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(Auberginensalat – als Falafel Beilage, Dipp, Aufstrich oder Sauce)

Orientalischer Melanzanisalat

Melanzanisalat kenne ich aus Wien. Mein Lieblings-Falafellokal “Maschu Maschu” im Wiener Bermuda Dreieck – habe hier davon berichtet – bietet ihn als Beilage/Sauce an und ich bin immer wieder hin und weg von dem köstlichen, weichen, fast cremigen Salat.

Die Bezeichnung Salat mag etwas irreführend sein, wenn man das Gericht nicht kennt und man würde es eher als eine Art grober Aufstrich bezeichnen.

Wesentlich häufiger im Netz findet man die pürierte Version (z.B. aus der griechischen Küche), wobei die Melanzani im Ganzen im Ofen gegrillt werden und das Gericht trotz seiner musartigen Konsistenz noch als Salat bezeichnet wird.

Aber zurück zur orientalischen Variante, die mich bei Maschu Maschu immer wieder so in Entzücken versetzt, dass ich den Salat unbedingt nachmachen wollte. Leider fand ich kein passendes Rezept, so dass ich aus der Erinnerung heraus und mit viel Improvisation versucht habe den Salat zu rekonstruieren.

Das Ergebnis kommt schon sehr nahe an den Melanzanisalat von “Maschu Maschu” heran, leider fehlen mir jetzt noch die leckeren Falafelbällchen und das traumhafte Hummus und Techina um das Ganze perfekt zu machen.

Tja, man ist wohl nie absolut zufrieden ;-)

Orientalischer Melanzanisalat, fast wie bei Maschu Maschu

Zubereitung:

Die Melanzani putzen und in 2 cm lange Würfel schneiden. Mit etwas Salz vermischen und Flüssigkeit ziehen lassen.

Die Paprikaschoten putzen, mit einem Sparschäler schälen und klein schneiden.

Die Schalotten schälen, der Länge nach halbieren und in dünne Ringe schneiden.

Den Knoblauch ebenfalls schälen und in feine Scheiben schneiden.

Etwas Öl in einer grossen Pfanne erhitzen und die abgetropften und mit Küchenpapier trockengetupften Melanzaniwürfel rundherum scharf anbraten. Die Hitze reduzieren und weich dünsten. Aus der Pfanne nehmen und auf ein Stück Küchenpapier geben, um überschüssiges Fett aufzusaugen.

Die Paprikastücke ebenfalls in etwas Öl anbraten, die Hitze reduzieren, Schalotten und Knoblauch hinzufügen und alles weich dünsten. Die Melanzaniwürfel und Tomaten hinzugeben und alles zusammen kurz erhitzen. Salzen und Pfeffern.

Mit Rotweinessig, Honig, Kreuzkümmel, Koriandersamen und Pfefferminze abschmecken und 2 Esslöffel gutes, kräftiges Olivenöl unterrühren.

Abkühlen lassen und einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Vor dem Verzehr Raumtemperatur annehmen lassen.

Als Salat, Dipp, Sauce oder Brotaufstrich geniessen.

Zutaten:

  • 2 grosse Melanzani (Auberginen)
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 3 Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • Pflanzenöl zum Anbraten
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 1-2 Esslöffel Rotweinessig
  • etwas Honig
  • Kreuzkümmel und Koriandersamen, gemahlen oder frisch gemörsert
  • Pfefferminze getrocknet oder frisch gehackt
  • 2 Esslöffel gutes Olivenöl
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Himmlische kleine Käsekuchen-Verführungen mit Karamellgeschmack!

Mini Dulce de Leche Cheesecakes

Diese Mini-Kuchen hatte ich kurz vor unserem Urlaub für das alljährliche Nachbarschaftsgrillfest zubereitet, kam aber nicht mehr dazu es zu verbloggen.

Ich bin ein grosser Fan von den cremigen, amerikanischen Käsekuchen und das Ganze kombiniert mit einem leichten Karamellgeschmack und man fühlt sich wie im Paradies! Das fanden übrigens auch die Nachbarn. Die Kuchen lassen sich gut vorbereiten und sind auf Festen eine leckere Augenweide.

Bei amerikanischen Käsekuchen gibt es prinzipiell zwei Sachen zu beachten. Erstens sollten alle Zutaten für die Füllung Zimmertemperatur aufweisen, also unbedingt alles rechtzeitig bereitstellen, und zweitens die Masse auf kleiner Stufe so wenig wie möglich rühren, nur gerade solange bis eine homogene Masse entstanden ist. Somit ist ein kompakter und cremiger American Cheesecake garantiert.

Damit er beim Backen nicht einreisst, bäckt man den Kuchen im Wasserbad bei nicht zu hoher Temperatur und lässt ihn schonend abkühlen. Trotzdem lassen sich kleine Risse nicht immer vermeiden, die kann man mit einem kleinen Topping aber gut verstecken ;-)

Dulce de Leche findet man nicht unbedingt in jedem Laden um die Ecke, es lässt sich aber leicht selbst herstellen, vor allem mit der Backofenmethode von David Lebovitz. Hierbei gezuckerte Kondensmilch mit einer Prise Salz in eine Glasschüssel geben, gut mit Alufolie verschliessen und in eine grössere Form stellen. Warmes Wasser angiessen und im Wasserbad im Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze 60-75 Minuten “backen”. Falls nötig warmes Wasser hinzugiessen.

Mini Dulce de Leche Cheesecakes
für ca. 30 Stück (Silikon-Mini-Muffinform)

Mini Dulce de Leche Cheesecakes

Zubereitung:

Für die Böden die Vollkornkekse im Mixer fein mahlen und mit der geschmolzenen Butter verrühren. Gleichmässig in die Förmchen verteilen und gut fest drücken. Das geht sehr gut z.B. mit dem Stössel eines Steinmörsers. Zum Festwerden die Form mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.

Für die Füllung den Frischkäse, die Speisestärke und das Innere der Vanillestange 1 Minute mit dem Handmixer auf kleiner Stufe verrühren. Die Eier nacheinander hinzufügen und jedes Mal 20 Sekunden lang rühren. Zum Schluss das Dulce de Leche hinzugeben und nur so lange verquirlen bis eine homogene Masse entstanden ist.

Diese auf die gekühlten Böden gleichmässig und randhoch verteilen.

Die Muffin-Förmchen in ein hohes Backblech stellen, heisses Wasser angiessen und bei 150°C Umluft 18-20 Minuten im Wasserbad backen. Die Kuchen sind fertig, wenn die Oberfläche trocken ist, sie beim Rütteln aber noch leicht schwabbeln. Ausschalten und das Gebäck bei geöffneter Ofentür im Backofen etwas abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter gänzlich auskühlen lassen. Anschliessend vorsichtig aus der Form nehmen und einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

2-3 Stunden vor dem Servieren, für das Topping das Dulce de Leche mit der Milch vorsichtig in der Mikrowelle weich werden lassen. Salz und etwas geriebene Tonkabohne unterrühren. Mit einem kleinen Löffel auf die Cheesecakes verteilen und mit den Himbeeren verzieren. Noch einmal kurz kalt stellen und dann endlich geniessen!

Zutaten für die Böden:

  • 150 g Vollkornkekse
  • 80 g Butter geschmolzen

für die Füllung:

  • 600 g Doppelrahm Frischkäse, Zimmertemperatur
  • 3 Eier, Zimmertemperatur
  • 1 Vanillestange
  • 1 Esslöffel Speisestärke
  • 125 g Dulce de Leche, Zimmertemperatur

für das Topping:

  • 125 g Dulce de Leche
  • 3-4 Esslöffel Vollmilch
  • 1 Prise Salz
  • Tonkabohne
  • 150 g Himbeeren

Inspirationsquelle: crockyblog und bon appétit

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Mein kulinarischer Reisebericht.

Es gibt reichlich faszinierende Reiseziele, aber nur wenige verleiten einen zum Dableiben. Wien hat mich vor fast 20 Jahren plötzlich und unerwartet in seinen Bann gezogen und ich blieb 5 Jahre dort. Zeit genug es dermaßen in mein Herz zu schliessen, dass ich sooft es nur geht dorthin zurückkehre, wenn auch nur wie diesen Sommer, als Besucher.

Der diesjähriger Aufenthalt in Wien, war der erste seit Bestehen meines Blogs, somit sah ich vieles mit neuem und intensiverem Interesse.

Hier nun meine ganz persönlichen Highlights:

1. Café Central (1. Bezirk, Ecke Herrengasse/Strauchgasse)

Das Wiener Kaffeehaus ist ein Stück Tradition an das man sich gewöhnen könnte. Hier ist es durchaus erlaubt bei nur einer Melange und zahlreichen Gratiszeitungen den halben Tag zu verbringen. Nicht dass ich es bei einem Getränk belassen könnte, dafür schmeckt mir der Wiener Kaffee zu gut und die Vitrinen locken mit den feinsten hausgemachten Süssspeisen.
Für mich das schönste Kaffeehaus ist das Café Central. Hier stimmt alles: der beeindruckende Säulensaal, der Service und die hohe Qualität von Speisen und Getränke.

Café Central Torte und Kaiserschmarren

Sehr empfehlenswert ist die “Café Central Torte”, die man auch in einer Buchenholzkiste verpackt zum Mitnehmen erwerben kann. Beachtlich ist die Portionsgrösse vom Kaiserschmarren!

Alternativen:

  • Von nicht minderer Qualität und mit einer wundervollen, grosszügigen Terrasse ausgestattet ist das Café Landtmann (1. Bezirk, Dr. Karl Lueger-Ring 4). Die Mehlspeis-Vitrine ist ein Traum und sich zu entscheiden eine Qual!
  • Café Prückel (1. Bezirk, Stubenring 24)
  • Café Hawelka (1. Bezirk, Dorotheergasse 6)
  • Café Sperl (6. Bezirk, Gumpendorferstrasse 11)

2. Maschu Maschu (1. Bezirk, Rabensteig 8 und 7. Bezirk, Neubaugasse 20/Ecke Lindengasse)

“The Best Falafel in Town” und das ist nicht übertrieben. Zum Mitnehmen oder da essen, die Kichererbsen-Bällchen mit exzellentem Hummus, Techina und Melanzanisalat sind der absolute Hammer. Sehr empfehlenswert und preiswert ist das Pita Falafel und für den Riesenhunger die Falafel Platte. Das i-Tüpfelchen bildet die Limonana, selbsgemachte Zitronenlimonade mit Nanaminze, davon konnte Aleksandar nicht genug bekommen ;-)

Limonana & Pita Falafel

3. Zanoni & Zanoni (1. Bezirk, Lugeck 7)

Die Qualität der Wiener Eissalons ist grundsätzlich sehr hoch, hat doch das Eismachen und -essen Tradition hier. Das Eis wird meistens in die Tüten oder Becher gespachtelt und nicht gekugelt. Man kann sich förmlich Reinkuscheln in die weiche Eismasse beim Essen, vor allem wenn man es in der Tüte bestellt. Der Nachteil ist, dass man sich beim Schlecken beeilen muss, sonst hat man schnell nur noch einen (wenn auch leckeren) Eis-Shake.
Mein persönlicher Favorit ist Zanoni & Zanoni am Lugeck. Das Eis ist perfekt, die Sortenauswahl überschaubar und die Portionen riesig. Ich schaffe kaum die kleinste Tüte. Schön ist auch die grosse Terrasse, wenn man mal was Grösseres konsumieren möchte.

Sehr beliebt sind auch folgende Adressen:

  • Tichy (10. Bezirk, Reumannplatz 13), bekannt für seine legendären Eis-Marillenknödeln
  • Eissalon am Schwedenplatz (1. Bezirk, Franz Josefs-Kai 17)
  • Eissalon Tuchlauben (1. Bezirk, Tuchlauben 15)
  • Gelateria Hoher Markt (1. Bezirk, Hoher Markt 4)

4. Schweizerhaus im Volksprater (2. Bezirk, Prater 116)

Riesiger Biergarten, grosse leckere Stelzen und ausgezeichnetes Bier vom Fass (z.B. Budweiser Budvar und Grieskirchner Dunkles). Sollte man unbedingt einmal erlebt haben. Aleksandar hat 4 Jahre lang von den Stelzen geträumt, da er sie beim vorletzten Wienbesuch nur anschauen konnte, dieses Jahr kam er dann endlich in den Genuss und war begeistert!!

Schweinestelze im Schweizerhaus

5. Fischer Bräu und Co.

Ich liebe die Wiener Bierlokale. Vor allem, da es etwas Vergleichbares in Luxemburg nicht gibt. Hier vergisst man in gemütlicher Runde bei vorzüglichem Bier gerne die Zeit. Man ist nicht gezwungen etwas zum Essen zu ordern, aber meist kann man den schmackhaften und preiswerten Gerichten eh nicht widerstehen.

Im Fischer Bräu (19. Bezirk, Billrothstrasse 17) habe ich viele schöne Abende verbracht und es fällt mir schwer mich kurz zu fassen. Die Schwarzbrot Variationen sind äusserst lecker, das Bier noch süffiger als sonst wo und der Andrang leider sehr hoch.

Alternativen:

6. Wiener Schnitzel!

Die wohl bekannteste Speise der Wiener Küche. Bestellen kann man ihn fast an jeder Ecke und bestehen muss er aus Kalbfleisch. Ist er mit Schweinefleisch zubereitet heisst er “Schnitzel Wiener Art” oder “Wiener Schnitzel vom Schwein”.
Beim Figlmüller heisst er “Figlmüller Schnitzel” ist vom Schwein und schmeckt dennoch ausgesprochen gut. Ausserdem ist er riesengross. Das Lokal in der Bäckerstrasse 6 (1. Bezirk) ist gut besucht – fast ausschliesslich von Touristen – und meist steht man Schlange um einen Tisch zu bekommen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall die Wartezeit auf sich zu nehmen, oder man versucht eine Reservierung zu tätigen. Das Stammhaus liegt quasi um die Ecke in der Wollzeile 5.

Eine andere, sehr empfehlenswerte Art Schnitzel zu geniessen bietet das Restaurant “Schloss Concordia” gegenüber dem 2. Tor des Wiener Zentralfriedhofs (11. Bezirk, Simmeringer Hauptstraße 283). Hier bekommt man zahlreiche, erstklassige Schnitzelvariationen, alle üppig auf einem Silbertablett angerichtet. Das Lokal schaut von aussen eher unscheinbar aus, fast schon verwunschen, deshalb verlaufen sich hier auch kaum Touristen.

7. Wiener Naschmarkt (6. Bezirk, Wienzeile)

Naschmarkt

Der traditionsreiche Naschmarkt, der auch zu den Wiener Sehenswürdigkeiten zählt, ist nicht nur Viktualienmarkt, sondern wurde in den letzten Jahren durch zahlreiche Gastronomiebetriebe ergänzt.

8. Bitzinger am Albertinaplatz: “Am Würstelstand sind alle gleich.”

Käsekrainer beim Bitzinger

Auch der Würstelstand gehört in Wien zur kulinarischen Tradition und sollte zumindest einmal aufgesucht werden.

Der Würstelstand Bitzinger am Albertinaplatz (1. Bezirk) ist nicht nur architektonisch ein Hingucker, sondern bietet auch eine grosses Angebot an Köstlichkeiten. Durch die Nähe zur Oper ist das Publikum hier besonders facettenreich.

9. MEIN GEHEIMTIPP: Babette’s Spice and Books for Cooks (4. Bezirk, Schleifmühlgasse 17)

Man stelle sich vor: ein Buchladen voller Kochbücher mit einer offenen Küche, an dessen Theke man die frisch zubereiteten Speisen verkosten kann und wo abends Kochkurse angeboten werden!! Ein wahr gewordener Traum für jeden Foodblogger und Hobbykoch. Des Weiteren gibt es eine Gewürzecke mit ausgewählten Gewürzen und deren Mischungen. Unbedingt vorbeischauen!!

Babette's Spice and Books for Cooks

10. Kim kocht!

Zu guter Letzt noch ein Tipp, dem ich selbst nicht mehr nachgehen konnte.
Sohyi Kim, die den meisten wohl durch ihre diverse TV-Auftritte (“Lanz kocht”, “Kocharena” …) bekannt ist, führt nicht nur erfolgreich ein Restaurant in der Lustkandlgasse 4 (9. Bezirk), sondern auch ein sogenanntes “Shop & Studio” auf dem Naschmarkt (Stand 28), wo man Produkte und Zutaten aus ihrer Küche, Bücher und Kochzubehör findet und auch Kochkurse angeboten werden. (Sommerpause beachten!)

Stadtplan: Wien kulinarisch auf einer größeren Karte anzeigen

Das war’s! Würde mich freuen, wenn ich euch Wien ein Stück näher gebracht oder gar einen Abstecher dorthin schmackhaft gemacht habe. Ich für meinen Teil hoffe die Liste so schnell wie möglich erweitern zu können, bis dahin blick’ ich nostalgisch gen Osten ;-)

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Ich liebe Kirschen von ganzem Herzen.

Meine Mutter hat kurz vor meiner Geburt Unmengen von Kirschen verputzt und die Hebamme nannte mich dann, als ich endlich da war, nur noch Kirschentorte (oder meinte sie Kirschentochter?). Ich habe den Verdacht, dass meine damals quietschroten Haare auch wesentlich dazu beitrugen!

Wie auch immer, ich bin den süssen, putzigen und bildhübschen Früchtchen absolut verfallen. Eigentlich empfinde ich es schon fast als Straftat sie in irgendeiner anderen Form zu geniessen als so wie Gott sie schuf. Dieses Eis ist aber eine Sünde wert und hat all unsere Erwartungen an die neue Eismaschine übertroffen.

Der abgetropfte milde Joghurt macht das Eis schön frisch, ideal bei den hohen Temperaturen die zur Zeit herrschen, ohne aber zu säuerlich oder dominant zu sein.

Der Fruchtzucker – den Tipp habe ich bei Robert von „lamiacucina“ mitgehen lassen – dient dem cremigen Schmelz. Milchpulver reduziert die Eiskristallbildung und Johannisbrotkernmehl habe ich als Bindemittel eingesetzt, damit das Eis auch beim “Temperieren” im Kühlschrank noch in Form bleibt. Denn trotz all dem wird die Eismasse nach spätestens 4-5 Stunden im Gefrierschrank recht hart. Tut man es aber 30-60 Minuten vor dem Verzehr in den Kühlschrank, entfaltet es seinen vollen Geschmack und hat eine ideale Konsistenz.

Einziger Wermutstropfen war, dass man den Rosenblütensirup nicht wirklich gross herausgeschmeckt hat. Da sollte man eventuell noch 2 Esslöffel mehr nehmen und die Zuckermenge anpassen. (*)

Das Rezept funktioniert auch mit frischen Früchten, uns ist es mit eingemachten Kirschen allerdings einen Tick cremiger und geschmackvoller erschienen.

Garten-Koch-Event Juli: Kirschen [31.07.2010]

Abschliessend sei noch gesagt, dass dies mein Beitrag zum aktuellen Gärtnerblog-Event ist.

Kirsch-Joghurt-Eis mit Rosenblütensirup
ergibt ca. 750 ml ungefrorene Eismasse

Zubereitung:

Den Joghurt mit der Sahne gut vermischen. Ein grosses Sieb mit einem Mulltuch auslegen, die Masse hineingeben und die Molke über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen. Es bleiben ca. 350 g feste Masse zurück. Das Glas Kirschen ebenfalls zur Kühlung kalt stellen.

Am folgenden Tag die Kirschen kurz abtropfen lassen. Mit der Joghurtsahne-Mischung und den restlichen Zutaten in einen hohen Behälter geben und mit dem Zauberstab gut durchpürieren.

1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Wenn die Masse gut gekühlt ist in die vorbereitete Eismaschine geben und nach Geräteanweisung fest werden lassen.

Reste im Gefrierschank aufbewahren und schnellstmöglich verbrauchen. Vor dem Anrichten das Eis aus dem Gefrierschrank 30-60 Minuten im Kühlschrank “temperieren” lassen. Dies dient dem besseren Geschmack und der Konsistenz.

Zutaten:

  • 500 g Vollmilch Joghurt, mild im Geschmack
  • 150 g Sahne
  • 300 g entsteinte Sauerkirschen aus dem Glas, im eigenen Saft ohne Zucker
  • 4 Esslöffel Rosenblütensirup*
  • 2 Esslöffel Milchpulver
  • 1 Teelöffel Johannisbrotkernmehl
  • 50 g Fruchtzucker
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