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Pikante Aperitif Häppchen

Comté-Mürbeteig-Plätzchen mit Olivenkaviar

Die französische “Saveurs” ist eine der wenigen Kochzeitschriften, die ich regelmässig kaufe. Ein ansprechendes Layout mit traumhaften Fotos und die Rezepte bieten eine unversiegbare Inspirationsquelle.

In der Sondernummer für die Festtagen fielen mir die “Tartelettes sablées au caviar d’olive, chèvre et noix” besonders auf. Auf einen Boden aus Mürbeteig mit Comté Käse kommt eine fein gehackte Oliven-Nuss-Mischung und wird mit kleinen Ziegenkäse Spänen dekoriert.

Schon beim Zubereiten des Rezeptes kam Freude auf, da sich die Anleitung perfekt umsetzen liess (lediglich die Walnüsse tauschte ich in Cashewkerne um) und beim anschliessenden Verkosten war ich vollends begeistert.

Diese kleine Häppchen sehen nicht nur verführerisch aus, sondern beeindrucken auch geschmacklich. Das Rezept ist unkompliziert und die Plätzchen und der Belag lassen sich gut vorbereiten, so dass man kurz vor dem Anrichten nur noch beides zusammenführen muss.

Auch der Teig hat mich voll überzeugt; anfangs noch skeptisch – da er mit weicher Butter geknetet wird, ohne anschliessende Kühlung – war ich dann positiv überrascht wie einfach er sich ausrollen und ausstechen lässt. Alles ohne Kleben ;-)

Ein absolut empfehlenswertes Fingerfood Gericht!

Comté-Mürbeteig-Plätzchen mit Olivenkaviar

Comté-Mürbeteig-Plätzchen mit Olivenkaviar
für 2 Backbleche

Zubereitung:

Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen; sie sollte sehr weich sein.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl, Butter und Wasser mit den Knethacken des Handmixers zügig auf höchster Stufe verkneten. Käse unterarbeiten.

Teig auf einer leicht bemehlten Silikonmatte (oder Arbeitsfläche) dünn ausrollen. Plätzchen in gewünschter Form ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. 10 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Für den Belag, Oliven, Cashewkerne, Knoblauchzehe und Petersilie mit einem grossen Messer ganz fein hacken. Mit Olivenöl verrühren.

Vor dem Anrichten Olivenkaviar auf den Plätzchen verteilen, mit Ziegenkäse Spänen und einem Petersilienblatt dekorieren.

Zutaten für den Teig:

  • 125 g Weizenmehl, Type 550 und 405 gemischt
  • 75 g weiche, leicht salzige Butter (2,5%, demi-sel)
  • 1 Esslöffel Wasser
  • 100 g Comté Käse

für den Belag:

  • 100 g schwarze, entsteinte Oliven
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine knappe Handvoll Petersilienblätter
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 30 g Cashewkerne – original: Walnüsse
  • ein paar Späne von einem festen Ziegenkäse (chèvre sec)

Quelle: Saveurs – Le magazine de l’art de vivre gourmand / Spécial fêtes 2010

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Joghurt-Sesam-Brötchen mit Schabziger Klee

Diese Brötchen, ursprünglich bei “Hefe und mehr” entdeckt, sind so lecker, dass ich sie in den letzten Wochen mehrmals in Folge gebacken habe und dabei einige Variationen ins Rezept habe fliessen lassen.

Im Bioladen habe ich Schabziger Klee entdeckt und hier ausprobiert. Geruch, Aroma und Geschmack der fertigen Brötchen werden dadurch himmlisch lecker. Ich kann jedem Hobbybrotbäcker nur ans Herz legen, Schabziger Klee bei Gelegenheit auszuprobieren.

Neben dem hervorragendem Geschmack, sticht auch die einfache Handhabung dieses Rezeptes hervor. Der gesamte Teig kann man am Vorabend ansetzen und mit wenigen und einfachen Schritten hat man am Backtag schnell warme, herrlich duftende Brötchen.

Der Teig kann man auch mit der doppelten Hefemenge ansetzen und nach der Hälfte der Fermentierzeit (5-6 Stunden) weiterverarbeiten. Sesam lässt sich natürlich mit anderen Kernen, wie Sonnenblumen- oder Kürbiskernen austauschen.

Auch Lutz vom “Plötzblog” hat schon begeistert nachgebacken ;-)

Joghurt-Sesam-Brötchen mit Schabziger Klee
ergibt 6 grosse oder 9 kleine Brötchen

Joghurt-Sesam-Brötchen mit Schabziger Klee

Zubereitung am Vortag:

Zimmerwarmen Joghurt mit Hefe und Gerstenmalzextrakt verrühren.

Mehle und Gewürze (ausser Salz) in der Schüssel der Küchenmaschine vermengen. Joghurtmischung hinzugeben und auf kleiner Stufe 5 Minuten kneten. Dann Salz hinzufügen, eine Stufe höher schalten und 7 Minuten fertig kneten.

Der Teig ist recht feucht und bleibt gerne an den Wänden der Rührschüssel kleben. Deshalb öfters zwischendurch mit einem Teigspachtel den Teig zusammenführen.

Zugedeckt 10-12 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Das Volumen verdoppelt sich und es entwickeln sich jede Menge Bläschen.

am Backtag:

Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und mit bemehlten Händen zu einem Quadrat platt drücken. Alle vier Kanten nacheinander zur Mitte hin falten. Mit einem Teigschaber 6 Brötchen in gewünschter Form abstechen.

Die Oberfläche leicht anfeuchten und umgedreht in Sesam tauchen. Auf ein Blatt Backpapier legen und zugedeckt 45 Minuten gehen lassen.

Den Backofen mit einem Backblech rechtzeitig auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Teiglinge mit dem Backpapier auf das heisse Backblech schieben und in den Backofen geben. Mit einer Sprühflasche einige Male auf die Seitenwände sprühen, den Ofen rasch schliessen und bei 230°C ca. 18 Minuten backen.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Schmecken frisch am besten.

Zutaten:

  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 200 g Weizenmehl Type 550
  • 400 g Vollmilch Naturjoghurt, Zimmertemperatur
  • 1/4 Teelöffel Trockenhefe (oder 3 g frische Hefe)
  • 6 g Gerstenmalzextrakt
  • 1/2 Teelöffel Schabziger Klee, gemahlen
  • 1/2 Teelöffel Brotgewürz, gemahlen
  • 8 g Salz
  • Sesam zum Wälzen

Inspirationsquelle: “Hefe und mehr” (original: “Pain de Martin“) und “Plötzblog

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Aromatisches Stollen-Konfekt, schnell zubereitet

Quarkstollen-Konfekt mit Pistazien und getrockneten Cranberries

Kaum zu fassen! Bis vor kurzem war mir nicht bewusst, dass es so etwas Leckeres wie Stollen-Konfekt gibt. Durch eine Werbung darauf aufmerksam geworden, wollte ich es unbedingt nachbacken. Ein Rezept war schnell im Netz gefunden, leicht modifiziert und heraus kam ein traumhaft leckeres und aromatisches Weihnachtsgebäck.

Ich habe vom Teig kleine Quadrate abgestochen, mit etwas mehr Ausdauer und Fingerfertigkeit kann man auch Ministollen formen. Nüsse und Früchte lassen sich beliebig austauschen, ebenso kann man Orangeat, Zitronat und Marzipan einarbeiten.

Eine wunderbare Alternative, wenn man den Zeitpunkt zum Christstollenbacken verpasst hat, oder einem die klassischen Stollen zu gewaltig sind.

Ein klein wenig Geduld sollte man dennoch aufbringen, denn auch das Konfekt sollte unbedingt mindestens 3 Tage durchziehen, damit die Aromen richtig zur Geltung kommen können. Anschliessend wird man mit einem herrlich saftigen Gebäck belohnt, das wunderbar nach Weihnachten schmeckt.

Quarkstollen-Konfekt mit Pistazien und getrockneten Cranberries
für 2 volle Backbleche

Zubereitung:

Butter eine halbe Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen.

In Luxemburg bekommt man fast keinen festen Quark bzw. Schichtkäse, deshalb lasse ich ihn 30-60 Minuten in einem mit Küchenkrepp ausgelegten Sieb abtropfen. Von dieser Masse wiege ich dann die benötigte Menge ab.

Rosinen und Cranberries mit Rum vermischen und 2 Minuten in der Mikrowelle bei 600 Watt erhitzen. Orangensaft hinzugeben und mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Alternativ kann man die getrockneten Früchten in der kalten Flüssigkeit über Nacht ziehen lassen.

Mehl, Backpulver und Gewürze in eine kleine Schüssel sieben, vermischen und beiseite stellen.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Quarkstollen-Konfekt mit Pistazien und getrockneten Cranberries

Butter mit Zucker, Orangenabrieb, Orangenöl und Vanillemark mit der Küchenmaschine auf höchste Stufe einige Minuten schaumig rühren. Auf mittlere Stufe Quark untermengen.

Mehlmischung auf kleinster Stufe zügig unterrühren. Eingeweichte Trockenfrüchte, Pistazien und Mandeln einarbeiten.

Teigmasse auf eine bemehlte Arbeitsfläche kippen und zu einem Ballen formen, dann ca. 1,5 cm dick ausrollen. Mit einem Teigspachtel 3 cm breite Streifen abstechen und diese anschliessend in Quadrate abteilen.

Auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche verteilen und im vorgeheizten Backofen während 12-15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Butter schmelzen und die noch warmen Teilchen damit grosszügig einpinseln. Dick mit Puderzucker bestäuben.

Gut verschlossen in einer Dose aufbewahren und mindestens 3-4 Tage durchziehen lassen, damit die Gewürze sich entfalten können.

Zutaten:

  • 75 g Rosinen oder Sultaninen
  • 75 g getrocknete Cranberries
  • 2 Esslöffel Rum
  • 2 Esslöffel frisch gepresster Orangensaft
  • 100 g Butter
  • Abrieb einer Bio-Orange
  • 3-4 Tropfen Bio-Orangenöl
  • 75 g Rohrohrzucker
  • Mark 1 Vanillestange
  • 150 g Quark
  • 300 g Weizenmehl Type 550
  • knapp 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 1/4 Teelöffel gemahlener Kardamom
  • 1/4 Teelöffel gemahlener Ingwer
  • 30 g gehackte Pistazienkerne
  • 30 g gehackte Mandeln
  • 50 g geschmolzene Butter zum Einpinseln
  • Puderzucker zum Bestäuben

Inspirationsquelle: chefkoch.de

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Hier als Apfeltörtchen mit Olivenöl und Pinienkernen

Apfeltörtchen mit Olivenöl und Pinienkernen

Auf einem Bein steht es sich bekanntlich schlecht und damit die Mummentaart hier nicht als einziger Apfelkuchen sein Dasein fristet folgt heute der zweite Streich.

Als ich den toskanischen Apfelkuchen, ursprünglich aus Cornelia Polettos neuem Buch “Polettos Kochschule – Mein neuer Grundkurs für Einsteiger”, bei Alice im kulinarischen Wunderland entdeckte, war ich sofort von dem Rezept angetan und Alice ihre Begeisterung bestätigte dies auch.

Letztes Wochenende wurde fleissig nachgebacken und wir wurden nicht enttäuscht.

Um ein wenig Abwechslung bemüht, wurde nicht in einer grossen Form gebacken, sondern ich erhöhte die Zutatenmenge und backte 24 kleine Törtchen in der Muffinform. Ideal auch, wenn man einige verschenken möchte.

Wie beim “Quatre-Quarts Huile d’Olive et Orange” macht das Olivenöl den Teig herrlich saftig und intensiviert das fruchtige Aroma der Zitrusfrüchte. Die Zuckermenge habe ich reduziert, da ich die Förmchen bereits mit Zucker anstelle von Mehl ausgestreut habe und es auch allgemein weniger süss mag. Ebenso wie Ursula von Kochfun, die sich auch schon fleissig ans Nachbacken gemacht hat, reduzierte ich die Backtemperatur, damit die empfindlichen Pinienkerne nicht zu dunkel und bitter werden.

Die Törtchen haben mir nach 2 Tagen Durchziehen noch besser geschmeckt und Aleksandar ist absolut süchtig nach ihnen. Also, ein absolut empfehlenswertes Rezept!

Toskanischer Apfelkuchen mit Pinienkernen oder Apfeltörtchen mit Olivenöl und Pinienkernen
für 24 kleine Törtchen, gebacken in der Muffinform (Zutatenmenge für eine Springform in Klammern)

Zubereitung:

2 Muffinbleche mit je 12 Vertiefungen mit sehr weicher Butter auspinseln und mit Zucker ausstreuen.

Zitronen heiss abwaschen und abtrocknen. Schale fein abreiben, Saft auspressen und beiseite stellen.

Äpfel schälen, entkernen, achteln und klein schneiden. Damit sie sich weniger verfärben mit 2 Esslöffel Zitronensaft vermengen. Beiseite stellen.

Backofen auf 150-160°C Umluft vorheizen.

Apfeltörtchen mit Olivenöl und Pinienkernen

Für den Teig, Eier mit der Küchenmaschine auf höchste Stufe 1 Minute schaumig schlagen. Zucker und Vanillemark hinzufügen und dick cremig schlagen. Zitronenabrieb und restlichen Zitronensaft untermengen.

Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Abwechselnd und zügig mit geschmolzener Butter auf kleinster Stufe unterrühren. Zum Schluss das Olivenöl hinzugeben.

Den Teig gleichmässig in die Formen verteilen. Vorbereitete Äpfel darauf geben und mit einem Löffel etwas platt drücken. Mit den Pinienkernen und Zucker bestreuen.

In den vorgeheizten Backofen geben und während 30 Minuten backen. Die Muffinformen passen kaum auf ein Blech. Deshalb backe ich sie mit Umluft auf 2 Ebenen. Wenn man nach 20 Minuten Backzeit merkt, dass sie unterschiedlich bräunen, die Bleche einmal wechseln.

Herausnehmen und 5 Minuten in der Form ruhen lassen. Anschliessend die Törtchen vorsichtig aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zutaten:

  • 2 kleine Biozitronen (1)
  • 1 kg säuerliche Äpfel, z.B. Boskoop, mit Schale und Kerngehäuse gewogen (800 g)
  • 5 Eier Grösse M (3)
  • 200 g Rohrohrzucker (120 g, original 200 g)
  • 1 Vanillestange (1/2-1)
  • 330 g Weizenmehl Type 550 (200 g)
  • 14 g Backpulver (1/2 Päckchen = 8 g)
  • 170 g Butter, geschmolzen (100 g)
  • 8 Esslöffel fruchtig-mildes Olivenöl (5 Esslöffel)
  • 3 Esslöffel Pinienkerne (2 Esslöffel)
  • 2 Esslöffel Rohrohrzucker (1-2 Esslöffel)
  • etwas Butter und Zucker für die Förmchen

Inspirationsquelle: Alice im kulinarischen Wunderland, Original: “Polettos Kochschule – Mein neuer Grundkurs für Einsteiger”

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