in den Kochtopf zurückschütten, auf die ausgeschaltete Kochplatte stellen und sofort mit Knoblauch inklusive Öl vermischen. Räucherlachs und Zitronenabrieb unterrühren. Zum Schluss Avocadocreme hinzufügen.

Auf Teller verteilen, mit Salzflocken und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und mit Kerbel und Lachskaviar anrichten. Wer mag gibt noch etwas Olivenöl darüber.

Zutaten:

  • 3 Knoblauchzehen
  • 100 g Räucherlachs
  • 200-250 g Tagliatelle oder Spaghetti
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 reife Avocado
  • einige Petersilienblätter
  • 1 Zitrone, Abrieb und Saft
  • 2 Esslöffel Lachs- oder Forellenkaviar
  • 1 Hand voll Kerbel
  • Salzflocken und frisch gemahlener Pfeffer
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Nutella Brownies

Aleksandar steht nicht nur auf Möhrenkuchen, sondern hat auch eine ausgeprägte Schwäche für Nutella. Da wir versuchen soviel wie möglich in Bioqualität zu kaufen, kostet er sich momentan durch diverse Bio-Nussnougat-Schoko-Aufstriche, um einen geschmacklich äquivalenten Ersatz zu finden. Das kann dauern; unser Bioladen hat eine sehr grosse Auswahl an Nuss-Nougat-Cremes. Und wusstet ihr, dass es Nord- und Süd-Nutella gibt? Aber zurück zum Wesentlichen:

Nachdem ich bei “Le Pétrin” die Nutella Fudge Brownies sah, entschloss ich mich spontan Aleksandar mit noch einer weiteren süssen Verführung zum Valentinstag zu überraschen. Ausserdem sind die Möhrenkuchen schon alle längst weggeputzt – wenn wundert’s ;-)

Nutella Brownies

Die “Nutella” Brownies sind sehr schokoladig, leicht herb und ultraschnell zubereitet. Mit wenigen Zutaten und ohne Rührgerät hat man innerhalb kürzester Zeit eine leckere Nascherei zubereitet. Etwas Spitzengefühl braucht man bei der Backzeit, damit sie noch den feuchten, klebrigen Kern behalten.

Weil abermals mit extra viel Liebe gemacht, mein zweiter Beitrag zum aktuellen Blog-Event LXIV, der von Alice betreut wird.

Blog-Event LXIV - Valentinstag kulinarisch (Einsendeschluss 16. Februar 2011)

Nutella Brownies
ergibt 9-12 Stück in der Mini Muffinform

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mini-Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden.

Mehl und Kakaopulver in eine kleine Schüssel sieben und mit geriebener Tonkabohne vermischen.

Nuss-Nougat-Creme und Ei mit dem Schneebesen glatt rühren. Mehl-Kakao-Mischung unterrühren.

Gleichmässig in die Förmchen verteilen und mit grob gehackten Haselnüssen bestreuen. Im vorgeheizten Backofen 10-15 Minuten backen. Kurz vor Ende der Backzeit wölbt sich die Oberfläche und es bilden sich Risse. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Es sollten einige Krümel dran haften bleiben, aber kein feuchter Teig.

Aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Anschliessend aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zutaten:

  • 150 g Nuss-Nougat-Creme
  • 1 Ei Grösse L
  • 30 g Weizenmehl Type 550
  • 20 g Kakaopulver, z.B. Valrhona
  • 1/4 geriebene Tonkabohne (wer mag)
  • 1 Esslöffel Haselnüsse, grob gehackt

Quelle: Le Pétrin

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Dessert-Interpretation des beliebten Carrot Cake

Mini Möhrenkuchen mit Glasur

Einen kulinarischen Beitrag zum Thema Valentinstag verlangt Alice, die den aktuellen Blog-Event LXIV betreut. Der Kreativität seih hierbei keine Grenzen gesetzt, meint Alice, Hauptsache es hat mit Liebe, Erotik und Verführung zu tun!

Blog-Event LXIV - Valentinstag kulinarisch (Einsendeschluss 16. Februar 2011)

Aleksandar ist meine grosse Liebe, mein Leben und mein Sonnenschein. Mit dem ausgesuchten Gericht wollte ich ihm eine ganz besondere Freude machen. Tatsächlich musste ich nicht lange überlegen, denn beim Durchblättern der französischen “elle à table” aus der auch schon die Bananen-Pancakes stammen, fielen mir die “Petits gâteaux à la carotte” auf. Sie passen hervorragend zum Thema. Aleksandar liebt Carrot Cakes und hier ist sozusagen die Dessert Variante. Kleine Möhrenkuchen werden noch warm mit einem buttrigen Sirup glasiert und lauwarm genossen. Die pure Verführung!

Mini Möhrenkuchen mit Glasur

Aleksandar fand die Mini-Kuchen perfekt, mir fehlte ein Hauch Säure, seih es ein Spritzer Zitronensaft in der Glasur oder Orangenabrieb im Teig. Ansonsten eine sehr schöne Dessert Idee, die man auch abgekühlt als Nachmittagskuchen geniessen kann. Und keine Angst, den Möhrensaft schmeckt man nicht als solchen heraus, Skeptiker können ihn aber durch Orangensaft ersetzen.

“Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.” Oscar Wilde (1854-1900)

Zubereitung:
für 10-12 Cannelé Förmchen

Mini Möhrenkuchen mit Glasur

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl, Haselnüsse, Zucker, Backpulver, Zimt und Salz in einer Rührschüssel vermischen.

Eier und Butter hinzugeben und zügig mit dem Handmixer zu einem zähen Teig verrühren. Möhren und Rosinen mit dem Teigschaber unterheben.

Gleichmässig in Förmchen verteilen und 15-20 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Es sollten einige Krümel dran haften bleiben, aber kein feuchter Teig.

Währenddessen alle Zutaten für die Glasur in einem kleinen Topf erhitzen und bei mittlerer Hitze 5 Minuten leicht einkochen lassen.

Nach Ende der Backzeit, Gebäck aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf ein tiefes Tablett oder Teller geben und noch warm mit dem heissen Sirup übergiessen. Etwas ziehen lassen, anschliessend lauwarm geniessen.

Zutaten für den Teig:

  • 250 g Weizenmehl Type 550
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Vollrohrzucker (Muscovado Zucker)
  • 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier Grösse M
  • 150 g geschmolzene Butter
  • 150 g geriebene Möhren (3-4 Möhren)
  • 50 g Rosinen

für die Glasur:

  • 100 g Möhrensaft
  • 50 g Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 1/2 Vanillestange, Mark und ausgekratzte Schote (beim Original ohne)

Quelle: elle à table (fr) – N°74 janvier-février 2011

Mini Möhrenkuchen mit Glasur

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Maronenrisotto mit Salbei und Blauschimmelkäse

Ich mag Steph aus dem Kleinen Kuriositätenladen wirklich sehr und auch ihre Rezepte treffen oft meinen Geschmack. Manchmal aber bringt sie mich an den Rand der Verzweiflung. Wie hier bei ihrem Beitrag über die Maronen-Cremesuppe, wo sie zwischen den Zeilen versteckt mit einem Bild eines verführerischen Maronenrisotto wedelt, das einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Natürlich möchte man sofort in die Küche rennen und nachkochen. Geht aber nicht, das Rezept gibt es erst später. Man übt sich also in Geduld; gezwungener Maßen ;-)

In der Zwischenzeit ist Stephs Maronenrisotto online und ich habe das Rezept letztes Wochenende ausprobiert. Ich mache es kurz: es ist perfekt! Hier sind alle Aromen und Konsistenzen harmonisch aufeinander abgestimmt und ergeben eine Gesamtkomposition, die man besser nicht arrangieren könnte. Ich fand auch nichts, das ich modifizieren wollte, sehr untypisch für mich! Lediglich die Maronen habe ich nicht selbst geröstet, sondern auf bereits vorgekochte und vakuumierte zurückgegriffen. Beim Blauschimmelkäse entschied ich mich für den, bei uns im Bioladen erhältlichen “ciel & neige”, ein Edelpilzkäse aus den französischen Hochalpen.

Abschliessend bleibt nur eins zu sagen: Dankeschön Steph, für das tolle Rezept und bleib’ so wie du bist ;-)

Maronenrisotto mit Salbei und Blauschimmelkäse

Maronenrisotto mit Salbei und Blauschimmelkäse
für 2-3 Personen

Zubereitung:

Zwiebel schälen und klein hacken. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Maronen grob hacken. Brühe erwärmen.

Olivenöl in einem schweren Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen und einen Teil Salbeiblätter (4 Stück zurückbehalten) darin “frittieren” bis sie knusprig sind. Mit einer Gabel herausnehmen und auf Küchenpapier legen um überschüssiges Fett aufzusaugen.

Im restlichen Öl Zwiebel und Knoblauch unter Rühren anschwitzen ohne dass sie Farbe annehmen. Reis hinzufügen, umrühren bis er glasig bzw. vom Fett überzogen ist. Mit Wein ablöschen. Wenn der Wein eingekocht ist, Maronen hinzugeben und nach und nach die Brühe angiessen. Die Temperatur so einstellen, dass es ständig leicht köchelt.

Regelmässig rühren und die Flüssigkeit immer wieder einkochen lassen, bevor neue hinzugefügt wird, bis der Reis gar aber noch bissfest ist. Reicht die vorbereitete Brühe nicht aus, etwas Wasser erhitzen und die Brühe damit verlängern.

Blauschimmelkäse würfeln und unter das Risotto rühren, sowie Butter und verbliebenen, fein geschnittenen Salbeiblätter. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Von der Kochstelle nehmen und kurz ruhen lassen.

Vorm Anrichten mit den “frittierten” Salbeiblätter garnieren, bzw. sie darüber bröckeln.

Zutaten:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g geschälte Maronen, gekocht und vakuumiert
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • eine kleine Handvoll Salbeiblätter
  • 300 g Risottoreis
  • 150 ml trockener Weisswein
  • 1 l Gemüsebrühe, je nach Reissorte auch etwas mehr
  • 100 g Blauschimmelkäse, z.B. “Ciel & neige”
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Esslöffel Butter

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

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