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• Granatapfel Guacamole

Granatapfel Guacamole

Das Thema des Garten-Koch-Event von Dezember lautet Granatapfel. Da hätten meine Zitrusfrüchte mit Granatapfel in Holunderblütengelee von Januar wie die Faust aufs Auge gepasst, aber etwas Neues musste her.

Schnell wurde ich im Netz fündig und entschied mich für die Granatapfel Guacamole. Eine Kombination auf die ich so wohl nie gekommen wäre, die aber eine delikate Abwechslung zum gewohnten Avocado Dip bietet.

Obwohl ich nicht gerne fruchtig und pikant kombiniere, finde ich die Gesamtkomposition hier sehr stimmig. Vor allem gefällt mir die kleine und angenehm fruchtige Geschmacksexplosion im Mund, wenn man auf einen Granatapfelkern beisst.

Granatapfel Guacamole

Das Rezept lässt sich variieren, indem man nach Belieben noch Blauschimmelkäse den Zutaten hinzufügt.

Kann man Korianderkraut wenig abgewinnen, einfach teilweise oder ganz durch Petersilie ersetzen.

Ein Dankeschön an Sus für das interessante Thema.

Granatapfel Guacamole

Zubereitung:

Zwiebel schälen und ganz fein hacken. Confierte Knoblauchzehe mit einer Gabel zerdrücken.

Kerne aus Granatapfel lösen, wie bei Claudia von fool for food beschrieben.

Avocados halbieren, entkernen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch auskratzen. Mit einer Gabel zu Muss zerdrücken. Mit Zwiebeln, Knoblauch und Korianderkraut vermengen. Mit Salz, Chiliflocken und Zitronensaft abschmecken.

2-3 Esslöffel Granatapfelkerne unterheben. Mit Korianderkraut und ein paar Kernen dekorieren.

Passt als Aufstrich zu Fladenbrot und Ciabatta oder als Dip zu Crackers.

Zutaten:

  • 2 reife Avocados
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 confierte Knoblauchzehe
  • frisch gemahlene Chiliflocken
  • Salz
  • 1-2 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 Esslöffel frisch gehacktes Korianderkraut
  • 1/2 Granatapfel

Quelle: pomegranates.org

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• Herzliche Weihnachtsgrüsse!

Das Schneechaos hat nicht nur Luxemburg fest im Griff, sondern hat auch meine Weihnachtsplanung über den Haufen geworfen. Deshalb kommen meine Weihnachtsgrüsse leicht verspätet, aber umso mehr von Herzen.

Ich wünsche allen meinen Lesern, meiner Familie und allen Freunden und Bekannten ein friedliches und entspanntes Weihnachtsfest. Geniesst die Zeit mit euren Lieben!

Die folgenden Bilder geben einen kleinen Eindruck von unserem verschneiten bzw. eingeschneiten Zuhause ;-)

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• Weihnachtliches Gewürzeis

Weihnachtliches Gewürzeis

Schon beim Griesspudding dachte ich mir, dass man die Idee mit der gewürzten Milch auch bei der Eiszubereitung einsetzen kann.

Was liegt da näher, als ein weihnachtlich gewürztes Eis auszuprobieren!

Gerne kann man sich bei den Gewürzen, getrockneten Früchten und Nüssen nach Lust und Laune austoben, die folgende Kombination gefällt mir allerdings besonders gut.

Das Eis schmeckt wunderbar cremig und weihnachtlich. Ein kalter Genuss, der aber das Herz erwärmt!

Weihnachtliches Gewürzeis
ergibt ca. 800 ml nicht gefrorene Eismasse

Zubereitung:

Sahne, Vollmilch, ausgekratzte Vanillestange und Mark in einen Topf geben. Sternanis, Kardamomkapseln und Zimtstange in einem Mörser grob zerstossen und hinzugeben. Alles langsam zum Kochen bringen. Vom Feuer nehmen und 30 Minuten ziehen lassen.

Weihnachtliches Gewürzeis

Eier mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe 1-2 Minuten schaumig schlagen. Zucker löffelweise hinzugeben und rühren bis eine dicke, cremige Masse entsteht.

Gewürzte Sahne-Milchmischung noch einmal kurz erhitzen, durch ein Sieb geben um die Gewürze aufzufangen und auf kleiner Stufe, peu à peu in die cremige Eiermasse rühren. Bio-Orangenöl hinzufügen.

Alles noch einmal passieren und einige Stunden kalt stellen.

Rosinen und Mandeln mit Grand Marnier und Mandarinensaft vermischen und ebenfalls einige Stunden ziehen lassen.

Eismasse in die vorbereitete Eismaschine geben und nach Geräteanweisung fest werden lassen. Kurz vor Ende Rosinen-Mandelmischung hinzufügen. Wenn nötig im Gefrierschrank nach gefrieren lassen.

Reste, wegen den rohen Eiern, so bald wie möglich verbrauchen.

Zutaten:

  • 360 g Schlagsahne
  • 200 g Vollmilch
  • 1 Vanillestange
  • 3 Sternanis
  • 6 Kardamomkapseln
  • 1 Zimtstange
  • 3 sehr frische Eier, M
  • 140 g Rohrohrzucker
  • 4-5 Tropfen Bio-Orangenöl
  • 50 g Rosinen
  • 2 Esslöffel gehackte Mandeln
  • 1 Esslöffel Grand Marnier (oder Rum)
  • 1 Esslöffel frisch gepresster Mandarinensaft (oder Orangensaft)
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• Wunderbare Florentiner

nachgemacht aus “Eischnee & Zitronensaft” von Karin Messerli

Florentiner

Meine Adventszeit fing dieses Jahr höchst erfreulich an.

Ich gehörte zu den ersten, glücklichen Gewinnern der Verlosung von “Valentinas-Adventskalenders” auf Valentinas-Kochbuch.de. Dabei hatte ich doppeltes Glück, denn passend zur Vorweihnachtszeit gewann ich ein Backbuch randvoll mit traumhaften Keksrezepten und da Katharina dermassen schnell beim Versenden war, konnte ich noch in der Adventszeit davon Gebrauch machen.

Das Buch ist übrigens ein kleiner Schatz und eine ausführliche Rezension findet man bei Valentinas-Kochbuch.de. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön und Lob an Katharina, nicht nur für die tolle Idee des Adventskalenders, sondern auch für ihre wertvolle Arbeit im Allgemeinen.

Florentiner haben mich schon lange zum Selbermachen gereizt, da ich mir dachte, dass man aus ihnen sicher mehr herausholen kann, als der oft abgestandene und nichtsaussagende Geschmack der fertig gekauften Ware. Ausserdem kann man beim Selbermachen genau bestimmen wie dick man sie haben möchte. Ich bevorzuge nämlich die saftigen, weichen, etwas dickeren Florentiner.

Ganz toll fand ich auch die Idee bei dem Rezept aus “Eischnee & Zitronensaft”, dass die Masse im Ganzen auf das Backblech gestrichen wird und erst nach dem Schokoladenüberzug in kleine Stücke geschnitten wird. So spart man Zeit und die Florentiner entsprechen ganz meinem Geschmack. Wer es knuspriger mag, kann den Teig natürlich auch in kleine Portionen kreisförmig und dünner auf das Blech streichen.

Wunderbare Florentiner
ca. 40 Stück

Zubereitung:

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Sahne, Butter, Zucker und Honig in einem Topf unter Rühren erhitzen. Temperatur reduzieren. Mandeln, Orangeat/Zitronat und Mehl hinzufügen und weiterrühren bis eine kompakte Masse entsteht.

Diese noch warm auf ein mit Backpapier belegtes Backblech rechteckig ca. 7 mm dünn ausstreichen. Auf der unteren Schiene 10-12 Minuten backen.

Florentiner

In der Zwischenzeit Kuvertüre klein hacken und bei niedriger Temperatur im Wasserbad schmelzen. Wenn 2/3 der Schokolade geschmolzen ist, vom Herd nehmen und rühren bis die restliche Schokolade auch geschmolzen ist.

Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und die Florentiner auf ein Brett oder zweites Backblech umgedreht stürzen. Backpapier abziehen und die glatte Seite mit der geschmolzenen Schokolade bestreichen. Den Überzug antrocknen lassen, dann mit einer Gabel oder einer Teigkarte mit Zackenrand, ein Wellenmuster in die Schokolade ziehen.

Wenn alles trocken ist, die Florentiner mit einem grossen Messer in gewünschte Form schneiden.

Sind sofort geniessbar. Können in einer Dose verschlossen aufbewahrt werden.

Zutaten:
(in Klammern meine, dem Vorratsschrank angepassten Modifikationen)

  • 100 g Schlagsahne
  • 50 g Butter
  • 100 g Zucker (Rohrohrzucker)
  • 2 Esslöffel Akazienhonig
  • 100 g Mandelblättchen und 50 g Mandelstifte (150 g Mandelblättchen)
  • 50 g klein gewürfeltes Orangeat und Zitronat, gemischt (nur Orangeat)
  • 3 Esslöffel Mehl
  • flüssige Schokolade (100 g dunkle Kuvertüre, 55%)

Quelle: “Eischnee & Zitronensaft” von Karin Messerli

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