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Brunnenkresse-Ziegenkäse-Quiche

Seit ich als Kind eine verdorbene Quiche Lorraine gegessen habe, gehören Quiches nicht unbedingt zu meiner Leibspeise. Meistens sind sie mir auch einfach zu deftig und liegen schwer im Magen. Aleksandar hingegen mag sie sehr gerne, so dass ich versuche mich zu überwinden und von Zeit zu Zeit eine Quiche backe.

Diesmal habe ich ein Rezept ausprobiert, das hat sogar mir sehr gut geschmeckt.

Nickys Quicheteig ist eh schon der Knaller – eine wundervolle Alternative zu Blätterteig – und wird hier gekrönt mit einer sehr schmackhaften, aber nicht zu schweren Füllung. Anfangs dachte ich, dass ich viel zu wenig Füllung hätte, sie hat sich aber plötzlich beim Backen, dermassen aufgeplustert, dass sie doch noch die ganze Form ausgefüllt hat.

Die Brunnenkresse könnte geschmacklich, wie auch optisch fast als Spinat durchgehen, aber da ich keine grosse Erfahrung mit Brunnenkresse habe, weiss ich nicht, ob dies normal ist oder sortenabhängig. Auf jeden Fall passte sie hervorragend zum Ziegenkäse.

Ich vermute, es wird nun doch öfters eine Quiche auf unseren Tisch kommen ;-)

Brunnenkresse-Ziegenkäse-Quiche

Brunnenkresse-Ziegenkäse-Quiche
für eine ∅ 24 cm Tarteform

Zubereitung:

Für den Teig Butter klein würfeln und 15-20 Minuten in den Tiefkühler geben. Anschliessend Butter, Quark, Salz und Mehl im Food Processor pulsierend mixen bis der Teig anfängt zusammenzuklumpen.

Herausnehmen, eine Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 15-30 Minuten kühlen.

Für den Belag Zwiebel fein hacken. Brunnenkresse waschen und gegebenenfalls zu dicke Stiele aussortieren. Den Rest grob hacken.

Zwiebel im Olivenöl glasig dünsten. Brunnenkresse hinzugeben und zusammenfallen lassen. Pfeffern und sparsam salzen. Beiseite stellen.

Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eier mit der Milch verschlagen. Mit Muskatnuss, Pfeffer und Salz würzen. Nur sparsam salzen, da der Käse schon salzig ist.

Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine gebutterte Tarteform von ∅ 24 cm damit auskleiden. Mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit sich der Teig beim Backen nicht wellt. Semmelbrösel darüberstreuen, um zu vermeiden, dass die Füllung den Teig aufweicht. Alternativ kann man den Teig auch blindbacken. Dann gedünstete Brunnenkresse gleichmässig darüber verteilen und Käse in grobe Stücke darüber bröckeln. Abschliessend mit Milch-Eier-Mischung begiessen.

In den vorgeheizten Backofen geben und ca. 30 Minuten backen bis der Teig knusprig ist und die Füllung gestockt ist.

Zutaten für den Teig:

  • 100 g kalte Butter
  • 100 g Quark (20-40%)
  • knapp 1/2 Teelöffel Salz
  • 160 g Weizenmehl Type 550

für den Belag:

  • 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 100 g Brunnenkresse
  • Olivenöl zum Braten
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 3 Eier Grösse M
  • 150 g Vollmilch
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 2-3 Esslöffel Semmelbrösel
  • 130 g Ziegenkäse von der Rolle

Quelle: GoodFood / Küchengötter (Quicheteig)

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• maja@work

Oder ist es doch Willi?

Honigbiene beim Sammeln

Diesmal kein Rezept. Der gestrige Ausflug, bei frühsommerlichen Temperaturen hat so gut getan, dass ich euch die Fotos nicht vorenthalten möchte.

Ausserdem, Honig hat ja auch was mit Essen zu tun ;-)

Blühende Hecke

 

Mauerblümchen und "Baumliane"

 

Schloss Vianden (L)

■ Schloss Vianden (L)

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Avocado-Tomaten-Pizza mit Bärlauchpesto und Hibiskussalz

Diese Pizza ist optisch sicher nicht die hübscheste, gehört aber geschmacklich zu meinen allerliebsten, seit ich sie bei Steph entdeckt und das erste Mal nachgemacht habe.

Das Basilikumpesto wurde diesmal durch Bärlauchpesto ersetzt, dessen Knoblaucharoma hervorragend zu den anderen Zutaten passt. Nicht zu unterschätzen ist die frische Säure der Tomaten und des Hibiskussalzes, das auch einen farblichen Akzent setzt.

Das Hibiskussalz habe ich ebenfalls nach Stephs Anleitung gemacht und ich möchte es schon nach kurzer Zeit in meiner Gewürzsammlung nicht mehr missen.

Hibiskussalz

 

Eine wunderbare Pizza, vorzüglich um mit den ersten, wärmeren Sonnenstrahlen genossen zu werden. Da sie recht gehaltvoll ist, empfiehlt sich ein knackiger Blattsalat als Begleitung.

Avocado-Tomaten-Pizza mit Bärlauchpesto und Hibiskussalz
1 grosse Pizza für 2-3 Personen

Zubereitung:

Am Vortag für den Teig Hefe im Wasser auflösen und mit den restlichen Zutaten verrühren. Anschliessend auf der Arbeitsfläche mit den Händen 10 Minuten kneten bis ein glatter Teig entsteht. Wer möchte kann dies auch mit einer Küchenmaschine machen. Teig zur Kugel formen, gut bemehlen und zugedeckt eine halbe Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschliessend über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Wenn ich verpasst habe den Teig am Vortag anzusetzen, verdoppele ich die Hefemenge und lasse den Teig 4-6 Stunden bei Raumtemperatur gehen.

Am Backtag den Teig eine Stunde Raumtemperatur annehmen lassen. Dann kurz durchkneten, 10 Minuten entspannen lassen, gut mit Mehl bestäuben und auf einem Stück Backpapier in Grösse des Backbleches dünn ausrollen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dabei das Backblech direkt auf den Boden des Backofens legen.

Für das Pesto Bärlauch und Walnüsse in der Moulinette pürieren. Olivenöl hinzufügen und aufmixen. Gleichmässig auf den Teigboden verstreichen. Frisch geriebener Parmesan darüber streuen. Kirschtomaten halbieren und auf dem Käse verteilen.

Die Pizza samt Backpapier auf das heisse Backblech schieben und in den Backofen auf untere Einschubhöhe geben.

Temperatur auf 230°C reduzieren und ca. 15 Minuten backen bis sie schön knusprig ist. Falls das Backpapier zu dunkel wird, nach einigen Minuten unter der Pizza herausziehen.

Avocado halbieren, entsteinen und schälen. In Scheiben schneiden und die fertig gebackene Pizza damit belegen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und Hibiskussalz bestreuen.

Zutaten für den Teig:

  • 250 g Weizen- oder Hartweizenmehl
  • 1/2 Teelöffel Trockenhefe oder 5 g Frischhefe
  • 5 g Salz
  • 25 g Olivenöl
  • 150 g Wasser

für den Belag:

  • 1 kleiner Bund (30 g) Bärlauch
  • 30 Walnusskerne, ohne Fett in einer Pfanne geröstet
  • 50 g Olivenöl
  • Parmesan
  • eine Handvoll Kirschtomaten
  • 1 Avocado
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Hibiskussalz

Selbstgemachtes Hibiskussalz:
15 g Hibiskusblüten (z.B. aus dem Teeladen) in der Kaffeemühle fein mahlen. Von 100 g grobem Meersalz 2-3 Esslöffel dazugeben und kurz mit mahlen, damit das Puder sich besser aus der Mühle löst. Mit dem restlichen Meersalz vermischen und in einem Schraubglas aufbewahren. Wegen seiner frischen Säure passt es hervorragend zu Avocado, Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Frischkäse, Spargel, Rucola, …

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

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Spaghettini mit rotem Pesto von gerösteter Paprika

Nun kenne ich mich schon so lange und kann mich dennoch selbst überraschen. Obwohl ich eigentlich keine dünnen Spaghetti mag, verguckte ich mich spontan in das Foto auf “What did you eat?”. Auch das Rezept, ursprünglich von “Food and Wine”, klang vielversprechend und so machte ich mich ans Nachkochen.

An die ultradünnen Capellinni wagte ich mich dann doch nicht ran und entschied mich für die nicht ganz so dünnen Spaghettini. Eine gute Wahl, denn das Gericht hat mir ohne Wenn und Aber vorzüglich geschmeckt und wird ganz sicher, genau so noch öfters auf unseren Tisch kommen.

Das Paprikapesto ist überaus aromatisch und nicht ganz so gehaltvoll wie ein klassisches Pesto. Es lässt sich problemlos vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren, so dass man nach einem anstrengenden Tag, mit minimalem Aufwand eine schmackhafte und glücklich machende Pasta haben kann.

Dieses Pastagericht schreit förmlich nach Parmesan und sogar ich, die meistens ohne auskommt, musste zugeben, dass es erst durch eine gute Portion frisch geriebenen Parmesan perfekt wurde.

In jeder Hinsicht ein empfehlenswertes Gericht.

Auch bei “Alice im kulinarischen Wunderland” gab es vor kurzem ein Rezept mit dünner Pasta, das voll meinen Geschmack getroffen hat: Cappellini mit Lauch, Erbsen und Safran.

Spaghettini mit rotem Pesto von gerösteter Paprika
2 grosse Portionen

Zubereitung:

Paprika unter dem Grill im Backofen rösten, bis die Schale schwarz wird und Blasen wirft, bzw. aufreisst. Dabei 1-2 Mal wenden. In eine Schüssel geben und zugedeckt ein paar Minuten ruhen lassen, damit man sie anschliessend besser schälen kann.

In der Zwischenzeit Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten, bis sie leicht Farbe angenommen haben. Zum Abkühlen zur Seite stellen.

Die leicht abgekühlten Paprikas von der Schale und dem Innenleben befreien und grob zerteilen. Zusammen mit Pinienkernen, Knoblauch und Basilikumblätter im Food Processor pürieren. Öl hinzufügen und cremig aufmixen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Spaghettini in reichlich Salzwasser bissfest garen. Abgiessen und eine Tasse Kochwasser auffangen. Nudeln mit dem Pesto vermischen und gegebenenfalls mit etwas Kochwasser verdünnen.

Mit einer grossen Portion fein geriebenem Parmesan anrichten und geniessen.

Zutaten:

  • 3 rote Paprika
  • 2 Esslöffel Pinienkerne
  • 2 confierte Knoblauchzehen
  • eine gute Handvoll Basilikumblätter
  • 50 g (60 ml) bestes Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 300 g Spaghettini
  • frisch geriebener Parmesan

Quelle: What Did You Eat? / Food & Wine

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