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herrlich aromatisches Konfekt zum 4. Advent

Dalwhinnie-Whisky Kugeln und Matcha-Grüntee Kugeln mit Bergamotte

Diese Kugeln sind grossartig, das Rezept ist unkompliziert und das Resultat beeindruckend. Lediglich das Formen braucht etwas Zeit, hat man den Dreh aber erst einmal raus, geht auch das schnell von der hand.

Als Inspirationsquelle dienten mir die “Bourbon Balls” die sich mir, fotogen wie sie sind, förmlich zum Nachmachen aufdrängten.

Das Rezept lässt sich einfach variieren, so kam mir die Idee gleich zwei Sorten zu machen. Einmal mit schottischem Whisky und Cashewnüsse und einmal mit Matcha Grüntee, Pistazien und Bergamotte-Öl.

Matcha Pulver

Dalwhinnie Whisky

Dalwhinnie ist ein weicher, leicht fruchtiger Single Malt, interessant wäre auch ein Oban-Whisky (würzig, malzig, zart torfig) oder ein Balvenie-Whisky (nussig, süss), um nur einige zu nennen. Es ist einleuchtend, dass die Qualität der Kugeln abhängig ist von der Qualität des Whiskys.

Dalwhinnie-Whisky Kugeln

Dalwhinnie-Whisky Kugeln

Zubereitung:
ergibt ca. 45 Stück

Die Cashewnüsse in einer Pfanne bei mittlerer Hitze leicht rösten. Abkühlen lassen und anschliessend fein hacken.

Die Kekse im Zerkleinerer (Moulinette) fein zermahlen und mit den Cashewnüssen, dem gesiebten Puderzucker und Kakaopulver und dem Mark der Vanillestange vermischen.

Sirup und vorerst 60 ml Whisky unterrühren. Die Masse soll krümelig sein, beim Zusammenpressen aber nicht zerfallen. Ist sie zu trocken noch etwas Whisky hinzufügen.

Von der Masse mit einem Teelöffel etwas abstechen und mit den Fingerspitzen rund formen.

Formen der Kugeln

Zwei Esslöffel Puderzucker in einen tiefen Teller sieben. Mehrere Kugeln hineingeben und den Teller hin und her rütteln. So werden die Kugeln gleichmässig und mühelos mit Puderzucker ummantelt.

Mindestens 1-2 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Rechtzeitig vor dem Verzehr herausnehmen.

Matcha-Grüntee Kugeln mit Bergamotte

Matcha-Grüntee Kugeln mit Bergamotte

Zubereitung:
ergibt ca. 40 Stück

Die Pistazienkerne fein hacken.

Etwas Wasser aufkochen und einige Minuten abkühlen lassen. 50 ml abmessen und mit 1 Teelöffel Matcha-Pulver verrühren.

Die Kekse im Zerkleinerer (Moulinette) fein zermahlen und mit den Pistazienkernen, dem gesiebten Puderzucker und dem Mark der Vanillestange vermischen.

Den Sirup mit dem Bergamotte-Öl und ungefähr die Hälfte des angerührten Matcha-Pulver hinzugeben und verrühren. Soviel Flüssigkeit zufügen bis eine krümelige Masse entsteht die beim Zusammenpressen nicht zerfällt.

Von der Masse mit einem Teelöffel etwas abstechen und mit den Fingerspitzen rund formen.

Zwei Esslöffel Puderzucker mit einem halben Teelöffel Matcha-Pulver in einen tiefen Teller sieben. Mehrere Kugeln hineingeben und den Teller hin und her rütteln. So werden die Kugeln gleichmässig und mühelos mit Puderzucker ummantelt.

Matcha-Grüntee Kugeln mit Bergamotte

Matcha-Grüntee Kugeln mit Bergamotte

Mindestens 1-2 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Rechtzeitig vor dem Verzehr herausnehmen.

Zutaten für die Dalwhinnie-Whisky Kugeln:

  • 80 g Cashewnüsse
  • 220 g Vollkornkekse oder Butterkekse
  • 40 g Rohrohr-Puderzucker
  • 2 Esslöffel Kakaopulver
  • 1 Vanillestange
  • 1 1/2 Esslöffel Sirup
  • 60-70 ml Dalwhinnie-Whisky
  • 2 Esslöffel Puderzucker zum Wälzen

Zutaten für die Matcha-Grüntee Kugeln mit Bergamotte:

  • 40 g Pistazienkerne ungesalzen
  • 220 g Vollkornkekse oder Butterkekse
  • 40 g Rohrohr-Puderzucker
  • 1 Vanillestange
  • 1 1/2 Esslöffel Sirup
  • 50 ml Wasser
  • 1 Teelöffel Matcha-Pulver
  • 4-5 Tropfen Bergamotte-Öl
  • 2 Esslöffel Puderzucker und
  • 1/2 Teelöffel Matcha-Pulver zum Wälzen

Inspirationsquelle: Joy of Baking

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Chocolate brownies

Wirklich geplant war dieser Beitrag nicht und Brownies sind sicherlich nicht das originellste Rezept zum Posten oder gar zur Teilnahme eines Blog-Events. Und Brownie-Backneuling bin ich auch noch!

Aber als ich das erste Stück von meinen ersten selbst gebackenen Brownies im Mund hatte, dachte ich “das ist Futter für die Seele” und erinnerte mich an den Aufruf des gleichnamigen Blog-Events.

Angefangen hat alles mit einem Spontan-Besuch meiner Schwester, die ein wahrer Süssschnabel ist und ich mich demzufolge kurzfristig entschloss schnell noch etwas Süsses zu zaubern. Irgendwo hatte ich aufgeschnappt, dass Brownies schnell zubereitet sind und sich allgemeiner Beliebtheit erfreuen. Um keine zusätzliche Zeit mit Rezeptsuche zu verlieren, nahm ich einfach eins von den Backseiten meines Vertrauens, in diesem Fall Joy of Baking und entschied mich für die Chocolate Brownies.

Diese Brownies haben einen Schokoladenüberzug und um das Ganze zusätzlich aufzumotzen, bestreute ich die Glasur mit einer Mischung aus Himalayasalz und Rosenblütenzucker, was nicht nur toll ausschaut sondern auch geschmacklich das i-Tüpfelchen ist. Natürlich funktioniert es auch mit normalem Salz und Zucker. Ansonsten reduzierte ich noch um einiges die Zuckermenge für den Teig, das bei amerikanischen Rezepten nie schaden kann.

Hat man wie ich keine Brownie-Backform, kann man auch eine viereckige Auflaufform, z.B. aus Glas verwenden, die ungefähr der im ursprünglichen Rezept angegebenen Fläche entspricht. (Joy of Baking: 20x20cm = 400 cm², meine Form 24x15cm = 360 cm²)

Die Brownies sind schnell gemacht, schmecken ultra lecker und meine Schwester war begeistert. Und ganz nebenbei habe ich ein Beitrag für den Blog-Event “SOULFOOD – Futter für die Seele” produziert.

Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)

Brownies

Zubereitung:
für eine 20x20cm Backform

Das Mehl sieben mit dem Salz vermischen und beiseite stellen.

Die Form buttern und zuckern und wer auf Nummer sicher gehen möchte, die Form der Breite nach mit Backpapier auslegen, so dass das Papier an zwei Seiten überhängt. So kann man den Kuchen nach dem Backen an den überhängenden Teilen einfach herausheben.

Den Backofen auf 165°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Schokolade in kleine Stücke brechen und zusammen mit der Butter in einer mittelgrossen Schüssel im Wasserbad schmelzen.

Von der Kochstelle nehmen, den Zucker zufügen und umrühren. Dann das Mark der Vanillestange und die Eier eins nach dem anderen unterrühren. Zum Schluss das gesiebte Mehl und Salz unterheben.

In die Backform umfüllen, in den Ofen stellen und 25 Minuten backen. Vorsicht, nicht zu lange backen, denn Brownies sollen ja bekanntlich innen noch feucht sein. Bei der Stäbchenprobe sollten noch einige Krümel sichtbar sein.

Aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten in der Form ruhen lassen und anschliessend auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Für den Überzug die Schokolade zusammen mit der Milch im Wasserbad oder in der Mikrowelle auf kleiner Stufe schmelzen. Umrühren, leicht abkühlen lassen und über die Brownies streichen. 10-15 Minuten ruhen lassen, danach den Rosenblütenzucker und das Salz vermischen und über die Schokoladenglasur streuen.

Wenn die Glasur fest ist, in kleine Würfel schneiden und geniessen.

Zutaten:

  • 120 g dunkle Schokolade
  • 113 g Butter
  • 120 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Vanillestange
  • 2 Eier (L), Zimmertemperatur
  • 95 g Weizenmehl
  • 1/4 Teelöffel Salz

für den Überzug:

  • 50 g Vollmilchschokolade
  • 40 ml Milch
  • 1 Esslöffel Rosenblütenzucker oder feiner Rohrohrzucker
  • 1/4 Teelöffel Himalayasalz gemahlen oder Fleur de sel

Inspirationsquelle: Joy of Baking

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nach einem Rezept von Cornelia Poletto

Polettos Wildbolognese

Wie aus Spaghetti Bolognese ein Festmahl wird.

Mein Mann vergöttert die Spaghetti Bolognese meiner Mutter und so sehr ich mich auch bemühe, meine Sauce Bolognese kann da, aus der Sicht meines Mannes, nicht mithalten.

Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und jedes Bolognese Rezept das mir in die Hände fällt wird genau unter die Lupe genommen ob es Potential hat die Gunst meines Mannes zu erlangen.

Diesbezüglich hinterliess das Rezept “Ragù alla bolognese” von Cornelia Poletto aus ihrem Buch “Mein Grundkurs für Einsteiger” einen Hoffnungsschimmer bei mir. Sie stellt ihr Grundrezept mit Rinderhack bzw. gemischtes Hackfleisch vor und dazu zwei Variationen. Einmal mit Lammfleisch und einmal mit Wildfleisch. Als besonderer Tipp von ihr, gilt für alle Fleischsorten, das Hackfleisch unbedingt durch die gröbste Scheibe des Fleischwolfes drehen.

Ich entschied mich für die Wildfleischversion, zumal so kurz vor Weihnachten es kein Problem darstellen sollte welches zu bekommen und ich hoffte zudem auf Pluspunkte von meinem Mann für Originalität. Denn im Rezept standen noch so lustige Zutaten wie Portwein und Pflaumenmus!!

Im Supermarkt angelangt wurde ich schnell fündig und erstand Rehfleisch (frz.: chevreuil) und Hirschkuhfleisch (frz.: biche). Allerdings konnte man mir das Fleisch dort nicht durch den Wolf drehen (Strafe muss sein, geht man nicht zu dem Metzger seines Vertrauens!!), aber das erledigte ich dann eben zuhause. Leider habe ich nur eine mittlere Scheibe, so dass ich die Hälfte des Fleisches mit dem Messer in ganz kleine Würfel schnitt und den Rest durch den Fleischwolf jagte.

Soweit zur Vorgeschichte.

Das Gericht hat mir sehr gut gefallen und es lohnt sich diese Bolognese auszuprobieren. Die Anweisungen von Cornelia Poletto sind klar verständlich und leicht nachvollziehbar. Die Sauce ist mir eventuell ein Tick zu wenig tomatig, aber damit kann man leben.

Tja… und was meinte mein Mann?! Als Edel-Bolognese perfekt, aber die von meiner Mutter wäre doch die Beste! Affaire à suivre…

Ragù alla bolognese mit Wildfleisch von Cornelia Poletto
für 4-5 Personen

Zubereitung:

Das Fleisch durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes drehen oder mit dem Messer in sehr kleine Würfel schneiden und leicht durchhacken.

Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein hacken. Das restliche Gemüse putzen bzw. waschen und in kleine Würfel schneiden.

Die Wacholderbeeren und Pimentkörner in ein Gewürzsäckchen geben. Ich benutze hierfür einen Papier-Teefilter, den ich mit einem Rouladenfaden zubinde.

In einem grossen Topf die Butter und das Öl erhitzen. Die Schinkenscheibe kurz darin anbraten und das Hackfleisch hinzugeben. Unter Rühren anbraten, bis eventuell entstandene Flüssigkeit verdampft ist.

Das Gemüse hinzufügen und einige Minuten mitbraten.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Tomaten hinzugeben sowie die Kräuter, das Lorbeerblatt und das Gewürzsäckchen. Umrühren und den Wein und den Porto hinzugiessen.

Zugedeckt 1 Stunde bei schwacher Hitze köcheln lassen. Regelmässig umrühren und wenig nötig etwas Brühe oder Wasser angiessen.

Zum Schluss die Schinkenscheibe und das Gewürzsäckchen entfernen und die Sauce nochmals mit Salz und Pfeffer, sowie mit dem Pflaumenmus und Balsamico-Essig abschmecken. Mit Tagliatelle, Linguine oder Spaghetti anrichten.

Zutaten:

  • 400 g Hirschfleisch (für Ragout)
  • 400 g Rehfleisch (für Ragout)
  • 4 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 mittelgrosse Möhren
  • 4 Stiele vom Staudensellerie
  • 1 Esslöffel Butter
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 dicke Scheibe roher Schinken (ca. 100 g)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • je ein Esslöffel getrockneter Thymian und Rosmarin (ich hatte keinen frischen mehr im Garten)
  • einige Blätter frischer Salbei (der trotzt noch der Kälte im Garten)
  • 1 Lorbeerblatt
  • ein paar Wacholderbeeren und Pimentkörner (Gewürznelken wären sicher auch ganz nett, werden aber nicht im Rezept erwähnt)
  • 1 Dose Tomaten in Würfel (500 ml)
  • 250 ml trockener Rotwein
  • 100 ml roter Portwein (Porto)
  • 1-2 Esslöffel Pflaumenmus, am besten das selbst gemachte mit Schoko ;-)
  • 1-2 Esslöffel alter Balsamico-Essig

Quelle: Polettos Kochschule – Mein Grundkurs für Einsteiger von Cornelia Poletto

Eine weitere Rezept-Variation findet man in Cornelia Polettos Buch „Polettos Kochschule“ unter dem Namen „Pappardelle mit Wildbolognese und Pfifferlingen“, wo zum Schluss noch in Butter geschwenkte Pfifferlinge über die angerichteten Nudeln kommen.

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Blätterteigpastete mit weissem Hähnchen-Ragout

Paschteit

Ein Klassiker aus der luxemburgischen Küche mit Kindheitserinnerung.

Wie so oft hat Aurélie von “Aux délices d’Aurélie” mich inspiriert und ihr Beitrag mich auf die Idee gebracht wieder ein typisch luxemburgisches Gericht zu posten.

“Paschtéit” wie es in der Landessprache genannt wird, heisst übersetzt “Pastete” und wird in Luxemburg auch als “Bouchée à la Reine” oder “Vol au vent” bezeichnet. Auf Deutsch wird es mit “Königinpastete” übersetzt.

Das Gericht ist in Luxemburg sehr verbreitet, man findet es praktisch in jedem Restaurant, meistens mit Pommes und Salat als Beilage, oder auch als Fertiggericht beim Metzger und Feinkosthändler. Die Qualität ist aber nicht immer zufriedenstellend.

Bei uns zuhause war “Paschtéit” der Vorspeisen-Klassiker an Festtagen oder zu besonderen Anlässen.

Wie so oft gibt es auch bei diesem Gericht unterschiedliche Zubereitungsmöglichkeiten, nicht nur länderspezifisch, sondern auch innerhalb einer Region, so auch in Luxemburg. Ich möchte hier ein Rezept vorstellen, wie es schon meine Mutter und Grossmutter gekocht hat und ich es auch in anderen Familien kennengelernt habe. Das heisst ich benutze für die Füllung ausschliesslich Geflügelfleisch und nicht zusätzlich Kalbfleisch und Kalbsbries. Gemüseeinlagen, ausser den Pilzen, kennt man bei der luxemburgischen Version gar nicht.

Die ungefüllten Blätterteigpasteten kann man hier an jeder Ecke fertig kaufen, entweder frisch beim Bäcker oder abgepackt im Supermarkt. Sogar meine Oma hat sie nie selbst hergestellt. Aus Neugierde wollte ich den Versuch starten und zumindest mit gefrorenem Blätterteig die Pasteten das erste Mal frisch zubereiten. Das hat sich geschmacklich sicher gelohnt, ist optisch aber noch ausbaufähig ;-)

Paschtéit – Bouchée à la Reine

Paschtéit

Zubereitung:
für 4 Personen als Vorspeise oder 2-3 als Hauptspeise

Kochen des Hähnchens:

Das Suppengemüse putzen, waschen, die Zwiebel schälen und alles in grobe Stücke teilen. Das Hähnchen unter fliessendem kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier etwas trocken tupfen. Eventuell das Fett am Schwanzende abschneiden.

Geflügelbrühe

Geflügelbrühe

Das Hähnchen mit dem vorbereitetem Gemüse in einen grossen Topf geben. Die Gewürze und das Salz hinzufügen und mit Wasser auffüllen bis das Hähnchen ganz bedeckt ist. Das Ganze aufkochen lassen und zugedeckt bei mittlerer Hitze leicht sprudelnd 1-1,5 Stunden kochen lassen, bis das Fleisch sich leicht von den Knochen löst.

Das Hähnchen aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Brühe durch ein Sieb geben und beiseite stellen.

Backen der frischen Blätterteigpasteten:

Den gefrorenen Blätterteig nach Packungsangabe auftauen lassen.
Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Damit die Pasteten gut hochgehen beim Backen, habe ich drei und nicht nur zwei Scheiben Teig übereinander gelegt. Normalerweise nimmt man jetzt zwei unterschiedlich grosse Ausstechringe, der Grosse für die Pastete ausszustechen und mit dem kleineren definiert man den Deckel. Da ich keinen Ausstecher habe der gross genug ist, schnitt ich die Teigplatten mit einem scharfem Messer in Form (zuerst quadratisch, dann stutzte ich leicht die so entstandenen Ecken) und mit einem kleinen Ausstecher markierte ich die Öffnung, bzw. den Deckel indem ich versuchte nur die obere Teigplatte durchzustechen.

Blätterteigpastete selbstgemacht

Blätterteigpastete selbstgemacht

Die Pasteten mit Eigelb bestreichen und 20-30 Minuten backen. Sie sollten nicht zu dunkel werden, die Temperatur eventuell zum Schluss reduzieren.

Ist die Füllung bereit können die Pasteten sofort gefüllt werden, ansonsten aus dem Ofen nehmen und später wieder aufwärmen, oder im etwas früher ausgeschalteten Ofen bereit halten.

Nimmt man fertige Pasteten zum Füllen, braucht man diese nur 10-15 Minuten bei 160°C (oder nach Packungangabe) im Ofen zu erwärmen.

Zubereitung der Füllung:

Das abgekühlte Hähnchenfleisch vom Knochen lösen und die Haut, Fett und unschönen Stellen entfernen. Das Fleisch nach Lust und Laune in kleine oder gröbere Stücke schneiden oder rupfen. Ich mag es mittelfein und zerrupft.

Hähnchenfleisch zerkleinert

Weisse Champignons in Scheiben

Die Champignons in Scheiben schneiden.

Für die Sauce eine Art Béchamel zubereiten. Ich mache das ohne Fett wie folgt: Das Mehl in einem Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren rösten, bis es anfängt angenehm zu duften, dann sofort die kalte Milch hinzu schütten und gut mit dem Schneebesen verrühren. Etwas Brühe und den Wein hinzufügen. Jetzt nach und nach soviel Brühe angiessen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wird es zu dünnflüssig, kann man mit Speisestärke (verrührt mit etwas Sahne) zusätzlich eindicken.

Einige Minuten unter stetigem Rühren leicht köcheln lassen, damit der Mehlgeschmack verschwindet. Dann das Fleisch und die Champignons hinzugeben, mit einem Holzlöffel verrühren und einige Minuten unter Rühren köcheln lassen, bis das Fleisch heiss ist und die Champignons gar sind. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und wer mag fügt etwas Zitronensaft hinzu.

Von den aufgewärmten Pasteten die Deckel abschneiden, wenn nötig ein wenig aushöhlen und etwas von der Füllung hineingeben.

Der Rest der Füllung separat reichen. Als Beilage mag ich persönlich sehr gerne Reis und einen grünen Salat, andere gängigen Beilagen sind Kartoffelkroketten, Nuss-, oder Herzoginkartoffeln und als Gemüse Erbsen mit Möhren.

Zutaten:

für das Kochen des Hähnchens:

  • 1 Hähnchen (ca. 1 kg), wenn möglich Bio-Qualität
  • Suppengemüse (z.B. 1 Lauchstange, 1 Zwiebel, 1 Möhre, Sellerieblätter, 4-5 Stiele Petersilie)
  • einige Pfefferkörner, Pimentkörner, Gewürznelken
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 1 Esslöffel Salz
  • Wasser

zusätzlich für die Füllung:

  • 4-5 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 200 ml kalte Milch
  • 400 g frische weisse Champignons (bitte keine aus der Dose!)
  • 200 ml trockener Weisswein, z.B. ein Riesling von der Mosel
  • Hühnerbrühe (vom Kochen des Hähnchens)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer und Muskatnuss
  • Zitronensaft frisch gepresst

für die Blätterteigpasteten:

  • 4 fertige Blätterteigpasteten oder:
  • 1 Packung Blätterteigscheiben tiefgefroren (sehr lecker: Bio Dinkel-Vollkornblätterteig)
  • 1 Eigelb
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